Kapitel 7
Praktische Anwendungen für den Alltag
 
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(2.4) Wieviel Energie habe ich eigentlich?  

Jede Handbewegung, jeder Gedanke, jede Zelle, die neu gebildet wird, jeder Virus, der bekämpft wird, aber auch das Verdauen materieller Nahrung sowie Gefühle und Gedanken kosten Kraft. Normalerweise wird uns dies nicht bewußt. Nur bei Schwächezuständen wie z.B. Krankheiten bemerken wir, wie uns all das anstrengt, was wir sonst mit spielerischer Leichtigkeit tun. Energie muß unaufhörlich zu den Verbrauchern (Organen, Zellen) transportiert werden. Dies geschieht in verschiedenen Zyklen (z.B. Organuhr). Für erhöhten Bedarf oder Notfälle verfügen wir über Energiereserven. Falls einer der Haupt-Energielieferanten und Taktgeber, beispielsweise der Atem ausfällt, erhalten die übrigen Resonanzgebilde keine Energie mehr und fallen ebenfalls aus. Die Kreisläufe brechen zusammen, Proteingebilde fallen auseinander, Enzyme können nicht mehr arbeiten, Ruhe kehrt ein, der materielle Körper erkaltet und stirbt.

Was bedeutet eigentlich Lebens-Energie?
Lebens-Energie wird gern als Sammelbegriff für verschiedene Energieformen verwendet, besteht aber nach dem Universal-Prinzip lediglich aus unterschiedlich dichter Materie und die anregende Kraft von Wellen. Die Bestandteile materieller Lebens-Energie sind weitgehend bekannt, es sind die Atemluft sowie die flüssige und feste Nahrung. Durch materielle Nahrung decken wir aber nur ca 25% unseres Energiebedarfes, die restlichen 75% beziehen wir aus Strahlungsenergie (Kapitel 4 Abschnitt 8), deren Wirkung von der konservativen Wissenschaft noch weitgehend unerforscht ist. Gut bekannt ist, wie uns Wärme belebt (zu wenig macht uns steif, zuviel führt zum Kollaps) oder wie durch Licht Hormondrüsen gesteuert, Vitamine erzeugt und das Sehen ermöglicht werden. Das Universal-Prinzip zeigt uns darüber hinaus, wie dichte Materie (Körper) durch die Anregung von Wellen unter Kraftentfaltung in weniger dichte Materie (AWF) umgewandelt wird und umgekehrt (Grundlagen werden in den Kapiteln 1 und 6 beschrieben, die Wirkung elektromagnetischer Wellen auf unsere AWF im Kapitel 4 behandelt).


 

Bild 89 Schema Energieverteilung (links - harmonischer Rhythmus, rechts durch eine überdurchschnittlich hohe Wärmeproduktion werden die übrigen Verbraucher „auf Sparflamme“ geschaltet)

Bild 89 zeigt schematisch unsere Energieverteilung (linkes Schema). Das Gesamt-Energiepotential ist abhängig von Güte, Menge und Verdauung der aufgenommenen Nahrung sowie vom Bedarf der einzelnen Verbraucher. Damit nicht alle Verbraucher auf einmal Energie abfordern, entwickelte die Evolution die geniale Reihenfolge nach der Organuhr (Bild 37). Jedes der Hauptorgane hat eine zweistündige Aktivitätsphase und genau 12 Stunden später eine zweistündige Ruhephase, so ergibt sich ein 24-stündiger Organ-Zyklus. Die inneren blau gestrichelten Kreise symbolisieren jeweils die Kraft-Minima, die äußeren roten die Kraft-Maxima.

Wird ein Verbraucher zu lange und zu stark belastet (Bild 89 rechtes Schema), erfolgt eine zu starke Beanspruchung mehrerer Verbraucher gleichzeitig, oder ist das Gesamt-Energiepotential zu gering, erzwingt sich der Organismus die nötige Entspannung durch Ermüdung. Dies tritt z.B. ein, wenn wir eine schwer verdauliche Mahlzeit eingenommen haben oder weil wir uns während des Essens angeregt über andere Themen unterhielten. Bei besonders schwerverdaulicher Nahrung benötigen wir mitunter mehr Energie zur Verdauung als dies uns bringt, ein Verlustgeschäft also. Bild 90 zeigt das Lebensniveau, das mit dem Entwicklungsstand wächst. Je mehr wir darauf achten, ausgeglichene (gereifte) Nahrung zu uns zu nehmen (einschließlich Luft und Wasser) und uns ein energetisch ausgeglichenes Umfeld zu schaffen, desto mehr Kraft steht uns für weitere Fortschritte zur Verfügung.

Bild 90 Schema Lebensniveau und Leistungsfähigkeit

Ein solch schlechter Wirkungsgrad läßt sich mit einem Auto vergleichen, das überladen ist, zu wenig Luftdruck in den Reifen hat, minderwertiges Benzin im Tank und sich auch sonst in einem schlechten Erhaltungszustand befindet. Die Gefahr von Pannen und Unfällen vergrößert sich und niemand würde gern in ein solches Fahrzeug einsteigen.

Einerseits können wir durch Verschiebungen der Energieverteilung von einzelnen Verbraucher Spitzen-Leistungen abfordern, andererseits erreichen Verbraucher, welche zu wenig Energie erhalten, nur noch einen Bruchteil der möglichen Leistungsfähigkeit. Daher sind Spitzenbelastungen nur für kurze Zeiträume möglich; es sind Reserven, die ursprünglich für Kampf- oder Flucht angelegt wurden. Bei der Blutversorgung sind z.B. folgende beträchtliche Verschiebungen bei starker körperlicher Belastung möglich:
 
Organe 
Verteilung der Blutversorgung bei 
Ruhe
starker körperliche Belastung
Herzgefäße
5
5
Gehirn
15 
5
Muskeln
15 
80
Eingeweide
35 
5
Nieren
20 
5
Haut, Skelett, u.a.
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Der Energiebedarf wird in Grund- und Leistungsumsatz unterteilt. Der Grundumsatz dient im Ruhezustand zur Aufrechterhaltung der körperlichen Funktionen für die einzelnen Verbraucher Atmung, Kreislauf, Stoffwechsel / Verdauung, Körperwärme usw.. Der Leistungsumsatz drückt den höheren Energiebedarf bei Belastung aus. Bei mittlerer körperlicher Belastung verteilt sich der Energiebedarf folgendermaßen: 50% Grundumsatz, 30% Leistungsumsatz, 10% Verdauungsverluste, 10% spezifisch dynamische Wirkung. Bei denaturierter, industriemäßig aufbereiteter Nahrung und bei nicht 100%iger Verdauung (Krankheit, Alter) verschieben sich die Werte.

Unsere seelischen und geistigen AWF verbrauchen ebenfalls Energie, insbesondere bei angestrengter geistiger Arbeit jedoch auch durch Angst, Wut, Eifersucht, Haß oder Neid.  Was wir nicht unmittelbar bemerken - bei Überlastungen bekommt auch das Immunsystem weniger Energie, hält diese länger an, kann es seine Aufgaben nicht mehr hundertprozentig wahrnehmen und wir werden anfällig für Krankheiten. Im Krankheitsfall erhält nun das Immunsystem Vorrang, da es jetzt um die Existenz des Gesamtorganismus geht. Nun wird auch die Verdauung zweitrangig, wir merken das am fehlenden Appetit. Jetzt werden Reserven erschlossen und nur noch essentielle (lebenswichtige) Nahrungsmittel (z.B. Vitamin C) verdaut, die nicht lange gespeichert werden können. Besonders heimtückisch ist die zunehmende und schleichende Verschlechterung unserer Lebensbedingungen durch verdeckte Einflüsse. Während unsere Eltern die Qualität von Lebensmitteln noch an Aussehen, Geruch und Geschmack beurteilen konnten, sind heute zunehmend gefährliche Bestandteile zugemischt, die durch künstliche Geruchs-, Geschmacks- und Farbstoffe verschleiert werden. Dazu kommt eine erschreckend rasche Zunahme der Belastung durch elektromagnetische Wellen. Alle derartigen Einflüsse muß unser Organismus "verdauen" und es kosten immer mehr Energie, um ins Gleichgewicht zu kommen. Vertreter der konservativen Wissenschaft bestreiten oft die schädliche Wirkung technischer Wellen. Tatsächlich lassen sich derartige Einflüsse schwer erfassen, weil der Organismus versucht, diese sofort auszugleichen. Der dadurch bedingte Energiemangel wird allerdings selten damit in Zusammenhang gebracht. Minderung an Leistungsfähigkeit ist ebenfalls schwer nachweißbar, so wird kaum nach den Ursachen für Müdigkeit bis hin zur depressiven psychischen Persönlichkeitsveränderung oder physichen Kranheit gefragt, sondern es werden nur Symptome behandelt.

Bei andauernder Überlastung kommt auch die Weiterentwicklung unserer Anlagen zum Stillstand (Bild 35). Wir drehen uns dann gewissermaßen im Kreis, können unsere Eindrücke und Erfahrungen nicht verarbeiten, verbleiben auf dem Entwicklungsstand jüngerer Menschen. Nur wenn wir die Antennenstrukturen der intelligenten AWF entwickelt haben, können wir Anregungen höchster Frequenzen aufnehmen und verarbeiten. Dies ist eine Voraussetzung, um unsere Anlagen zur vollen Reife entwickeln zu können. Die Mittel, um dies zu schaffen sind unsere individuellen Wesensarten und Charaktereigenschaften, durch die wir im Zeitpunkt unserer Geburt geprägt wurden.
Mit einem guten Horoskop kann erkannt werden, wann diese angeregt (verstärkt) oder nicht angeregt (vermindert) werden.

Die von der Evolution hervorgebrachten Systeme arbeiten äußerst energiesparend. Dies wird durch unzählige Sensoren erreicht, die für alle Lebensprozesse in kürzester Zeit energetisch optimale Verhältnisse herstellen. Die Verteilung des Gesamt-Energiepotentials wird vegetativ, also unabhängig von unserem Willen, nach den Anforderungen unseres Organismus gesteuert. Mit dem Verstand können wir diese Regulation bis zu einem gewissen Grad beeinflussen. Wenn wir Warnhinweise durch falsch verstandene Willenskraft oder Aufputschmittel übergehen, werden Reserven verbraucht - wir betreiben Raubbau am Organismus. So kann ein Teufelskreis entstehen, die Urteils- und Denkfähigkeit läßt nach und materielle Dinge treten immer mehr in den Vordergrund. Die Kraft reicht dann nur noch zum Nötigsten, Ersatzbefriedigungen werden gesucht, weil wir natürlich trotz Allem ein Gleichgewicht suchen und glücklich werden wollen. Da wir uns aber den Weg dazu selbst immer mehr verbauen, geraten wir schließlich in Resignationen oder Depressionen (entwickeln sich statistisch zur Volkskrankheit Nr. 2).
Müdigkeit, Unbehagen, Funktionsstörungen, Krankheiten sind Mittel, mit denen unser Organismus versucht, den Verstand zur Rückkehr zu einem natürlicherem Leben zu bewegen. Dafür ist es nie zu spät. Sobald wir wieder Aktivitäten nachgehen, die unseren Anlagen entsprechen, gelangen wir zurück zu dem Weg, der zum Lebensziel führt. Spontan werden jetzt Selbstheilungskräfte aktiviert und wir gelangen ins Gleichgewicht. Günstige Zeiten für derartige Wendepunkte im Leben ergeben sich durch unsere verschiedenen Bio-Rhythmen, die durch die Konstellationen der Gestirne gesteuert werden (z.B. Oktavzyklus Bild 35, Jahreskreis Bild 36).

 
 
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