Kapitel 7
Praktische Anwendungen für den Alltag
 
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(2.3) Wie gewinne ich Kraft aus Materie?  

Anregung von Materie
Im vorigen Abschnitt stellten wir fest, daß Materie durch Wellen belebt wird, denn Anregung führt zu Pulsation und Freisetzung von Kraft. Nach dem Universal-Prinzip werden auch die AWF unserer Zellen durch die durch Anregung entstehenden Wechselwirkungen gefüllt. Die AWF bilden unsere Kraft-Speicher. Sind die AWF gefüllt, fühlen wir uns stark - dies gilt sowohl für den körperlichen Bereich, als auch für die seelischen und geistigen Bereiche.

Kraft macht uns leistungsfähig
Im körperlichen Bereich sprechen wir direkt von Kraft (Muskeltonus),
im seelischen Bereich von Lust oder Laune auf etwas (Quelle: Inspiration, weibliches Prinzip), im geistigen Bereich planen wir etwas (Quelle: Intuition, männliches Prinzip).

Kraft drängt zum Ausgleich
Ausgleich führt zu Bewegung. Jede Art von Bewegung im Körper sowie in seelischen und geistigen AWF regt Pulsation, Stoffwechsel und Kreisläufe an. Pulsation und Stoffwechsel sind flexibel und beschleunigen sich bei Belastung durch Arbeit. Dadurch sind wir zu anhaltenden Leistungen fähig, können planen und auch langfristige Ziele erreichen.

Arbeit durch Bewegung
Durch unsere Arbeit schaffen wir Produkte. Das können grobstoffliche materielle, feinstoffliche künstlerische oder geistige Produkte sein. Indem die Produkte von anderen Menschen (Umfeld) beurteilt werden, erhalten sie einen Wert. Nur durch Arbeit können wir Erfahrungen sammeln. Bald entwickeln sich Wettbewerb und Ehrgeiz, die evolutionären Triebkräfte zur Entfaltung der individuellen Anlagen, die zur ständigen Verbesserung und Weiterentwicklung unerläßlich sind.

„Das Bessere ist der Feind des Guten“

Ziel ist die Entfaltung aller Anlagen
In der westlichen Welt bezieht sich der Begriff „Fitneß“ meist allein auf körperliche Aspekte. Erstrebenswert ist jedoch eine ganzheitliche Fitneß, die eine Harmonie von Körper (Sport), Seele (Musik), Geist (Meditation) ermöglicht. So streben tibetische Buddhisten eine Dreiteilung des Tages an, zur körperlichen, seelischen und geistigen Betätigung. Bild 88 zeigt Schwerpunkte, auf die sich verschiedene Aktivitäten beziehen.
 
Schwerpunkt-Wirkung auf
Körper
(träge schwere Masse, hoher Energiebedarf, um die AWF zu füllen)
Seele
(weniger träge mittelschwere Masse, mittlerer Energiebedarf, um die AWF zu füllen)
Geist
(flexible leichte Masse, geringer Energiebedarf, um die AWF zu füllen)
Sport 
Tanz
Konzentration, Meditation, Kontemplation
Gymnastik
Musik (aktiv / passiv) 
Affirmationen
Autogenes Training
Poesie 
Reiki
Massage
Malen
Tai Chi
 
Farben
Chi Gong
 
Düfte
Aikido
 
Natur erleben
 Shiatsu
 
Familie, Freunde, Kollegen
Yoga
 
 Bildung, Beruf, Hobby
 Feldenkrais

Bild 88 Wirkung verschiedener Anregungen (die Silben Ki, Chi, Shi beschreiben das Energiepotential im Organismus)

Alle Aktivitäten haben nur Sinn, wenn wir unsere Organuhr berücksichtigen. Danach ist Sport am Abend unangebracht. Dies haben inzwischen auch Wissenschaftler (Universität Cambridge) herausgefunden. Ganz richtig stellten sie fest, daß dadurch die Melatoninproduktion unterdrückt wird und der ganze Organismus aus dem Gleichgewicht kommt.

Aktivitäten in einem Bereich können ebenso andere Bereiche in den entsprechenden Oktaven anregen. So kann intensives Hören zu bildhaften Vorstellungen führen. Wir sollten versuchen, die Dinge mit möglichst vielen Sinnen zu erfassen.


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