Kapitel 7
Praktische Anwendungen für den Alltag
 
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(2.2) Die Kraft der Wellen  

Es ist bekannt, daß es schwer und leicht verdauliche Lebensmittel gibt und wir kennen den Unterschied zwischen belebender Luft im Wald, im  Gebirge oder an der See und stickiger Industrieluft. Analog zur körperlichen Verdauung können wir uns die Wechselwirkungen und den Stoffwechsel auch in unseren seelischen und geistigen AWF vorstellen. Genauso gibt es bei seelischer und geistiger Nahrung leicht und schwer verdauliche unsichtbare Cluster aus Medienteilchen.

In Kapitel 4 Abschnitt 11 wurden u.a. die sogenannten Schumann- und Geomagnetwellen beschrieben. Außer diesen gibt es eine Vielzahl weiterer Wellen, die uns direkt von Sonne, Mond und den übrigen Gestirnen erreichen oder die von der Erde ausgehen. Auch jeder Mensch strahlt ein ganz individuelles Wellenmuster ab. Natürliche Wellen können anregend, harmonisierend oder dämpfend auf unseren Organismus wirken. So zeigen sich bei Frequenzanalysen teilweise erstaunliche Übereinstimmungen zwischen bestimmten Schumannnwellen („Atmospherics“) und dem EEG von Menschen bei ausgeglichenen Schönwetter- oder spannungsreichen Unwetterlagen. Wetterfühligkeit tritt bei Menschen auf, die Spannungen durch ihre AWF nicht genügend kompensieren können.
Natürliche Wellen können zu schwache Körperrhythmen aktivieren (Verspannungen und Blockierungen lösen), oder auch zu starke dämpfen (Überreaktionen bremsen). Dies ist möglich, weil Wellen Taktgeber sind und stets in einem Bereich zwischen zwei Gegensätzen schwingen (z.B. kalt-warm, hoch-tief, männlich-weiblich) und diese damit ins Gleichgewicht bringen. Das Universal-Prinzip ermöglicht aufgrund der Beziehung D =l/2 eine Zuordnung von Wellenlängen zur Größe von Objekten bzw. Bereichen im Organismus, die angeregt werden können (siehe Bild 43). Die Wirkung von Wellen ist nicht auf bestimmte Objektgrößen beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf Gebiete in anderen Oktavbereichen, analog den Unter- und Obertöne beim Schall.

Die Wirkung von Wellen beruht auf deren Rhythmus, daher hängt diese nicht nur, wie oft von der konservativen Wissenschaft behauptet, von der Intensität ab. Dies wird besonders deutlich, wenn man die Wirkung von Wellen auf seelische und geistige AWF betrachtet. Das Gesetz von Arndt Schulz besagt:

„Schwache Reize fördern Lebensprozesse, mittlere Reize hemmen Lebensprozesse, starke Reize verhindern Lebensprozesse.“

Die (Heil-) Wirkungen von Bäumen
Machen wir jetzt gedanklich einen Ausflug in den Wald. Bäume ziehen unsere Blicke zu jeder Jahreszeit an. Sie waren lange vor uns da und halfen Bedingungen zu schaffen, in denen sich Menschen entwickeln und leben können. Sie gehören sozusagen zu unseren Vorfahren. Bäume werden in allen Naturreligionen als heilig (heilbringend) verehrt. Aufrecht stehend, wie wir Menschen, verbinden sie den überirdischen Himmel mit der unterirdischen Erde.

Wenn ich eine Eichel sehe, staune ich immer wieder, welch großer Baum darin gespeichert ist. Nähern wir uns einem Baum und begeben wir uns in den Bereich seiner Äste, finden wir eine sauerstoffreiche und würzige Luft, dazu ein ausgewogenes Verhältnis an Luftfeuchte und Temperatur (im Sommer erfrischend kühl, im Winter anheimelnd mild) sowie aufgrund der Größe eine beruhigende niedrige Frequenz. So sparen wir Kraft für den Ausgleich in den unteren AWF, die Lebensfreude steigt und es bleibt mehr Kraft zur Erfüllung der persönlichen Lebensziele. Der Baum profitiert seinerseits von unserer kohlendioxydhaltigen Ausatemluft und unseren Schwingungen.
 

Bild 82 eine 1.200 jährige Eiche in Ivenac (Mecklenburg)

Wir können mit Bäumen kommunizieren, wenn wir ihre Sprache gelernt haben. Nach dem Universal-Prinzip besitzen Bäume eine große Anzahl von Antennen, die sowohl ins Unterirdische, als auch ins Überirdische reichen.

Wollen wir die Heilkraft eines Baumes nutzen, sollten wir uns mit Achtung nähern und ihn begrüßen, bevor wir in sein individuelles AWF eindringen. Wir können still im AWF verharren (5 - 10 Minuten genügen), den Stamm berühren, umarmen oder uns mit dem Rücken anlehnen, die Äste berühren, die Nadeln durch unsere Finger gleiten lassen. Die wohltuende Wirkung eines Baumes spüren wir meist sofort, oft noch einige Tage lang und wenn wir uns erinnern, noch nach Jahren. Stets ist es ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Bevor wir uns wieder entfernen sollten wir uns beim Baum bedanken und uns verabschieden. Jede Baumart hat ein ganz besondere Wirkung:

Die Birke löst depressive Blockaden und stärkt unsere Intuition.
Sie ist Sinnbild des Frühlings, des Neuanfangs. Das AWF schützt (vor bösen "Geistern"), bringt Glück und Segen. Ein Blättertee wirkt entwässernd (bei Stauungen). Junge Blätter passen zum Frühjahressalat. Birkensaft wirkt entschlackend und blutreinigend, hilft bei Rheuma, Gischt, aktiviert die Blasen- und Nierenfunktionen, macht schöne Haut und verdünnt mit Wasser erfrischt er die Augen. Das Haarwasser wirkt gegen Schuppen und Überfettung der Haut. Birkenteer hilft gegen Abszesse, Hornhaut und Schrunden.

Die Buche fördert eine positive Lebenseinstellung.
Sie besitzt ein kräftiges AWF, vertreibt Schwermut und wirre Gedanken. Harmonisiert das Gemüt, steigert die Konzentrationsfähigkeit, bringt die Lebensgeister (Kreislauf) in Schwung, wirkt Streß entgegen, vertreibt Kopfschmerzen, ist von geistig sprühender Vitalität (inneres Feuer, äußere Ruhe). Die Blätter lindern Kopfschmerzen. Buchenholz gibt Räucherwaren und Gegrillten den typischen Geruch.

Die Eiche gibt Kraft und galt bei unseren Vorfahren als heiliger Baum.
Keltische Priester werden Druiden genannt, was „Eichenkundiger“ bedeutet. Bei den Griechen ist die Eiche Zeus gewidmet, bei den Germanen Donnar. Das AWF wirkt aktivierend, regt die Pulsation der Zellen an, bringt dadurch die Kreisläufe in Schwung und kräftigt. Die Eiche schenkt geistige Klarheit und besseres Konzentrationsvermögen. Ein Sud aus Eichenrinde (Apotheke) hilft bei Hautunreinheiten, Ekzemen, Entzündungen, Schwellungen und macht die Haut widerstandsfähiger. Bei Unterleibsschmerzen hilft oft ein Eichenrinden-Sitzbad.

Die Erle wächst in Feucht- und Sumpfgebieten und galt daher auch als furchterregend.
Ihr AWF hat eine feine Schwingung, die unsere spirituellen Kräfte stärken kann. Die inneren Kräfte positiver Menschen werden aufgeladen. Die Erle stärkt mystisches Ahnen und hellseherische Fähigkeiten, fördert die Inspiration und öffnet das dritte Auge, mit dem man Kontakt zu anderen Ebenen aufnehmen kann. Wichtig ist die aufrichtige Suche nach geistigem Wachstum, da sonst die Erle verwirrend wirken kann. Spülungen mit dem Sud gekochter Erlenblätter festigen das Zahnfleisch.

Die Esche macht uns die eigentlichen Ziele klar.
Die Weltenesche „Yggdrassil“ verkörperte bei den Germanen die Verbindung zwischen Himmel und Erde, sie galt als Weltenachse.

Ihr AWF fördert die Verbindung von Unter- und Oberbewußtsein. Aufgaben und Ziele werden klarer, realistische Pläne, Entscheidungsfähigkeit und die Kraft zur Umsetzung werden gestärkt. Die Eiche macht uns unempfindlicher gegen Widerstände, wir können gelassener auf Angriffe reagieren und lernen, uns aus Abhängigkeiten zu befreien. Früchte oder Tee aus dem Samen der Esche, z.B. Beeren der Eberesche (Vogelbeere) helfen bei Leber- und Milzleiden. Äußerlich angewendet werden Rheuma oder Muskelkater gemildert. Eschenholz bleibt elastisch.

Der Holunder macht heiter.
Sein AWF stimmt uns schon nach ein paar Minuten innerlich leicht, und - unmerklich beginnen wir zu lächeln! Der Holunder wirkt erfrischend, vertreibt kummervolle Gedanken, gibt neue Spannkraft und Mut, fördert Charme und Schalk. Holunder ist harntreibend und entwässernd. Narben und eitrige Geschwüre heilen schneller. Sein Name ist von Frau Holle, Holda (Holderbusch) abgeleitet und geht auf die Göttin Freya bzw. Percht zurück. Ein Blütentee wirkt schweißtreibend (entschlackend), ist gut bei grippalen Infekten. Seine Beeren stärken Ihr Immunsystem.

Die Kastanie stärkt das Selbstvertrauen.
Schauen wir uns den gewaltigen Baum an. Wenn er blüht trägt er hunderte von Kerzen. Spüren wir die Kraft, die er verströmt!

Das AWF der Kastanie heilt Seelenwunden, "gebrochene Herzen", starke Selbstzweifel, gibt inneren Frieden, bringt Lebenskraft zurück, steht Neuerungen kritisch gegenüber. Der Blütentee löst Husten, entwässert und festigt das Gewebe, wirkt bei Magen-, Darm- oder Bronchialkatarrh, bei Erkältungen und Durchfall. Bäder helfen bei Gicht, venösen Stauungen und Rheuma. Kastanienpulver wirkt kreislaufanregend, heilt Entzündungen der Lymphgefäße und Hämorridalblutungen. Aus der Rinde junger Zweige wird Aesculin gewonnen, das Kreislauf und Stoffwechsel anregt. Wirkstoffe aus der Rinde des Stammes werden als Venenheilmittel genutzt.

Die Kiefer bringt uns bei Streß wieder ins Gleichgewicht.
Ihr AWF befreit die Atemwege, heilt die Bronchien und das erhitzte Gemüt, wenn Streß und Ärger die Gefühle erhitzt haben oder sich Wut im Magen staut. Denken und Fühlen kommen wieder ins Gleichgewicht. Kiefernharz sowie Auszüge aus Nadeln und Sprossen wirken durchblutungsfördernd, nervenberuhigend, stillen Hustenreiz. Kiefernöl wird auf die Haut aufgetragen, inhaliert oder ins Badewasser gegeben.

Die Kirsche wirkt erotisierend.
Ihre Früchte oder Kirschsaft kompensiert zu niedrigen Blutdruck.

Die Linde löst Blockaden, wahre Ziele werden klarer.
Die Linde ist bei den Griechen der Liebesgöttin Aphrodite gewidmet, bei den Germanen der Freya. Es ist ein weiblicher Baum, dessen AWF  körperliche und seelischen Schmerz "lindert", das Herz aktiviert, milde und versöhnlich macht und ausgleichend wirkt (siehe Bezeichnung Ausgleichsfeld). Seelische und körperliche Blockaden werden gelöst - die Linde verströmt reine Liebe. Früher legte man kranke Kinder unter eine Linde, Kranke setzten sich auf die runde Bank um den Stamm. In vielen Dörfern steht eine Linde auf dem Marktplatz. Man trifft sich möglichst vor den Mahlzeiten oder vor wichtigen Terminen und findet Harmonie statt Auseinandersetzung.  Die Linde aktiviert die inneren Kräfte auf solche Weise, daß diese nicht mehr zum Ausgleich für  Spannungen vergeudet werden. Kopf und Herz gelangen in Gleichklang, wir werden ausgeglichen und dadurch stärker, gewinnen eine positive Ausstrahlung. Die Linde löst auch Liebeskummer, fördert Intuition und hilft so, richtige Entscheidungen zu treffen. Lindenblütentee lindert Husten, Schnupfen, Bronchitis, wirkt schleimlösend und krampfstillend.

Die Tanne macht positiv und großzügig.
Das AWF der Weißtanne gilt als Sinnbild von Kraft und Stärke. Kleinmut, Pessimismus und Geiz lösen sich, Sorgen und Ängste verlieren sich, Wir gewinnen eine positive Lebenseinstellung, so kann sich das ganze Leben zum Guten wenden. Aus Holz, Nadeln und Harz stellt man entzündungshemmende Heilmittel her. Tannen-Extrakte helfen gegen Rheuma und Arthrose. Das Harz festigt, langsam gekaut, das Zahnfleisch. Ein Sitzbad aus gekochten Tannenzweigen hilft bei Blasenentzündungen und Ausfluß. Kauen von Tannennadeln hilft gegen Infektionen und ein Sud aus dem Maiwuchs wurde dem Kinderbad zur Kräftigung beigegeben.

Der Walnußbaum ist dem Zeus und Jupiter geweiht.
Sein AWF wirkt erotisierend. Abkochungen von Walnußblättern werden in der Apotheke als „Foia Juglandis“ vertrieben und helfen bei Hautkrankheiten (Ekzeme, Akne, Frostschäden, Lidrandentzündungen). Die Gerbsäure der Walnußblätter hilft bei Entzündungen der Schleimhäute (Durchfall, Magenschleimhaut, Mundbereich) und wird als Haarfarbe verwendet. Walnußblätter heilen wunde Körperstellen. Die Nuß gleicht äußerlich einem Gehirn, wirkt tatsächlich intelligenzsteigernd (Lecithin) und galt als Götterspeise. Die Nuß enthält weiterhin wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und hochungesättigte Fettsäuren (kann daher ranzig werden und sollte dann nicht mehr verzehrt werden). Walnuß heißt welsche Nuß (aus dem Welochland Gallien).

Die Weide verstärkt, was vorhanden ist.
Ihr AWF ist nichts für Anfänger, denn es wird sowohl Positives als auch Negatives verstärkt. Erfahrene Menschen schätzen die Weide gerade deshalb, weil Entwicklungsprozesse angeregt werden und verborgene oder verdrängte Probleme klarer werden. Die Weide zwingt längst fällige Entscheidung zu treffen oder dem Leben eine andere Richtung zu geben, um aus leidvollen Situationen heraus zu finden. Auf diese Weise fördert die Weide die seelisch geistige Entwicklung, insbesondere auch von Kindern. Die Weide beruhigt aggressive Tiere. Weidenrindentee wirkt fiebersenkend und hilft bei Arthritis und Neuralgien. Nach einem Wirkstoff der Weidenrinde wird Aspirin künstlich hergestellt.

Edle Steine
Unter der Erdoberfläche "wachsen" Edelsteine. Sie senden besonders gleichmäßige Schwingungen aus, was man bei den sehr genau gehenden Quarzuhren nutzt, die durch elektrisch erregte Eigenschwingungen einer Quarzplatte gesteuert werden. Edelsteine wirken im Bereich von Zellreaktionen und -stoffwechsel (die Frequenz von Quarz liegt bei 33 kHz).
Bild 83 zeigt die Zuordnung von Edelsteinen
zu Chakras,  Tierkreiszeichen und Auswirkung auf seelische und geistige AWF.

 
Edelstein Tierkreiszeichen /
Planetenherrscher
Chakra Element Wirkung
Diamant, Bergkristall, Amethyst Steinbock / Saturn
Fische / Neptun
7.
Scheitel
Äther fein Übersicht, höheres Bewußtsein
ordnend
Lapislazuli, Sodalith, Saphir Schütze / Jupiter
Wassermann / Uranus

Fische / Neptun
6.
Stirn
Äther mittel Intuition
Türkis, Aquamarin, Chalzedon, Azurit Zwilling / Merkur
Stier / Venus

Wassermann / Uranus
5.
Kehle
Äther grob Kommu-
nikation,
Selbst-
verwirklichung
Smaragd, Jade, Rosenquarz, rosa Turmalin, Malachit Löwe / Sonne
Waage / Venus
4.
Herz
Luft  Liebe, Harmonie, Mitgefühl
neutrali-
sierend
Bernstein, Zitrin, Tiegerauge, Goldtopas Löwe / Sonne
Schütze / Jupiter

Jungfrau / Merkur
3. Oberbauch Feuer Selbstwert-
gefühl
Karneol, Feueropal, Mondstein Krebs / Mond
Waage / Venus

Skorpion / Pluto
2. Unterbauch Wasser Beziehungen,
Sinnlichkeit
Achat, Granat, Rubin, Koralle, Blutjaspis, Hämatit Widder / Mars
Stier / Venus

Skorpion / Pluto

Steinbock / Saturn
1.
Steiß
Erde Stand-
festigkeit

anfeuernd

Bild 83 Zuordnung von Edelsteinen

Auch hier sollen nur einige Anregungen für Anwendungen gegeben werden, da es gute Literatur in Fülle gibt. Bei der Auswahl von Edelsteinen sollten wir uns auch von Gefühl und Intuition und nicht zu sehr vom Verstand leiten lassen. Schauen wir uns einen Stein an, denn Farbe Glanz und Struktur wirken mit. Erwärmt er sich in der Hand, zeigt diese Reaktion, daß es der Richtige ist. Leider muß vor verfälschten Steinen (z.B. gefärbt) gewarnt werden.

In Bild 84 ist der erwünschte natürliche Grund-Rhythmus als grüne Kurve dargestellt, die übrigen Kurven zeigen Abweichungen. Mit Hilfe des passenden Baumes, Edelsteines, der richtigen Farbe, Bachblüte, des ätherischen Öles und ähnlicher Hilfsmittel können dauerhafte Rhythmusprobleme behoben werden.

Bild 84 Natürlicher Grund-Rhythmus und Abweichungen

Amethyst
Lernaufgabe, die eigene Persönlichkeit im universellen Zusammenhang zu verwirklichen. Der Einsatz empfiehlt sich bei Menschen, die ihre Energien nicht sinnvoll nutzen, u.a. bei Überfunktionen aller Art, Süchten, Entzündungen, Bluthochdruck, Drüsenüberfunktion, Hysterie

Bergkristall
Lernaufgabe Wahrnehmung. Der Bergkristall wird eingesetzt bei Unterfunktionen aller Art, Durchblutungsstörungen, Drüsenunterfunktionen, Depressionen und ist überdies universell verwendbar, beispielsweise zur Meditation.

Rosenquarz
Lernaufgabe annehmen. Der Rosenquarz wird gern eingesetzt bei Zysten, Verkrampfungen, aber auch als Einschlafhilfe (unters Kopfkissen bzw. Bett gelegt).

Bei Gebrauch oder durch Lagerung können sich Steine wie etwa ein Musikinstrument "verstimmen" und müssen daher hin und wieder entladen werden. Am besten ein paar Minuten in kaltes Wasser oder bei bestimmten Steinen in Meersalz legen und dann kurz ins Sonnenlicht.
Edelsteine sollten am zu behandelnden Körperteil getragen werden. Neben Ketten eignen sich auch Hosen- oder Jackentaschen oder für bestimmte Stellen ein Pflaster. Vor Gebrauch bitte genauer informieren.

Farben
Wir leben in einer Welt von Farben, die sehr vielfältige Wirkungen auf Leib, Seele und Geist ausüben. Der Maler Paul Cézanne, für den Farben ein Lebenselement waren, sagte über sie:

“Die Farben sind der Ort,
wo sich unser Gehirn und das Universum begegnen.“

(nach dem Universal-Prinzip betrifft dies Resonanz zwischen Sender und Empfänger) -und etwas poetischer ergänzte er:

„Farben steigen von der Wurzel der Welt auf,
sie sind der Ausdruck dieser Tiefe
an der Oberfläche.“

Violett steht für Transformation, Spiritualität und Meditation, es kann angegriffene Nerven stabilisieren.

Blau entspricht dem Element Wasser, symbolisiert Ruhe. Blaues Licht kühlt und ist schmerzlindernd, da sich die Blutgefäße zusammenziehen, es wirkt antiseptisch, blutdrucksenkend und wird zur Behandlung aller Art von Entzündungen und Fiebererkrankungen genutzt; ebenso bei Herzstörungen, entzündlichen Hautprozessen und Sonnenbrand. Blau fördert die Konzentration und wirkt positiv auf das vegetative Nervensystem.

Grün als Grundfarbe der Natur steht für Wachstum, Heilung und Harmonie. Es ist die Farbe der Barmherzigkeit, wirkt nervenberuhigend, blutdruckregulierend, stärkt Bronchien und Immunsystem; Muskeln und Gewebe regenerieren sich schneller.

Rosa ist ein Symbol für Sanftheit und Zartheit.

Gelb symbolisiert Weite und Offenheit sowie großen Freiheitsdrang, regt die Verdauung an, stärkt den Magen, kurbelt die Produktion von Sexualhormonen an. In der Farbtherapie wird es eingesetzt bei Rheuma, Arthrosen oder Steinbildungen (Verhärtungen, Ablagerungen bzw. Verkalkungen), Verdauungsproblemen. Andererseits regt Gelb auch die geistigen Aktivitäten an, wirkt stimmungsaufhellend.

Orange gilt als Symbol der Lebensfreude und Inspiration, Kreativität, Kommunikation. Diese Farbe belebt die Leistungen von Nieren, Blase und Drüsen, die Atemweg werden positiv beeinflußt.
Alle Rot- und Orangetöne wirken anregend, steigern die Ausschüttung von Adrenalin, verengen dadurch die Blutgefäße, beschleunigen den Puls, heben die Körpertemperatur an.

Rot ist bekannt als Symbol für Liebe und Sex, Erregung, aber auch für Rücksichtslosigkeit. Rot aktiviert Herz und Kreislauf, wirkt blutdrucksteigernd und regt die Bildung roter Blutkörperchen an.

Bild 85 zeigt die Zuordnung von Farben zu den einzelnen Chakras. Dabei ist zu beachten, daß Farben lediglich einen Oktavbereich darstellen, d.h. die entsprechenden Medienteilchen füllen unser Licht-AWF. Jede Farbe beginnt mit einem warmen Ton (kernnaher Bereich) und endet mit einem kalten Ton (kernferner Bereich). Die Wirkung von Farben ist nicht auf das Licht-AWF beschränkt, sondern kann sich auf die Oktavbereiche anderer AWF und auch des Körpers ausdehnen. Wenn unser Licht-AWF vollständig gefüllt ist, ergibt sich aus der Mischung der Farben die weiße Lichtausstrahlung eines Erleuchteten oder Weisen.
Bei einer Farbtheraphie kann man Farben mit den Augen wahrnehmen (Rapsfeld, Bilder), auf den Körper wirken lassen (Kleidung, Bäder), mit der Nahrung aufnehmen (rote Beete) oder gedanklich empfinden.

 
 
Farben Chakras Wirkung
Violett  7. Scheitel Regt an: Weisheit, Selbstlosigkeit
Heilt: kleinliches Denken und Handeln
Überdosis: Wunschdenken, Unrealistische Vorstellungen
Indigoblau 6. Stirn Regt an: geistige Klarheit, Kommunikation
Heilt: Zweifel, Frust, Komplexe
Überdosis: Isolation, Überordnung, Verlust an Verantwortungsbewußtsein
Himmelblau 5. Kehle Regt an: Konzentration, Wertvorstellungen, Tradition, Ruhe, Gelassenheit
Heilt: Streß, Schlaflosigkeit
Überdosis: unerwünschte Müdigkeit, Verlust an Spannkraft, Blutunterdruck
Grün mit rosa Rand 4. Herz Regt an: Ausgleich, Hoffnung, Frische, Phantasie
Heilt: Intoleranz, Streß, Langeweile
Überdosis: Neid, Mißgunst
Gelb 3. Oberbauch
(Solarus Plexus)
Regt an: Verstand, treffender Witz
Heilt: diffuse Vorstellungen, Vergeßlichkeit, langsames Denken
Überdosis: Verrat, Intrige
Orange 2. Unterbauch
(Sakral)
Regt an: Lebensfreude, Musik, Tanz
Heilt: Ängste, Mangel,
löst Verspannungen und dadurch begründete Schmerzen
Überdosis: Verlust an Verantwortungsbewußtsein, lockerer Lebenswandel
Rot 1. Steiß Regt an: Ursprüngliche Lebenskraft, körperliche Stärke, Mut
Heilt: Schüchternheit, Sorgen, Minderwertigkeitsgefühle,
Erkältung, Rheuma, Anämie, Regulation der Verdauung
Überdosis: Überspannung, Bluthochdruck, Chaos

Bild 85 Zuordnung von Farben

Ätherische Öle
werden schon seit Jahrtausenden zu Heilzwecken eingesetzt, bis heute bestehen ungefähr 30 Prozent aller Medikamente zu einem Teil aus ätherischen Ölen. In der Regel stellt man die Öle durch Wasserdampfdestillation oder durch Kaltpressung her (beim Kauf unbedingt auf reine, unverfälschte Qualität achten, denn künstlich hergestellte Öle können sogar schaden!). Ätherisches Öl wird als „Seele der Pflanzen bezeichnet, denn es ist das Essentielle, das Wesentliche einer Pflanze, die duftet. Die Duftmoleküle gelangen über die Riechschleimhaut direkt in unser Zentralnervensystem und beeinflussen von da aus das lymbische System (Schaltzentrale der Emotionen und Triebe). So werden über den Duft körperliche und seelische Prozesse beeinflußt, angeregt und unterstützt. Hier sollen nur wenige Anwendungsbeispiele aufgezählt werden, denn Literatur finden Interessierte reichlich auf dem Markt. Die Öle sind sehr intensiv in ihrer Wirkung und das Anwendungsspektrum vielseitig, bedarf jedoch eines sorgfältigen Studiums. Wichtigstes Einsatzgebiet für ätherische Öle ist neben dem Gebrauch in Duftlampen die direkte Anwendung für bestimmte Körperregionen. Dazu empfiehlt es sich, das ätherische Öl 1 : 20 mit süßem Mandelöl vermischt auf das betreffende Chakra, auf zu behandelnde Körperteile oder Hand- und Fußreflexzonen aufzutragen (gegen Uhrzeigersinn kreisförmig sanft einmassieren).

Eisenkraut erfrischt, schenkt Kraft und geistige Klarheit und fördert die Konzentrationsfähigkeit, als Meditationsduft hilft es, in tiefere Bereiche vorzudringen, sich zu lösen von bereits erkannten Blockaden sowie überholten Verhaltensweisen und Denkmustern und neue, lebendigere anzunehmen. Es wirkt auf das Wurzelchakra in Verbindung mit einer Öffnung des „Dritten Auges“.

Lavendel ist ein richtiges Allround-Mittel und leistet gute Dienste bei Kopfschmerzen, Insektenstichen (wirkt auch leicht antiseptisch), beruhigt und hilft beim Einschlafen (es kann als eines der wenigen direkt ohne Verdünnung angewandt werden). Innerliche Anwendung findet es auch bei Erkältung, Rheuma, Magen-Darmschwäche, Migräne, Darmparasiten und Bluthochdruck. Es ist das ideale Öl für „dünnhäutige“ und leicht verletzbare Menschen, die sich lieber zurückziehen, als einen Kampf zu bestreiten. Es schützt und verstärkt die Aura und kräftigt die Energie des Wurzel- und des Solarplexuszentrums.

Muskateller-Salbei wirkt stark anregend, abwehrsteigernd, reinigend, entkrampfend und entspannend. Innerlich wird es angewendet bei Bronchialkatarrh, Verdauungsbeschwerden und Koliken. Dem Haarspülwasser beigemischt wirkt es gegen fettiges, schuppiges Haar. Im seelischen Bereich löst dieses Öl Blockaden, mobilisiert die Bereitschaft zur Öffnung selbstauferlegter Begrenzungen und schenkt Wagemut. Es wirkt leicht euphorisierend und hilft bei Depressionen, das Einverstanden sein und Lebensfreude zurückzugewinnen.

Patchouli ist ein sinnlicher, erotischer Duft, der besonders auf das Sexual-Chakra wirkt und damit sinnliche Wahrnehmung und Lebenslust fördert. Dieses Öl ist ebenso angezeigt bei Berührungs- und Nähe-Ängsten aller Art, Allergien und unreiner Haut. Es wirkt wundheilend, nervenberuhigend, kräftigend, fiebersenkend, pilztötend, zellerneuernd, antidepressiv, entwässernd sowie bei Schwächezuständen.

Sandelholzöl hat beruhigende Energiemuster und erzeugt die Empfindung zwischenmenschlicher Wärme, Offenheit und Verständnis (die liebevolle, warmherzige Mutter), was die Kommunikation erleichtern hilft. Es wirkt euphorisierend, schenkt innere Ruhe und Zufriedenheit, als Massageöl wirkt es aphrodisierend. Weitere Anwendungen finden sich bei Halsentzündung und Bronchitis (auswurffördernd), Harnwegs- und Darminfektionen, Impotenz, bei fetter und unreiner Haut.

Bachblüten
Die von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach entdeckten und vorerst im Eigenversuch erprobten Helfer mit den feinsten und höchsten Schwingungen sollen hier kurz vorgestellt werden. Bachblüten wirken über die Seele auf ungünstige Charaktereigenschaften und sollen so die Persönlichkeit harmonisieren und Krankheitsursachen heilen. Dabei geht der spirituelle Arzt davon aus, daß eine innere und äußere Reinlichkeit von besonderer Bedeutung sind (Natürlichkeit in allen Dingen – Nahrung, Hygiene, Kleidung usw.). Interessierte sollen in die Lage versetzt werden, sich anhand der Aufzeichnungen und Vorschläge mit wenig finanziellem Aufwand selbst helfen zu können.

Die Blütenmittel werden in 7 grundlegende Wirkungsbereiche eingeteilt:


Töne und Musik
Neben Licht bzw. Farben wirken Töne wohl am intensivsten auf uns. Je nach Art von Musik kann diese anregend, harmonisierend oder dämpfend wirken. Musik wirkt am intensivsten, wenn wir sie entspannt auf den gesamten Organismus wirken lasen. Melodie und Rhythmus bilden zwei Frequenzbereiche. Der Stuttgarter Physiker und Psychologe Günter Haffelder stellte mit einer weiterentwickelten EEG-Spektralanalyse fest, daß Musik hoher Frequenz (z.B. Techno) die Hirnwellen „einebnet“ und dadurch die Kreativität dämpft.

Die Harmonisierung durch bestimmte Musik führt zur Ausschüttung von „Beta-Endorphinen“ (Hormone) und wirkt sich positiv auf Hirnströme und vegetatives Nervensystem aus. Musik kann helfen bei Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Vergeßlichkeit, Orientierungslosigkeit, nervösen Zuständen, Unkonzentriertheit. Insgesamt ergibt sich eine Verbesserung des Lebensgefühls, was an der Lockerung von Blockaden liegt und mehr Freiheit in körperlichen und seelischen AWF ermöglicht.

Bild 86 zeigt Zusammenhänge zwischen Tönen, Musik und den Chakras (siehe Kapitel 4 Abschnitt 10). Töne, Vokale und Mantras können wir zur Harmonisierung singen oder summen.
 
 
Töne Chakras Mantras  Vokale  Musik 
H
7. Scheitel OM
M
Ruhe
A
6. Stirn KSHAM
I
Leise sphärische Musik
G
5. Kehle HAM
E
Sakrale Musik
F
4. Herz YAM
A
Klassische Musik
E
3. Oberbauch
(Solarus Plexus)
RAM
O (offen)
Temperamentvolle Musik
D
2. Unterbauch
Sakral)
VAM
O (geschlossen)
Volksmusik
C
1. Steiß LAM
U
Einfache Rhythmen

Bild 86 Zuordnung von Tönen

Kraftorte
Seit alters her sind Orte der Kraft bekannt. Durch unterschiedliche Zusammensetzung von Erdkernschichten (Gestein, Erze, Wasseradern) entstehen Orte geringerer oder größerer Energiedichtedifferenz zwischen Erdoberfläche (Kern) und dem Weltraum (Umfeld). So sind der ausgleichende Teilchenfluß und die Wechselwirkungen an „Kraftorten“ schwächer oder stärkerer ausgeprägt als an „durchschnittlichen“ Orten. Je nachdem, ob man sich an einem Ort stärkeren oder schwächeren Teilchenflusses befindet, wird im Körper mehr oder weniger Kraft (Yang oder Yin) induziert. Eine kräftige Anregung herrscht generell auf Sandboden, auf Bergen und am Meer (siehe auch Kapitel 4 Abschnitt 6).

Empfehlenswert ist ein täglicher flotter Spaziergang von mindestens 15 Min auf gewachsenem Boden oder besser noch im Wald.

Wirkungen von Elektrosmog
Der Mensch verfügt von Natur aus über ein derart komplexes System von Antennen und Körperrhythmen, daß er je nach Entwicklungsstand weit mehr als jede Pflanze oder jedes Tier, nämlich nahezu den gesamten Bereich elektromagnetischer Wellen, empfangen kann.

Nach der chinesischen Organuhr hat jedes Organ während des 24-stündigen Sonnenzyklusses eine zweistündige Aktivitätsphase (Wellenberg) und genau 12 Stunden später eine zweistündige Ruhephase (Wellental). Durch das Universal-Prinzip wird verständlich, daß die Sonne den Organzyklus steuert, indem diese aller zwei Stunden jeweils eine andere Hormondrüse anregt. Deren Hormon versetzt das zugehörige Organ in einen resonanzfähigen Zustand, wodurch es selbst von der Sonne angeregt wird. Im Bild 87 wird als Beispiel aus der chinesischen Organuhr links die maximale und minimale Aktivität des Dickdarmes dargestellt und rechts der zeitliche Verlauf der Dickdarmaktivität nach dem Universal-Prinzip dargestellt. Deutlich zu erkennen sind die Zeiten maximaler Leistung (morgendlicher Stuhlgang) und der Ruhe (Regeneration).  

Bild 87 Dickdarmaktivität nach Organuhr (links) und Universal-Prinzip (rechts)

Die Kraftwirkungen elektromagnetischer Wellen durchdringen unseren Körper. Natürliche Wellen, wie Licht und Wärme der Sonne sorgen für optimale Abläufe. Dies führt zu Reibung und Wärme, sowie Steuerung der Hirnströme, der Hormonproduktion und des Zellstoffwechsels.
Technisch erzeugte Wellen stören die harmonischen Abläufe. Zellen und Organe werden mit höheren Intensitäten und zu anderen Zeiten zu Resonanzschwingungen (Pulsation) angeregt. Dies führt zu Störungen von Wärmehaushalt (thermische Wirkungen), Hirnströmen, Hormonproduktion und Zellstoffwechsel (biologische Wirkungen). Hormondrüsen produzieren planlos Hormone - Organe werden auch in Ruhephasen angeregt. Kurz, unser gesamter Organismus wird überlastet und gerät aus dem Gleichgewicht. Die Liste der Symptome reicht von A (Alzheimer) über K (Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen Krebs) bis Z (Zellstoffwechselstörungen).

Die konservative Wissenschaft trennt hier in thermische und biologische Wirkungen. Nach dem Universal-Prinzip lösen Wechselwirkungen infolge Anregung in Körper oder AWF zunächst allgemein „thermische Wirkungen“ aus. Im Bereich der Infrarotfrequenzen empfinden wir diese als Wärme. In den übrigen Bereichen elektromagnetischer Wellen nehmen wir diese Effekte als Vibration, Schall usw. wahr. Es kommt zu Anregung bzw. zu Resonanz bestimmter Bereiche im Körper und in den AWF, die natürlicherweise nicht in dieser Intensität und zu dieser Zeit angeregt würden. Dies wirkt insbesondere dann schädlich, wenn es sich dabei um persönliche Schwachstellen handelt und generell nachts. Während die starke Sonneneinstrahlung tagsüber unseren Körper und die dichteren (körpernahen) seelischen AWF anregt, wirken nachts die schwächeren Einflüsse des Mondes und der übrigen Gestirne auf unsere feinstofflichen (körperferneren) geistigen AWF. Aus diesem Grund wirken sich künstlich erzeugte Wellen nachts schädlicher aus als am Tag (ausführlich in Kapitel 4). Außerdem werden die Medienteilchen in den AWF verändert - die Natur entwickelt das sauerstoffreiche AWF eines Baumes - die Technik die ionisierte Luft im AWF einer Hochspannungsleitung. Schädliche Einflüsse durch Strahlung werden durch die konservatinve Wissenschaft oft nicht erkannt, weil unser Organismus diese lange Zeit ausgleichen kann. Das kostet allerdings Energie und unsere Leistungsfähigkeit sinkt. Erkranken wir schließlich, wird oft kein Zusammenhang zur Schwächung durch elektromagnetische Wellen hergestellt.

Das Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden Württemberg brachte im September 2000 die Broschüre „Mobilfunk“ heraus. Neben der Darstellung von Nutzen, Funktion und Grenzwerten räumt der Minister ein:

„Obwohl Handys heute selbstverständlich benutzt werden, ist häufig unbekannt, wie die für ihren Betrieb erforderlichen Mobilfunksysteme aufgebaut sind und funktionieren, welche Stärke die gesendeten elektromagnetischen Felder haben und wie diese auf den Menschen wirken.“
„Offen angesprochen werden muss, dass nicht alle Fragen zu möglichen Beeinträchtigungen der Gesundheit durch den Mobilfunk abschließend beantwortet sind. Zahlreiche Untersuchungen werden noch durchgeführt“.

Mit anderen Worten: Wir alle befinden uns in einem riesigen Versuchslabor. Es werden Techniken massenhaft verbreitet, deren Wirkungen noch weitgehend unbekannt sind, weil man das Wirk-Prinzip nicht kennt. Der Elektromagnetismus ist eine der vier ungelösten Fragen der Physik. Dieser Umstand wiederum wirkt sich nachteilig auf Biologie und Medizin aus, die von thermischen und biologischen Wirkungen sprechen. Die Grenzwerte orientieren sich allein an thermischen Wirkungen.

Fakt ist: Handys schaden ihren Benutzern und übrigen Personen im Umkreis von einigen Metern, und das nicht nur bei Gesprächen, sondern solange die Geräte auf Empfang geschaltet sind. Abschalten ist jederzeit möglich. Doch Mobilfunksender können wir nicht abschalten, sie strahlen ununterbrochen über große Gebieten und es wird künftig eine lückenlose Abdeckung angestrebt. Britische Forscher prüfen derzeit ein Mindestalter für Handy-Benutzer sowie Empfehlungen für die Gesprächslänge. Eine britische Studie ergab ein erhöhtes Krebsrisiko bei Kindern. Kinder sind aufgrund ihrer Körpergröße besonders gute Funksignal-Leiter und wegen des noch nicht voll entwickelten Immunsystems immens anfällig für Strahlenschäden. Soeben erhalte ich noch eine wichtige Information: Untersuchungen des Instituts für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie der Universität Essen bekräftigen den Zusammenhang zwischen Augenkrebs und Mobiltelefonieren. Die Strahlung schädigt die "Uvea", jene Schicht, die die Iris und die Basis der Retina bildet.

Was können wir tun?
So oft wie möglich das Festnetz benutzen, ca. 5m Abstand zu Anrufern halten und besonders Kinder schützen. Handybenutzer sollten daran denken, daß sie nicht nur sich selbst, sondern auch das Umfeld beeinflussen. Bereits im „stand by“ wird das Gerät alle 20 Sekunden bis 2 Minuten aktiv. Es ist kein Geheimnis, daß die Industrie im Verbund mit der Wissenschaft, und gefördert durch die Politik, zunehmend nichtabschirmbare Informationsübertragung durch die Atmosphäre vorantreibt. Die Konsumenten verlangen dies, nicht wissend, daß sie an dem Ast sägen, auf dem wir alle sitzen.

Mit Hilfe der Formel des Universal-Prinzips "D = l/2" kann eine Strahlung (Frequenz, Wellenlänge) ganz bestimmten Bereichen in Körper und AWF (Größe, Durchmesser) zugeordnet werden. Hier erschließt sich ein weites Forschungsgebiet zur Untersuchung der Einflüsse auf die Cluster in den seelischen und geistigen AWF, die unsere individuellen Entwicklungspotentiale bergen. Die Zusammenhänge zwischen der Wellenlänge anregender Wellen und den Bereichen im Körper (Organe, Zellen), die angeregt werden, sind in Bild 43 dargestellt.

Allgemein sollten wir möglichst selten elektrische und elektronische Geräte benutzen und uns im Bereich ihrer AWF nur solange wie nötig aufhalten. Unser Wohn-, Arbeits- und insbesondere der Schlafplatz sollten möglichst weit von derartigen Geräten entfernt sein. Metall in unmittelbarer Nähe der Schlafstelle sollte vermieden werden, denn es stellt besonders wirkungsvolle Antennen dar. Denken Sie ebenfalls an Metallbrillen und Schmuck. Derartige "Antennen" geraten beispielsweise durch Elektrosmog im Mikrowellenbereich (Mobilfunk) in Resonanz und versetzen die entsprechenden Bereiche von Körper und AWF in Streß, weil diese Bereiche versuchen, die Anregung durch Beschleunigung des Stoffwechsels zu kompensieren. Eine derartige Dauerbelastung führt jedoch zu vorzeitiger Alterung und Krankheit. So bleibt der Appell, Nutzen und Schaden von technischen Geräten sorgfältig gegeneinander abzuwägen und sich sooft wie möglich in natürlichen Bereichen aufzuhalten.

Die Wohnung zu Energieort machen ...
Wir können aber auch unsere Wohnung zu einem Energieort machen. Während unsere Vorfahren für ihren Wohnsitz eine energetisch gute Lage wählten und das Haus so geschickt bauten und einrichteten, daß drinnen oft noch günstigere Bedingungen als draußen herrschten, beschränkt sich die "Baukunst" heute, wenn es um energetisch Fragen geht, im wesentlichen auf Baumaterial und Wärmedämmung.

Das chinesische "Feng Shui" (zu deutsch: Wind, Wasser), das indische "Vasati" oder "Vastu" und die deutsche "Geomantie" geben Hinweise auf die Gestaltung einer energetisch günstigen Umgebung. So werden Bedingungen geschaffen, in denen wir rasch ins Gleichgewicht gelangen, um Kraft zu sparen. Mittel dazu sind die Auswahl des Nutzungszwecks der Räume nach den Qualitäten der vier Himmelsrichtungen, Optimierung des Verlaufes von Strömungen und Reduzierung von Spannungen durch den Schnitt der Wohnung sowie durch Anordnung und Form der Einrichtungsgegenstände. Somit geht es wieder um Teilchen und Wellen.

Räume für geistige Arbeit sollten im Norden, Wohn- und Schlafräume im Süden, Speisezimmer im Osten, Kinderzimmer im Westen liegen. Nach dem Universal-Prinzip werden damit die Unterschiede in Energieniveau und -strömungen berücksichtigt (im Norden hoch, im Süden niedrig). Saubere Luft mittlerer Temperatur und Luftfeuchte sollte auf gewundenen Wegen durch die Räume streichen, damit überall frische ausgeglichene Atemluft (reich an negativen Ionen) vorhanden ist. Ecken und Spitzen oder derartige Muster sind zu vermeiden. Einerseits werden damit Spannungen verringert, andererseits bilden Formen und Muster Antennen, die ausgleichende Wellen anziehen. Umgeben wir uns mit harmonischen geschwungenen Mustern oder Naturbildern, werden wir derartige Kräfte einfangen. Abstrakte Bilder und Formen führen dagegen stets zu Spannungen. Günstig sind Pflanzen im Osten (Holz), Wasser im Norden (Wasser - Aquarien, Springbrunnen oder ein Bild), Licht im Süden (Feuer) und Audio-Video-Anlagen im Westen (Metall). Der Schlafraum sollte ruhig eingerichtet sein (Yin), kein Wasser, keine Pflanzen (behindern Liebesglück), keinen Fernseher, keine Spiegel oder Kanten gegenüber oder über der Schlafposition, allgemein sollte das Kopfende nach Norden oder Osten zeigen.

... und uns nach natürlichen Zyklen richten.
Die Organuhr beschert uns über den Tag wechselnde Aktivitätsphasen. So stellten auch Chronobiologen der Havard-Universität fest: Ein morgendliches körperliches Hoch (6-8 Uhr), ein geistiges Hoch (9-10 Uhr), eine charmant-sinnliche Zeit (11-12 Uhr), eine Ruhephase (12-15 Uhr), eine erneutes geistiges Hoch (16-17 Uhr), eine erneute Zeit voll Charme und ohne Aggressionen (17-18 Uhr) und schließlich noch eine Phase körperlicher Leistungsfähigkeit (18-19 Uhr).
 
 
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