Kapitel 7
Praktische Anwendungen für den Alltag
 
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(2.1) Die Energie der Materie  

Vom griechischen Arzt Hippokrates stammt nicht nur der Eid, den noch heute jeder Arzt schwört, sondern auch der Ausspruch:

„Euere Nahrungsmittel sollen Euere Heilmittel sein und Euere Heilmittel sollen Euere Nahrungsmittel sein.“

 

Neben der grobstofflichen Nahrung für den Körper gibt es auch seelische und geistige Nahrung sowie einen körperlichen, seelischen und geistigen Stoffwechsel. Alles, was wir aufnahmen, wird verdaut und die Stoffwechsel-Endprodukte wieder abgegeben.

Dazu paßt der schöne und tiefsinnige Ausspruch von Johann Wolfgang von Goethe:

„Aufnehmen, veredeln, abgeben“

Nach dem Universal-Prinzip entspricht jede Zelle unseres Körpers dem AWF des Zellkerns. Das AWF schützt den Kern, indem es die Anregungen aus dem Umfeld filtert. Dies funktioniert allerdings nur, wenn das AWF mit dem passenden Medium gefüllt ist, ähnlich einem Autoreifen. Jedes Medium besteht aus einer Vielzahl von Medienteilchen, so z.B. Luft aus einzelnen Molekülen von Sauerstoff, Stickstoff usw..

Vitamine gehören zu den AWF-Medienteilchen,
die den Zellkern vor den Angriffen „freier Radikale“ schützen.

Freie Radikale sind aggressive Teilchen, die durch Umfeldbelastungen (UV-Strahlung, Ozon) oder durch Streß, Rauchen, Medikamente, Entzündungen entstehen und eingeatmet werden können. Mein Sohn Thomas stellt in Bild 64 anschaulich dar, wie diese Angreifer (rote Männchen mit Speer) von den Verteidigern abgefangen werden. Verteidiger sind die Medienteilchen in den AWF der Zellen. Allen voran schützt das fettlösliche Vitamin A (gelbe Männchen), in der zweiten Reihe das fettlösliche Vitamin E (grüne Männchen) und unmittelbar um den Kern gruppieren sich die Medienteilchen aus dem wasserlöslichen Vitamin C (blaue Männchen). Die Vitamine werden durch die Lebensprozesse ständig verbraucht. Sind nicht genügend vorhanden werden Zellen bzw. Zellkerne angegriffen.
 
 

Bild 79 Die Vitamine A (gelb), E (grün) und C (blau) schützen als AWF-Medienteilchen den Zellkern vor freien Radikalen (rot)).

In den folgenden Fällen besteht ein erhöhter Bedarf an Vitaminen: bei Schwangerschaft und Stillen, bei Wachstum und im Alter, bei Krankheit und Medikamenteneinnahme, bei Streß und erhöhter Belastung - auch bei Rauchern (bei Leistungssport mehr Vitamin C, bei Kunstlicht oder am PC bis zu 50-fach mehr Vitamin A) sowie bei Kantinenessen oder „fast food“. Zu beachten sind außerdem die Vitaminverluste durch die Ernte unreifer Früchte (Vitamine entstehen erst in der letzten Reifungsphase), Lagerung, Zubereitung und Neuzüchtungen. Während neue Sorten von Obst und Gemüse oft nur noch einen Bruchteil der Vitamine besitzen, erhöht sich allgemein der Schadstoffanteil. Am günstigsten ist der Verzehr direkt nach der Ernte. Künstlich hergestellten Vitamine können im günstigsten Fall nur zur Hälfte vom Körper aufgeschlossen werden, da die hierfür notwendigen Begleitstoffe -Bioflavonoide der Frucht fehlen.

Spurenelemente werden zwar nur in sehr geringen Mengen benötigt, sind jedoch für unseren Körper unverzichtbar, da sie zu den Kernbausteinen gehören. Damit stellen Spurenelemente unsere ältesten Verbindungen mit dem Erdkern dar und dienen als Antenne für ursprüngliche Wellenbereiche im Spektrum der elektromagnetischen Wellen. Die Ärzte Paracelsus und Kerner kannten die Wirkung der Planeten auf den Organismus. Den Planeten sind folgende Metalle zugeordnet:
Sonne - Gold, Merkur - Quecksilber, Venus - Kupfer, Mond - Silber, Mars - Eisen, Jupiter - Zinn, Saturn - Blei. Nach dem Universal-Prinzip beruht die Wirkung der Planeten unter anderem auch auf der Anregung der Spurenelemente, die sich im Körper befinden.

Auf vielseitige Kost ist zu achten, denn bei fehlenden oder unzureichend entwickelter AWF sind die Organe (Kerne der AWF) ungeschützt oder werden nicht ausreichend ernährt. Wir kennen das Gefühl „die Nerven liegen bloß" vielleicht von einer offenen Wunde oder einer Zahnbehandlung. Ungeschützte oder unterernährte Organe jedoch altern durch die direkte Umfeldanregung vorzeitig, mit den möglichen Folgen Krankheit bis hin zum vorzeitigen Tod.

Die (Heil-) Wirkungen einiger Pflanzen
Unsere wertvollsten Helfer für Gesundheit und Wohlbefinden finden wir im Pflanzenreich, wobei es immer wieder überrascht, daß einige Wirkungen noch gar nicht entdeckt bzw. wieder in Vergessenheit geraten sind.

Grundsätzlich entwickeln sich die wertvollsten Inhaltsstoffe kurz vor Vollmond in den Pflanzenteilen, die über der Erde wachsen.

Heute steht uns eine große Anzahl an Teesortimenten für alles Jahres- und Tageszeiten sowie für verschiedenste Wehwehchen zur Verfügung. Viele Menschen schätzen die selbst gesammelten oder angebauten Kräuter, die ausgebreitet oder zum Strauß gebunden schonend im Schatten der Laube oder Stube getrocknet, später in Blechdosen gelagert und erst bei Bedarf klein geschnitten oder gerebbelt werden. So haben wir neben der Wahl der Menge (weniger ist mehr) die vollen Inhaltsstoffe und Aromen gegenüber maschinell zerkleinerten, abgepackten Tütchen zur Verfügung und können beim Trinken unsere Gedanken an die schönen Stunden des Sommers zurückschweifen lassen.

Wenn wir den Pflanzen mit Achtung begegnen, sie vor der Ernte um Erlaubnis bitten - und auch beim Zubereiten liebevoll an sie zu denken, verstärkt sich die heilende Wirkung noch. Es ist bekannt, daß sich auch Schamanen mit Pflanzen und ihren heiligen Kräften meditativ verbinden. Pflanzen stellen eine Verbindung zwischen dem Reich der Lüfte und dem der Erde her. Die Stengel, Blätter, Blüten bilden himmelwärts gerichtete Antennen, die der Wurzeln sind erdwärts orientiert. Mehr dazu in Kapitel 4 Abschnitt 11 sowie im nächsten Abschnitt 2.2.

Der wohl wertvollste Tee für trübe, graue Tage, ist Johanniskraut (früher auch Christi Kreuz Blut, Hexenkraut genannt und u.a. als Weihwasserwedel verwendet). Mit seinen leuchtendgelben Sternblüten (Fünfstern, Pentagramm) scheint diese Pflanze die Sonnenenergie förmlich aufzusaugen. Tatsächlich enthält Johanniskraut einen erheblichen Anteil an ätherischem Öl mit fluoreszierenden Substanzen, welches Lichtenergie aufnehmen und speichern kann. Die Pflanze ist astrologisch der Sonne, dem obersten Lebensprinzip zugeordnet - die größte Heilkraft besitzt sie bei Sammlung vom 21. bis 24. Juni zum Zeitpunkt der Sommensommenwende / Johannistag.

Johanniskraut enthält Bestandteile (Biophotonen),
die als Medienteilchen in AWF von Zellen
die ultraschwache Zellstrahlung bewirken.



Bild 80 Johanniskrauternte

Die Anwendungsgebiete sind zahlreich – der Tee wirkt aufbauend, beruhigend und aufmunternd (auch ein guter Wechseljahrestee), wird gern genommen bei Gastritis sowie Reizdarm und Krämpfen und unzureichender Leberfunktion. Der Tee sollte 10 min ziehen – eine kurmäßige Teekur über 6 Wochen wird empfohlen.
Das wertvolle Hautöl ist hilfreich als Antiseptikum, bei Druchblutungsstörungen und Krampfadern, bei kalten Händen und Füßen, Gicht und Rheuma sowie zur Beschleunigung der Heilung bei Verbrennungen (auch zur Beigabe ins Wannenbad geeignet).

Eine der bedeutendsten und zugleich von der Allgemeinheit heute am wenigsten beachteten Pflanzen ist die Brennessel (in der Pflanzenmythologie „Donnerheil“). Neben ihren entwässernden Eigenschaften und Mittel für guten Haarwuchs und glänzendes Haar kann man die Brennessel hervorragend als Gemüse (evtl. Spinat beigemischt), in Suppen oder für Salate (kurz blanchiert) verwenden. Sie ist ein klassischer „Frühjahrsputzer“, reich an Clorophyll und enthält viele Vitamine und Mineralstoffe (sehr hoher Gehalt an C, Provitamin A und Lecithin, Magnesium, Calzium, Kalium, Kieselsäure, Histamin, Ameisensäure, Gerbsäure, Schwefel, Eisen). Der Tee wirkt gegen Übersäuerung, ist blutbildend, entwässernd, leicht blutzuckersenkend, milchbildend, abwehrkräftestärkend, hilft bei Entzündungen der ableitenden Harnwege, Gicht, Rheuma sowie Steinleiden. Die enthaltenen Pflanzenhormone wirken besonders auf Bauspeicheldrüse und Galle. Auch läßt sich die Brennessel bei Hautkrankheiten wie Akne und Ekzemen einsetzen und beschleunigt die Wundheilung. Tinkturen nähren die Haarwurzel und regen die Hautdurchblutung an. Die Allroundpflanze wurde noch vor nicht allzulanger Zeit aufgrund ihrer faserreichen Stengel als Ausgangsmaterial für Schnüre, Seile, Stoffe (Nesselstoff) geschätzt, weiterhin als Stoff-Färbemittel (hellgelb bis olivgrün). Speziell hergestellte Brühen stärken Nutz- oder Zierpflanzen, schützen bei Schädlingsbefall.
Der große Maler Albrecht Dürer schätzte die Brennessel so hoch, daß er ihr einen Platz in einem seiner Gemälde widmete. Zu sehen ist, wie ein Brennessel-Zweig auf Engelshänden dem Allmächtigen dargeboten wird.

Ein weiterer überaus wertvoller Helfer ist der schwarze Holunder (= Holler, Frau Holle, Elderbaum). Der Elderbaum galt als Baum der Ahnen und der Percht – Hüterin von Leben und Tod, Beschützerin der Natur und der Hilflosen. In alter Zeit durfte kein Holunder verletzt oder gar gefällt werden – der Baum galt als heilig (in Tirol gab es den Brauch, den Hut zu ziehen und sich zu verneigen). Dieser Bedeutung und Ehrerbietung entsprechend fand – und findet man noch immer Holunderbüsche besonders in ländlichen Gegenden, die ihren Ehrenplatz an einer Ecke des Hauses oder Stalles haben.
Die Blätter des Holunders wirken stark stoffwechselanregend, harntreibend sowie mild abführend. Sie unterstützen die Behandlung von Diabetes, Rheuma, Gicht, Übergewicht.

Die Blüten können bei Erkältungskrankheiten eingesetzt werden (stark schweißtreibend, 1x1 mit Lindenblüten gemischt als Tee). Kräuterkissen 1:1 mit Kamillenblüten gemischt helfen sie bei Zahnschmerzen, Kopfweh sowie Ohrenschmerzen durch Wind und Kälte.

Am bekanntesten ist die Verwendung von Beeren (als Holundersaft, -suppe), die in besonderer Weise bei beginnender Erkältung die Abwerhrkräfte sowie den Magen stärken, den Kreislauf anregen und ebenso Rheuma und Gicht lindern.

Eine weitere, nicht so geläufige Heilpflanze ist Kalmus (Magenwurzel, aufgrund der Inhaltsstoffe nicht zum Dauergebrauch geeignet). In allen Hochkulturen der Antike galt diese Pflanze als Aphrodisiakum.
Klassische Anwendungsgebiete sind Magen-/Darmstörungen und Geschwüre, Leberleiden, Milzerkrankungen, Säuremangel, Appetitlosigkeit. Der Tee wirkt magenstärkend, aufbauend, blähungslösend, verdauungsfördernd, kräftigt das Nervensystem und wirkt blutbildend. Weitere Einsatzgebiete sind Erkältungen und Kopfschmerzen (2 Teelöffel auf 0,5 l kaltes Wasser über Nacht ansetzen, danach vorsichtig erwärmen, in einer Thermoskanne aufbewahren und über den Tag schluckweise, besonders vor dem Essen trinken).

Dem Voll- oder Fußbad zugesetzt finden wir eine nervenstärkende, kräftigende und schlaffördernde Wirkung, die Durchblutung wird angeregt, so daß auch kalte Füße bald der Vergangenheit angehören.

Hauptanwendungen des Rosmarins (Würzmittel in der Küche mit hohem Kampfergehalt) finden wir bei allen Gebieten, wo die Durchblutung gefördert werden soll, so bei Durchblutungsstörungen und Krampfadern, Lähmungen, Migräne, Menstruationsstörungen, Nervenschwäche und dem rheumatischen Formenkreis. Rosmarin wirkt kreislaufanregend (nicht vor dem Zubettgehen verwenden) und herzkräftigend, gegen kalte Hände und Füße, gegen Wetterfühligkeit und Kopfschmerzen, ist appetitanregend und verdauungsfördernd, harntreibend und blutbildend. Es wärmt den Unterleib und fördert die Empfängnisbereitschaft und Freude an der Sexualität. Zudem soll es die Konzentrationsfähigkeit verbessern.

Hauptanwendungsgebiete von Thymian (Wurstkraut, römischer Quendel mit hohem Anteil von Thymol und Phenol) sind neben dem Einsatz als Gewürz in der Küche (bes. Fleisch, auch in Mischungen enthalten) Erkältung, Grippe mit Gliederschmerzen sowie Erkrankungen der oberen Luftwege. Der Tee wird erfolgreich eingesetzt bei Asthma bronchiale, Husten und Bronchitis. Innere Anwendung auch bei Magen-Darm-Katarrh, Verdauungsstörungen sowie rheumatischen und gichtischen Beschwerden. Seine Wirkstoffe haben hervorragende reinigende, desinfizierende und konservierende Eigenschaften, die besonders bei der Zahn- und Mundhygiene eine Rolle spielen. Getrocknete Sträußchen helfen gegen Ungeziefer.
Thymian ist ein sehr stark wirkendes Mittel und sollte ohne ausreichende Sachkenntnis nicht unbedacht angewendet werden (Verbot in der Schwangerschaft und bei Bluthochdruck, Öl darf nicht eingenommen werden und kann Haut reizen).

 

Was bedeutet eigentlich Qualität?
Müssen Früchte groß und sauber sein? Sind Nahrungsmittel mit langer Haltbarkeitsdauer besser?

Nach dem Universal-Prinzip ist der Zustand der AWF, der Reifegrad der Nahrung, wesentlich wichtiger als die chemische Zusammensetzung. Lebensmittel, Trinkwasser und Luft sollten möglichst naturbelassen und nicht durch industrielle Verarbeitung oder Zusätze denaturiert sein. Am besten, wir wählen unsere Lebensmittel mit den Sinnen und dem Verstand aus, riechen an den Früchten. Die durch gesunde Nahrung eingesparte Kraft können wir gut für unsere Entwicklung gebrauchen (siehe Abschnitt 3).

Pflanzen und deren Früchte sowie Tiere bilden genau wie Menschen in der letzten Phase der Reifung kleinste und zugleich am höchsten entwickelte Medienteilchen aus (Bild 66). Diese bestimmen Farbe, Geruch sowie Geschmack und regen unseren Appetit an. Dazu gehören Vitamine. Kleine Medienteilchen sind für uns besonders wertvoll, da diese unseren Reifeprozeß fördern, indem sie direkt in höhere Energieniveaus unserer AWF transportiert werden.

Die Nahrungskette im Sinne der Evolution sollte über gereifte Pflanzen und Tiere erfolgen. Auf diese Weise nehmen wir deren Lebenserfahrungen in uns auf und entwickeln sie in unserem höherentwickelten Organismus weiter.

Da auch wir Teil des universalen Kreislaufs sind, sollte wir wieder höhere Achtung und Dankbarkeit gegenüber Pflanzen und Tieren empfinden.  


Bild 81 Korn, die Nährstoffe sitzen in den äußeren AWF-Schichten

Vom rechten Ort
Lebensmittel aus Anbaugebieten, die nicht weiter als 30 bis 50 km vom Wohnort entfernt sind, haben AWF entwickelt, die dem Energieniveau dieser Gegend entsprechen und dadurch besser verträglich sind. Die durch gesunde Nahrung eingesparte Kraft können wir gut für unsere Entwicklung gebrauchen (siehe Abschnitt 3).

Zur rechten Zeit
Die Mahlzeiten haben sich im modernen Leben verschoben, was zu einer unzureichende Verdauung führt. Wer schwer Verdauliches zur falschen Zeit ißt, benötigt mitunter mehr Kraft zum Verdauen, als durch die Nahrung gewonnen wird. Die Müdigkeit nach der Mahlzeit zeigt dies an. Indem wir uns nach der Organuhr richten, können wir mehr Kraft aus der Nahrung erschließen und für unsere Weiterentwicklung nutzen.

Im rechten Maß
Das rechte Maß wird uns durch das natürliche Sättigungsgefühl angezeigt (Levitationskraft). Nichtbeachtung über längere Zeit hinweg und oft auch in Verbindung mit unregelmäßigem Essen führt dazu, daß die Sättigung nicht mehr genügend wahrgenommen wird. Ähnliches gilt für das Hungergefühl (Gravitationskraft). Folgende Ratschläge sind dazu bekannt:

Der Magen kann, im Sinne des Universal-Prinzips ausgedrückt, kleine Medienteilchen besser verdauen; die Aktivität der Verdauungsorgane sinkt zum Abend hin (siehe auch Organuhr, Kapitel 4, Abschnitt 4).
 

Nach Jahreszeit und Temperament
Die traditionelle chinesische Ernährungslehre teilt Lebensmittel nach ihrer thermischen Wirkung in heiße, warme, neutrale, erfrischende und kalte ein. Diese Wirkung hat nichts mit der Temperatur des Essens zu tun, sondern bezieht sich auf den inneren Stoffwechsel. Die Natur liefert Nahrung passend zu den Jahreszeiten. Wenn wir unsere Auswahl danach richten, werden wir im Sommer Kühlendes und im Winter Wärmendes essen. Wer aber beispielsweise kühlende Kiwi, Orangen oder Salate im Winter ißt, kühlt sich innerlich. Umgekehrt führen z.B. Walnüsse, Aprikosen, Grünkern, Rotwein zur inneren Erwärmung, während Feldsalat, Rosenkohl, Kartoffeln, Käse oder Pflaumen neutral wirken. Außerdem sollten wir uns bei der Auswahl der Nahrung nach dem persönlichen Temperament richten. Über die individuelle Verteilung der Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft gibt das Horoskop Auskunft. Grundsätzlich wird durch „heiße Gefühle“, wie Ärger, Aggression und Zorn sehr viel Levitationskraft verbraucht, während kalte Gefühle wie Angst, Trauer, Frust und Geiz durch Gravitationskraft zu Verkrampfungen und Blockierungen führen (siehe dazu auch Bild 39). (Nach „Ernährung nach den Fünf Elementen“ von Barbara Temelie im Yoy Verlag GmbH, Sulzberg, ISBN: 3-928554-03-4)

 

Man ist was man ißt
Wir essen das, worauf wir Appetit haben. Der Organismus steuert durch das Wechselspiel von Gravitations- und Levitationskräften nicht nur Menge, sondern auch Art und Zusammensetzung der Nahrung. Dieser feine Steuerungsmechanismus kann allerdings beispielsweise durch künstliche „Geschmacksverstärker“, Aromen und sonstige Manipulationen oder „moderne“ Diäten betäubt werden.

Der Spezialist für ultraschwache Zellstrahlung, Professor Dr. Fritz Albert Popp erforschte die Qualität der Nahrung aus biophysikalischen Sicht. Danach sind Lichtwellen und Biophotonen (nach dem Universal-Prinzip: Medienteilchen) die physikalischen Taktgeber der Zelle und regeln alle wichtigen Stoffwechselvorgänge im Organismus. Sie werden dem Körper durch natürliche Strahlung oder mit der Nahrung zugeführt. Daher ist es von enormer Bedeutung, welche Nahrung und in welcher Qualität wir zu uns nehmen. Dies verdeutlicht auch der folgende Auszug aus seinem bereits 1993 erschienenen Buch „Die Botschaft der Nahrung“ (Fischer Taschenbuch Verlag GmbH, Frankfurt, ISBN: 3-596-11459-4) über moderne Ernährungsgewohnheiten:

„Erschwerend kommt hinzu, daß der Politiker, der im Bundestag oder im europäischen Parlament Entscheidungen zu treffen hat, oft selbst Opfer verminderter Nahrungsqualität ist. Kann er sich dann überhaupt noch sorgfältig genug auf seine Aufgaben konzentrieren, hat er noch die Fähigkeit, sein Heer von bürokratischen Zuarbeitern, die selbst wieder in eine eventuell unheilvolle Nahrungskette eingebunden sind, zu kontrollieren, verfügt er noch, eventuell mit Antibiotika und Konservierungsstoffen gehemmt bis mumifiziert, über die Kraft, richtige Einsichten durchzuboxen, oder sitzt er lieber, von Beruhigungsmitteln und Batterieeiern beseelt, die Probleme einfach aus?"
 
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