Kapitel 5
Die Weisheit alter Hochkulturen
(1) Die Götter  

 

Die Weisen alter Hochkulturen wußten um das vernetzte Wirken der Raumwellen und daß diese auf der Erde bestimmte Anregungen auslösen, welche die Abläufe in der Natur und unser Schicksal maßgeblich beeinflussen. Ihnen war bekannt, daß die einzelnen Planeten jeweils ganz unterschiedliche charakteristische Anlagen in uns anregen und sie nannten diese - Götter.

Bild 44 Eine Heldendarstellung

Für unsere Vorfahren war es überlebenswichtig, die Abläufe in der Natur genau zu kennen. Für Saat, Ernte und Jagd wurden die günstigsten Zeitpunkte ermittelt. Weit entwickelte Menschen konnten mit den Göttern kommunizieren und wurden zu Führern, die sich nicht durch Besitz oder Machtanspruch auszeichneten, sondern durch ihre übersinnlichen Fähigkeiten.

Die Wochentage benannte man nach den wichtigsten Gottheiten, und zwar offenbar in der Reihenfolge der Chakras, die von den entsprechenden Göttern angeregt werden. Diese Zuordnung zeigt, daß unsere Vorfahren genaue Vorstellungen vom menschlichen Energiesystem und der anregenden Wirkung der Gestirne hatten. Freya, Aphrodite, Venus - dieser Planet wurde von allen Kulturen als weiblich erkannt. Astronomen stellten viel später fest, dass es tatsächlich der einzige Planet in unserem Sonnensystem ist, dessen Drehrichtung entgegengesetzt zu den übrigen verläuft.

Die Bezeichnung der meisten Wochentage ist bis heute im Deutschen, Englischen, Französischen und anderen Sprachen erhalten geblieben (Bild 45):

Wochentage
Germanische Götter
Griechische Götter
Römische Götter
Zuordnung
Deutsch
Englisch
Chakra
Planeten
Sonntag Sunday Sonne Helios Sol
1.
Sonne
Montag Monday Mond Selene Luna
2.
Mond
Dienstag Tuesday Tiu / Ziu / Tyr Ares Mars
3.
Mars
Mittwoch Wednesday Odin / Wotan Hermes Merkur
4.
Merkur
Donnerstag Thursday Thor / Donnar Zeus Iuppiter
5.
Jupiter
Freitag Friday Freya Aphrodite Venus
6.
Venus
Sonnabend Saturday Loki Kronos Saturn
7.
Saturn

Bild 45 Götter mit Zuordnung Wochentage und Chakras

Die Sonne als Motor für die Entwicklung des ganzen Systems, wird in den meisten Naturreligionen als Hauptgott verehrt. Aus diesem Grunde wurden die acht Jahreskreisfeste der Sonne als wichtigste Feiertage begangen (Kapitel 4, Abschnitt 4, Bild 36). Aus der Kenntnis vom Einfluß des Mondes (Luna) auf das seelische AWF wurde übrigens der Begriff "Laune" abgeleitet.

Waren die Menschen damals klüger, als wir heute?
Mit der Entwicklung des dritten Mentalen AWF (Karma Manas) hatte sich einst der Mensch aus dem Tierreich erhoben. Unsere Vorfahren verfügten also noch nicht über so hochfrequente AWF, wie wir heute (siehe auch Kapitel 3, Abschnitt 17). In Bild 46 sind die menschlichen Entwicklungsebenen nach einer vedischen Vorlage dargestellt. Während die Pflanze mit einem AWF (Erde und 1 AWF) noch fest in der Erde verwurzelt ist, hat sich das Tier mit zwei AWF von der Erde gelöst. Der Mensch gewann durch die aufrechte Haltung eine senkrechte Polachse und kann bis zu sieben AWF entwickeln.

Bild 46 Schematische Darstellung menschlicher Entwicklungsebenen (Körper und AWF)

Die unterste Ebene stellt unseren materiellen sterblichen Körper dar - den vergänglichen "Schein". AWF 1 bis 3 sind die seelischen AWF (im 2. sind die 5 Sinne, im 3. der Verstand / Intellekt angelegt). Das 4. AWF bildet die Verbindung zu den geistigen AWF 5 bis 7 (im 5. ist die Intelligenz angelegt). AWF 1 bis 7 sind - das unvergängliche "Sein".

Unsere Vorfahren schufen die Basis für unseren heutigen Entwicklungsstand. Sie waren es, die den "Höhenflug" des Menschen unter schwierigen Bedingungen schafften. Angespornt und unterstützt wurden sie von den Göttern. Das Orakel von Dephi hatte einst geraten:

"Mensch, erkenne dich selbst."

Untrennbar mit der eigenen Erkenntnis verknüpft sind die Fragen: Woher kommen wir, wohin gehen wir, und worin besteht der Sinn unserer Existenz?

Durch die Verbindung vedischer und germanischer Überlieferungen mit dem Universal-Prinzip wird eine saubere unverklärte und von vordergründigen Interessen freie Beschreibung der Götter möglich.

In Kapitel 4, Abschnitt 4 wurden mit der Akasha-Chronik die Bereiche aufgezeigt, aus denen wir unser höheres Wissen, unsere Einfälle und Intuitionen beziehen. Ja, die Alten hatten recht, die Götter entsprechen den Planeten. Sie verfügen über die Hyper-Intelligenz, zu der die Gesamtheit der Menschen, die bis heute gelebt hat, einen großen Teil beitrug, da die Einzelerfahrung der Medieteilchen in das Umfeld (göttliche Ebenen) einfließt. Unsere Götter besitzen durch Vernetzung allerdings weitaus höhere Fähigkeiten als die Summe der Einzelerkenntnisse und Einzelleistungen. Phanta rei, alles ist in Bewegung.

Durch das Universal-Prinzip erkennen wir, daß die Götter nicht außenstehende Wesen sind, welche die Schöpfung nur zu ihrer Entstehung beeinflußten, sondern, daß die Götter eng mit uns verbunden sind. Götter und Menschen und andere Wesen beeinflussen sich ständig gegenseitig. Ebenso wie wir entwickeln sich auch unsere Götter weiter. Die Planeten-Götter besaßen einst weniger AWF, der Abstand zur Sonne war entsprechend geringer (Kapitel 2, Abschnitte 3-7). Dies bedeutet, daß sowohl Götter als auch Menschen damals noch nicht so weit entwickelt waren wie heute. Die tibetischen Buddhas künden von der parallelen Entwicklung von Menschen und Gottheiten, insbesondere durch die ununterbrochene Reihe der Inkarnationen der Karmapas und Dalai Lamas. Heute sind der siebzehnte Karmapa und der vierzehnte Dalai Lama inkarniert.

Planeten, die heute weiter von der Sonne entfernt sind als die Erde, befanden sich in einem früheren Entwicklungsstadium (wie die Erde heute) einmal im vierten AWF der Sonne. Auf jedem von ihnen gab es damals physisches Leben ähnlich dem auf der heutigen Erde. Wenn die Erde ein weiteres AWF ausbildet, entfernt sie sich von der Sonne und das Leben begibt sich auf eine für uns nicht mehr wahrnehmbare Ebene (AWF). Die sonnennäheren Planeten rücken daraufhin nach. Diese Entwicklungssprünge beschreiben Mythen als Weltuntergänge (Appokalypsen).

Der höchste Gott unseres Sonnensystems ist die Sonne, die bisher 12 AWF entwickelte. Mit den galaktischen Zentren, den Universen, existieren weit höhere Gottheiten und die Dimension des Alls entzieht sich unserem Vorstellungsvermögen. Vom höchsten Gott des Alls stammt wohl das genialste und zugleich einfachste Entwicklungsprinzip, welches wir "Universal-Prinzip" nennen.

Können wir einen Nutzen aus dieser gewaltigen Erkenntnis ziehen?
Wir sollten mit den Vertretern aller Hierarchien, mit denen wir durch unsere AWF ohnehin vernetzt sind, zum gegenseitigen Nutzen zusammenarbeiten. Erde, Pflanzen und Tiere dienen uns und wir sollten Ihnen helfen. Den Helden, Heroen, Halbgöttern, Göttern und Gott sollten wir dienen - sie helfen uns.
Unser Vorfahren bemühten sich um ein Leben mit der Natur. Bevor wichtige Entscheidungen getroffen oder Urteile gefällt wurden, versetzte man sich in das höchste erreichbare AWF. Standen die Sterne günstig, begab man sich an einen Energieort, dessen Energieniveau durch besondere "Antennen" (z.B. Steinkreise) noch erhöht worden war - dem heiligen "Thingplatz". Bild 47 zeigt "Stonehenge" eine gut erhaltene Steinkreisanlage. In Bild 47b sind deutlich Kern und AWF zu erkennen, d. h. es handelt sich um eine "Antenne" nach dem Universal-Prinzip, mit der Resonanzen zu gewünschten Feldern hergestellt werden können.

Bild 47a Stonehenge

Bild 47b Stonehenge Grundriß

Vor ca. 5.000 Jahren errichtete man ein über die gesamte Erde verteiltes Netzwerk von Pyramiden, nach neueren Erkenntnissen fand man derartige Bauwerke auch in Asien, Europa, Südamerika.

In Newgrange auf Irland, sahen wir in einer der bedeutendsten archäologischen Landschaft der Welt Ganggräber, die vor über 5.000 Jahren also noch vor den bekannten Pyramiden in Ägypten (4.600 bis 3.600) und Mexiko gebaut worden waren. Unter einem Hügel mit einem Durchmesser von ca. 80 m verbirgt sich ebenfalls eine 6 m hohe Pyramide!
Ein 19 m langer von Menhiren gesäumter Gang führt in eine Grabkammer mit kreuzförmigen Grundriß. In jedem der drei Gangenden befindet sich eine kunstvoll verzierte steinerne Grabschale. Über der Tür, die durch einen reich verzierten Stein verschlossen wurde (Bild 47/1), befindet sich ein kleine Öffnung (20 x 30 cm). Bei Sonnenaufgang zur Wintersonnenwende, sowie einige Tage davor und danach, dringt ein Sonnenstrahl in den Gang ein und wandert langsam bis zu den Gräbern (Bild 47/2). Zuerst zum westlichen, dann zum nördlichen, am Schluß zum östlichen. In Irland vermutet man, es könnte für die neolithischen Bauern ein Zeichen der Wiedergeburt gewesen sein, wenn das neue Jahr den Pflanzen und Tieren neues Leben einhaucht.
Wir vom Team sind überzeugt, daß die ursprünglich in den drei Grabschale bestatteten Menschen zur Wintersonnenwende angeregt wurden. Durch die Entstehung von Resonanzwelle und -kanal (Kapitel 1, Abschnitt 10) war neben einer Kommunikation auch der Transport seelisch-geistige Felder möglich (Kapitel 5, Abschnitt 5).


Bild 47/1 Newgrange, Öffnung und Eingang


Bild 47/2 Newgrange, die Sonne dringt in den Gang ein.

Unsere Vorfahren sahen sich eingebunden in ein größeres Sein. Während sie ihre Möglichkeiten optimal zu nutzten suchten, dünken wir uns heute klüger, leben jedoch oft weit unter dem Energieniveau, das uns die Alten erschlossen (siehe Kapitel 4, Abschnitt 4 - Der Oktav-Zyklus). Viele Menschen verweilen ihr ganzes Leben nur im dritten AWF.

Insofern waren unsere Vorfahren klüger als wir. Sie haben uns mit Hilfe der Götter zu dem gemacht, was wir heute sind. Wir dagegen verhalten uns oft wie verwöhnte Kinder und verspielen den erreichten Entwicklungsstand, indem wir unser Energieniveau durch vermeintlichen Luxus künstlich absenken. Unsere durch schädliche Medien und disharmonische Anregung belastete Welt bildet genau das Gegenteil eines Energieortes.

Während unsere Vorfahren vor 5.000 Jahren ein über die ganze Erde verteiltes Netzwerk von Pyramiden auf Kraftorten schuf und damit das gesamte Energieniveau anhob, bewerkstelligen wir heute mit einem Netzwerk von Handy-Antennen das Gegenteil.

Heutige Idole sind Fußballer und Schlagersänger, unsere Führer das Gegenteil von Vorbildern.

Ein Leben, das den Sinn nicht findet, ist sinnlos. Wer sich einseitig auf materielle Dinge konzentriert, investiert Zeit in vergängliche Dinge. Wer jedoch seelische und geistige Erkenntnisse entwickelt, schafft bleibende Werte. Wir sollten in unserem Leben wieder eine Balance zwischen materiellen und geistigen Leben herstellen. Es ist hohe Zeit, daß wir unsere Möglichkeiten im Sinne einer Nutzen-Nutzen-Konstellation verwenden, gutes Karma schaffen und zur Weiterentwicklung unserer Erde und damit des ganzen Sonnensystems beitragen (siehe Kapitel 4, Abschnitt 5). So können wir z.B. unsere übersinnlichen Kommunikationsmöglichkeiten trainieren, anstatt als Bediener von Handys und Automaten zu verkümmern. Dann werden die Götter mit uns sein.

Doch gehen wir gedanklich zurück in die Frühzeit und unternehmen auf der Suche nach den Wurzeln des Lebens einen Ausflug in die faszinierende Geschichte menschlichen Erkenntnisstrebens. Wir werden feststellen, daß das Wissen der alten Meister erstaunlich klare Parallelen mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufweist, präzise aber mit Hilfe des Universal-Prinzips erklärt werden kann. Altes Wissen ist vereinzelt im Original überliefert, meist jedoch in symbolischen Formen wie beispielsweise Felsenritzungen, Weih-Inschriften, Ortsnamen, Reste von Siedlungen, Gräbern und Kultorten. Mythen, Dichtungen und Lieder, Regeln und Rituale künden ebenfalls vom tiefen Wissen unserer Vorfahren.

 

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