Kapitel 4
Der Mensch
(8) Die menschlichen Energiesysteme  

 

Einen Teil der Anregungen oder Reize aus dem Umfeld nehmen wir bewußt auf, denn durch Raum- oder Medienwellen in den Sinneszellen unserer Sinnesorgane entstehen Resonanzen. Dadurch werden die Reize in Informationen umgewandelt (Information = in Form bringen). Die Informationen werden per Nervenimpuls über Nervenzellen, die als äußeres (peripheres) Nervensystem unseren Körper netzartig durchziehen, zum inneren Zentralnervensystem (Rückenmark und Gehirn) geleitet. Dort werden sie in Empfindungen umgewandelt. Aus den Empfindungen können unter Einbeziehung von gespeicherten Erfahrungen und Denkprozessen bewußte Wahrnehmungen entstehen.

Ein anderer Teil der Reize liegt außerhalb des Aufnahmebereichs der Sinnesorgane und wirkt deshalb nur unbewußt auf uns ein. Wir spüren lediglich die Wirkung, die durch sehr starke Reize, wie z.B. radioaktive Strahlung, oder schwächere wie beispielsweise der Strahlung des Mondes verursacht wird.

Aber auf welche Weise wirken derartige Einflüsse auf uns ein? Liegt es daran, daß der Mond eine besondere Gravitationskraft auf Wasser ausübt und wir zu 80% aus Wasser bestehen? Schauen wir uns das Leben doch einmal aus einer ganz anderen Perspektive an:

Den Begriff "Energie" verbinden wir zunächst mit technischen Begriffen, mit Energieerzeugung und -verbrauch, mit Elektrizität, Kernenergie oder Wärmeenergie. Aber wir haben auch eine Vorstellung von unserem persönlichen Energiepotential. Manchmal sprühen wir vor Energie und könnten Bäume ausreißen, ein anderes Mal fühlen wir uns matt und kraftlos.

Albert Einstein erklärte am 4.11.1915 mit seiner "Allgemeinen Relativitätstheorie", daß es außer Energie nichts im Universum gibt. Materie bezeichnete er als verdichtete Energie bzw. als "gefrorenes Licht". So können wir auch Atemluft, Getränke und festen Nahrungsmittel als Energiespeicher bezeichnen, die unser Organismus freisetzen kann. Nach dem Universal-Prinzip wird unterschieden in "potentielle Energie", d.h. Materie (dichter im Kern, dünner in AWF) und in "kinetische Energie", d.h. Kraft der Anregung, die Materie in Pulsation versetzt und somit lebendig macht. Wenn wir das, was wir aufnehmen, verarbeiten und wieder abgeben, unter diesem Gesichtspunkt betrachten, ist es stets die Pumpwirkung der verschiedenen AWF, die einen mehrstufigen Stoffwechsel bewirkt. Ständige Veränderung, Entwicklung und Erhöhung der Resonanzfähigkeit sind die Merkmale des Lebens. So ist unser physischer Körper beispielsweise ein äußerst leistungsfähiges Energiefeld. Er kann sich bewegen, arbeiten, denken, fühlen. Für jede dieser Funktionen wird Energie verbraucht, die dem Organismus zugeführt werden muß.

Wir wissen, welche Rolle Ernährung und Schlaf für uns spielen, kennen jedoch auch den Spruch: "Und sie lebten von Luft und Liebe". Uns ist oft noch nicht bewußt, daß wir tatsächlich nicht nur durch das Essen satt werden, sondern unseren Energiebedarf zum größten Teil aus Strahlungsenergie von Raumwellen, hauptsächlich denen der Sonne decken.

Die Energiebilanz des Menschen bei einer Kerntemperatur von 37 0 C
Energieaufnahme
Energieabgabe
Strahlungsenergie: 21.000 -
29.000 kJ
Stofflicher Energiebedarf für Grundumsatz: 5.900 - 6.900 kJ Strahlungsenergie: 26.900 -
35.900 kJ

Während materielle feste, flüssige Nahrungsenergie sowie gasförmige Atmungsenergien hauptsächlich für Aufbau und laufende Erneuerung des grobstofflichen Körpers benötigt werden, benutzen wir Strahlungsenergie als Motor für den grobstofflichen Organismus sowie für die seelischen und geistigen AWF. Dieser Motor ist Antriebskraft für die großen und kleinen "Pumpen", die unsere Energiesysteme darstellen: die grobstofflichen Organe, wie Herz, Lunge oder deren Zellen und für die feinstofflichen und geistigen Feldstrukturen und Medienteilchen.

Bekannt ist, daß alle lebenden Zellen elektrische Eigenschaften zeigen. Sinnes- und Nervenzellen können diese verändern und zur Aufnahme, Verarbeitung und Weiterleitung von Informationen nutzen. Nach dem Universal-Prinzip sind alle Zellen, Organe und der gesamte Körper Empfänger und Sender elektromagnetischer Wellen und unser gesamter Organismus ist anregungsgesteuert. Leider haben wir durch moderne technische Kommunikationssysteme eine große Konkurrenz zu den natürlichen Abläufen aufgebaut. Dadurch entsteht oft Streß und es kostet uns sehr viel Energie, diese zunehmenden Belastungen auszusteuern. Energieverlust hingegen behindert unsere evolutionäre Entwicklung. Mehr dazu in den folgenden Abschnitten "Die Ausgleichswellenfelder" und "Die Energiezentren".

 

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