Kapitel 4
Der Mensch
(7) Der Tod  

 

Das Universal-Prinzip ermöglicht zum ersten Mal eine wissenschaftlich fundierte Antwort auf die Frage, welche Ursachen dem Altern und dem körperlichen Tod zugrunde liegen.

Den Lebensabschnitt, den wir in einem physischen Körper erleben, können wir als Teil eines Zyklusses mit dem Wellental einer Sinuswelle vergleichen. Der Tod des physischen Körpers entspricht dann dem Übergang der AWF in die höheren Energieniveaus des folgenden Wellenberges.

Mit jedem AWF, das im Laufe des Lebens aufgebaut wird, können wir einen weiteren energiereicheren Bereich elektromagnetischer Wellen absorbieren. Während Wärme für die Aufrechterhaltung des Lebens notwendig ist, führt Licht zwar zur Erleuchtung, kurzwellige UV- und Röntgenstrahlung jedoch beenden den Zyklus des Zellwachstums, indem schließlich die Zellkerne unseres Körpers zerstört werden. Dies ist ein natürlicher Vorgang, denn nach Reifung des letzten AWF ist im Energieniveau Erdoberfläche keine Weiterentwicklung mehr möglich. Es werden keine Wünsche, also keine Gravitationskräfte mehr entwickelt, weil alle Phasen durchlebt sind und die Anhaftung an Materielles überwunden wurde.

Der physische Körper einschließlich des sterblichen Verstandes verlieren an Leistungsfähigkeit, weil sich diese in die geistigen Bereiche verlagert. Dadurch entwickeln die AWF eine immer stärkere Levitationskraft zu ihren hohen Energieniveaus und es entsteht eine Sehnsucht nach dem Übergang, was den physischen Tod erleichtert. Auch das Bewußtsein ist nun mehr und mehr auf geistige Bereiche konzentriert und es entsteht ein übergeordnetes Denken und Fühlen. Durch Allgemeinliebe werden letzte Anliegen geklärt, Schuld eingestanden oder es wird anderen vergeben. Johann Wolfgang von Goethe beschrieb die harmonische Entwicklung im Sinne des Lebens kurz und treffend:

"Aufnehmen, veredeln, abgeben"

Der Zeitpunkt des Todes wird durch eine der folgendenden Anregungsphasen ausgelöst. Die verbrauchten Zellen und Organe sind dem Impuls nicht mehr gewachsen, stellen ihre Pulsation ein und ziehen sich durch Gravitation zusammen (Leichenstarre). Dadurch werden deren AWF-Medienteilchen in die Gesamtkörper-AWF gepreßt. Infolgedessen erhöht sich spontan die Energiedichte des physischen Körpers, während die der AWF sinkt. Dies ist der Impuls, der die Trennung von Körper und AWF bewirkt. Aus Berichten von Nahtoderfahrungen oder letzten Aussagen Sterbender geht hervor, daß der Geist (Medienteilchen) den Körper durch die Wirbelsäule (Polachse) und das Scheitel-Chakra verläßt. Dabei läuft der "Lebensfilm" noch einmal in umgekehrter Reihenfolge ab. Auch dies stimmt genau mit den Aussagen des Universal-Prinzips überein. Die Medienteilchen, mit denen wir unsere AWF im Laufe des Lebens gefüllt haben, die gespeicherten Erlebnisse und Erfahrungen werden uns beim Verlassen des Körpers noch einmal kurz bewußt. Dann verlassen die unsterblichen AWF mit unserem Bewußtsein samt Erfahrungen den Körper.

Die Polachse ist im Bild 40 als eine Art Tunnel dargestellt, der ins Licht, also in ein höheres Energieniveau führt. Für die aufsteigenden AWF ist es wichtig, den Geburtskanal zur geistigen Lebensphase möglichst schnell zu durchqueren. Am lichten Ausgang warten verstorbene nahe Verwandten (deren AWF), so die Berichte von Menschen mit Nahtoderfahrungen.

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Bild 40 Hieronymus Bosch:
"Der Aufstieg ins himmlische Paradies"

Die befreiten AWF steigen in ein Energieniveau auf, das ihrer Energiedichte (Karma) entspricht. Die AWF von Menschen, die ihren Lebensplan erfüllt haben, steigen am höchsten, die der Menschen, die ihr Leben nicht genutzt haben, bleiben im gleichen Niveau und diejenigen, die sich zusätzlich belasteten, sinken in ein tieferes Niveau. Während mit den überlieferten Begriffen Hölle (Höhle) Energieniveaus unter der Erdoberfläche gemeint sind, entspricht der Himmel Niveaus in Atmosphäre-AWF. Der schwere Körper (Kern) verbleibt wie ein Ballast auf der Erdoberfläche. Das Energieniveau des grobstofflichen Körpers befindet sich auf der Erde, wo auch die Bestattung erfolgt. Der grobstoffliche Körper zersetzt sich in seine Bestandteile und ordnet sich wieder in den Kreisprozeß Erde, Pflanze, Tier, Mensch ein. Die feinstofflichen und geistigen Felder aber bestehen in den höheren Energieniveaus fort, eingebunden in weitere Zyklen der fortschreitenden Entwicklung des Gesamtsystems.

Gleiches gilt im Makrokosmos bei einer Supernova-Explosion (Kapitel 2) sowie im Mikrokosmos. Ein Forscherteam des "Internationalen Instituts für biophysikalische Zellforschung" unter Leitung von Prof. Dr. F. Popp, das sich mit dem jungen Gebiet der Biophotonenforschung beschäftigt, stellte fest, daß Zellen im Augenblick des Todes am hellsten strahlen.

Das gleiche Prinzip wirkt, wenn die Leinen, die einen aufgeheizten Heißluftballon an der Erdoberfläche halten, gelöst werden und sich der Ballon erhebt. Das Abwerfen von Sandsäcken kann mit Schritten auf dem Weg zur Erschließung höherer Energieniveaus verglichen werden.

Der geschilderte Ablauf entspricht einem "gesunden" Tod, d.h. der Organismus alterte gleichmäßig. Der "kranke" Tod tritt hingegen vorzeitig ein, wenn durch kranke Organe zu viel Energie verbraucht wurde, was die gesunde Entwicklung der seelischen und geistigen AWF behinderte.

Der kranke Tod tritt ebenfalls zu einem Zeitpunkt ein, der eine spontane Entleerung der körperlichen AWF in die seelischen und geistigen Felder ermöglicht. Oft muß der Kranke lange leiden, bis der Zeitpunkt der Ablösung durch eine entsprechende Anregung infolge des Standes der Gestirne erreicht ist. Kennzeichen des krankhaften Todes ist ein Festklammern am Leben, was den Übergang erschwert.

Die Entwicklung der AWF ist beim Wachstum einer Frucht gut nachvollziehbar. Wenn diese schließlich gut aus gereift zu Boden fällt, ist sie wohlschmeckend und hatte einen gesunden "Tod". Eine notreif abgefallene Frucht ist hingegen unbekömmlich und starb "krank".

Alle noch fehlenden Erfahrungen (unausgefüllte AWF) werden sowohl beim gesunden und kranken Tod in einem nächsten Leben nachgeholt. Nachdem sich das Chaos des Übergangs geordnet hat, entsteht zu gegebener Zeit wieder eine Resonanz zu einem Embryo und die Felder inkarnieren sich zu einem weiteren Leben.

Wenn alle sieben AWF erfüllt sind, entsteht ein weiteres höheres AWF und es wird kein Körper im Energieniveau an der Erdoberfläche mehr angezogen. Das "erleuchtete Wesen" besitzt weiterhin sieben AWF, jedoch eine Oktav-Stufe höher als wir Menschen. Somit bildet das Energieniveau an der Erdoberfläche einer Durchgangsstation, es sind ständig Menschen unterschiedlicher Entwicklungsstufen anwesend. Entwickelte verlassen dieses Niveau "nach oben", Andere kommen "von unten" hinzu.

 

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