Kapitel 4
Der Mensch
(5) Gesundheit und Krankheit  

 

Dauerhafte Gesundheit hängt in erster Linie von der Erfüllung der individuellen Anlagen ab. Die beste Ernährung, Sport oder teure Kuren können dies nicht ausgleichen, auch Geld macht bekanntlich nicht glücklich.

Verläuft unsere Entwicklung nicht entsprechend des Lebensplanes, weil wir unsere Anlagen nicht entwickeln, werden die AWF nicht hinreichend mit Erfahrungen gefüllt. Es entstehen Spannungen, Ungleichgewichte und Blockaden - Pulsation und Stoffwechsel werden behindert und die Übereinstimmung zwischen äußeren Handlungen und innerer Einstellung ist gestört. Wir ermüden rasch und geraten bereits bei kleinen Anregungen aus dem Gleichgewicht. Alle AWF besitzen im niedrigsten Energieniveau chaotische und im höchsten Niveau geordnete, kristalline Zonen, die sie gegenüber den anderen Feldern abgrenzt. Gelingt es längere Zeit nicht, nach Anregungen den mittleren Gleichgewichtszustand zu erreichen, entstehen Blockaden. Die Medienteilchen verbleiben entweder im chaotischen Energieniveau (im Extremfall entsteht Krebs) oder im kristallinen Energieniveau (im Extremfall entsteht Multiple Sklerose).

Krankheiten zeigen sich lange bevor körperliche Symptome vorliegen in Ungleichgewichten der sensiblen äußeren AWF. Dies äußert sich u.a. in nachlassender Lebensfreude. Wir merken, daß irgend etwas nicht stimmt. Mediziner können mit ihren Mitteln noch keine "organischen" Abweichungen feststellen, Psychologen versuchen sich mit Gesprächstherapien und ähnlichen verstandesmäßig orientierten Mitteln. Erfolgt keine Veränderung der Lebensweise, greifen die Störungen auf dichtere seelische AWF über, die Beschwerden verstärken sich und manifestieren sich schließlich im körperlichen Bereich. Zunächst werden einzelne Zellen erfaßt, dann Organe, schließlich der ganze Körper.

Erst jetzt findet der Mediziner Symptome, die er mit seinen Mitteln behandeln kann. Er arbeitet auf der Ebene der dichten Kernmaterie, weiß nichts von der Existenz der AWF, in denen die Ursachen der Krankheit zu suchen sind. So setzt er oft materielle Mittel (Medikamente) ein, die nicht selten erhebliche Nebenwirkungen verursachen. Gelingt es nicht, die Selbstheilungskräfte zu stärken oder werden diese zusätzlich belastet, muß der Körper in weiteren Organen die Energie reduzieren. Ist die Krankheit weit fortgeschritten, wird meist operiert. Dabei werden inzwischen wahre Wunder vollbracht, aber die materielle Behandlung am Ende der Krankheits-Kausalkette erfolgt meist völlig ohne Kenntnis der Ursachen in den vernetzten AWF-Steuerungsebenen. Krankheiten auch gleicher Art sind wegen der komplex vernetzten Regelkreise des Organismus meist nicht auf eine Ursache zurückzuführen. Sind jedoch die Ursachen nicht behoben, bricht die Krankheit bald an gleicher oder anderer Stelle erneut aus.

Achtsame Menschen können erste feine Signale von Ungleichgewichten bereits im Vorfeld erkennen und entsprechend gegensteuern, denn diese Abweichungen sind die Wegzeichen für unsere Entwicklung. Durch eine materielle Ausrichtung der Lebensweise werden jedoch die schwachen Hinweise zum Lebensplan meist überhört und das Leben oft vertan, ohne die eigenen Fähigkeiten überhaupt kennengelernt zu haben. Mannigfache Einflüsse wie Elektrosmog (disharmonische Anregung), Umfeldschadstoffe (schädliche Medien) überlagern sich meist, so daß der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung oft nicht mehr erkennbar ist. Das gilt insbesondere auch deshalb, weil Mediziner die Auswirkungen der o.g. Einflüsse überhaupt nicht kennen. Kaum ein Arzt wird als Ursache der organischen Krankheit eines Kindes z.B. eine häufige Handybenutzung feststellen. Im Gegenteil Embryos werden ohne Bedenken und in den meisten Fällen unbegründet bereits im Mutterleib durch Ultraschall oder gar Doppler-Ultraschall geschockt, obwohl selbst bei festgestellten Problemen oft in diesem Stadium kaum etwas bewirkt werden kann. Im späteren Leben müht sich möglicherweise ein Therapeut, den Verhaltensstörungen auf den Grund zu kommen, die dadurch entstanden sind.

Der Mensch sollte versuchen, die drei buddhistischen Untugenden Neid, Gier und Unwissenheit oder Verblendung zu überwinden und die drei Tugenden Gelassenheit, Allgemeinliebe und wahres Wissen zu erwerben. Wenn es uns gelingt, die richtigen Erfahrungen aus der Auseinandersetzung mit der Umwelt zu ziehen, können wir nach dem Oktav-Zyklus (Bild 35) kontinuierlich ein AWF nach dem anderen entwickeln. Dadurch nutzen wir die Sonnenenergie optimaler, leben gleichzeitig energiesparend und gesund. Wir intensivieren den Kontakt mit unseren geistigen Anlagen, erkennen intuitiv das Wesentliche und finden auf diese Weise unseren Weg (Dharma).

Wichtig erscheint, die Lebens-Ziele durch Nutzen-Nutzen Aktionen zu erreichen, d.h. Eigennutz zu meiden, welcher anderen schadet (Nutzen-Schaden-Aktionen). Beide Aktionen gleichen sich in der Zukunft nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung aus (Karma). Karma erstreckt sich auf die gesamte Natur. So ist es besser, einen Baum zu pflegen, als abzusägen; eine Fläche zu kultivieren, als zu betonieren oder sich per Muskelkraft zu bewegen, anstatt Schadstoffe zu produzieren.

Schlechtes Karma führt nach dem Universal-Prinzip zu Gravitation - es belastet. Dies bedeutet Rückentwicklung, Medienteilchen verdichten sich wieder und das Energieniveau sinkt. Gutes Karma dagegen bewirkt Levitation, es erleichtert und entspricht dem Wirkprinzip unseres Sonnensystems.

"Wer gegen die Natur arbeitet, wird scheitern - früher oder später."

Karma kann eine Person, eine Familie, einen Volksstamm oder ein Volk betreffen. So belasten uns Deutsche immer noch die Geschehnisse in der Zeit zwischen 1933 und 1945. Ein weiteres Beispiel sind die manche Familien plagenden Erbkrankheiten. Schlechtes Karma kann durch gutes Karma ausgeglichen werden. Dafür taugt aber nur echter Einsatz - es ist ein großer Unterschied, ob ein Reicher oder ein Armer z.B. einen gleichen Betrag Geldes für einen guten Zweck spendet.

Wahrscheinlich spürten wir alle schon einmal das Gefühl von Erleichterung, das sich einstellte, nachdem man eine lange fällige Schuld beglichen hat, eine Prüfung bestanden hat, eine Sorge sich als unbegründet erwies oder andere Belastungen abgegeben wurde. "Jetzt ist mir aber ein Stein vom Herzen gefallen." Wir spürten deutliche Erleichterung, aber kein Vertreter der konventionellen Wissenschaften könnte eine Reduzierung unseres Gewichtes nachweisen. Nach dem Universal-Prinzip erfolgte die Auflösung eines kompakten Clusters innerhalb eines AWF. Es wurde eine winzige Verdichtung von Materie in Raum umgewandelt, man kann auch sagen, - befreit. Jedes Kind hat das Potential, eigenes Karma und damit einen Teil des Familienkarmas auszugleichen. So vererben sich auch Schicksale, d.h. der Mensch erhält dadurch die Gelegenheit, ähnliche Konstellationen, an denen frühere Familienmitglieder scheiterten, zu meistern.

Weitere Krankheitsursachen haben prinzipiell zwei Gründe:
l Disharmonische Anregung durch Raum- oder Medienwellen
l Schädliche Medien durch die Stoffe, denen wir ausgesetzt sind

Diese beiden Gründe sind sekundär, weil ein sich gesund entwickelnder Mensch schädliche Einflüsse spürt und ihnen aus dem Weg geht.

Anregungen durch Wellen machen uns lebendig, denn sie setzen die Pulsation in allen Ebenen in Gang. Durch die natürliche Anregung der Gestirne werden die Organe nacheinander über ihre Hormondrüsen und AWF in Resonanz versetzt (Bild 37). In 24 Stunden ergeben sich jeweils 2 stündige Aktivitäts- bzw. Ruhephasen. Künstliche Sender wie Handys oder TV führen dagegen zu völlig ungeregelter Anregung. Organe, die sich gerade in der Ruhephase befinden, werden angeregt, körperliche, seelische und geistige Kreisläufe gestört. Die natürlichen Interferenzmuster werden verzerrt, es entstehen krankhafte Formen. Die Freund-Feinderkennung funktioniert nicht mehr (Allergie), Krankheitserreger vermehren sich, körpereigene Zellen werden vernichtet. Auf diese Weise können Organ-Streßzustände entstehen, die zu Blockaden führen. Pulsation und Stoffwechsel werden behindert, Cluster nicht aufgelöst, Schlacken nicht ausgeschieden - die natürliche Entwicklung wird gehemmt.

Der Stuttgarter Physiker und Psychologe Günter Haffelder stellte mit der weiterentwickelten EEG-Spektralanalyse fest, daß Musik hoher Frequenz (z.B. Techno) die Hirnwellen "einebnet", dadurch wird die Kreativität gedämpft. Britische Forscher prüfen derzeit ein Mindestalter für Handy-Benutzer sowie Empfehlungen für die Gesprächslänge. Sie hatten in einer Studie festgestellt, daß Kinder aufgrund ihrer Körpergröße besonders gute Funksignal-Leiter sind und wegen des noch nicht voll entwickelten Immunsystems immens anfällig für Strahlenschäden sind. Handybenutzer sollten daran denken, daß sie nicht nur sich selbst, sondern auch das Umfeld beeinflussen. Auch werden immer mehr Antennen gebaut, - Industrie und Staat verdienen.

Als Medien kann alles bezeichnet werden, was wir durch unseren siebenfach gestaffelten Stoffwechsel aufnehmen und abgeben. Dazu gehört die feste und flüssige Nahrung ebenso wie die Atemluft. Medienteilchen bilden die Baustoffe, aus denen unser Körper und die AWF bestehen. Durch Levitation infolge Anregung erwächst unsere Kraft. Es erscheint sinnvoll, natürlich gewachsene Nahrung aus der näheren Umgebung zu essen, da deren AWF an das regionale Energieniveau angepaßt sind. Nahrung aus fernen Ländern oder mit künstlichen Mitteln behandelte, wird wesentlich schlechter verdaut, weil zusätzlich eine größere Energiedichtedifferenz ausgeglichen werden muß und die Medienteilchen anders zusammengesetzt sind.

Oft bedingen sich die beiden Krankheitsursachen disharmonische Anregungen oder schädliche Medien gegenseitig; hinzu kommt ein ungesunder Lebenswandel.

Beispiele hierfür
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l Wir haben unser Energiepotential restlos ausgeschöpft durch zuviel oder einseitige Arbeit, zu wenig Pausen oder Ausgleich, durch zu geringe oder zu hohe Energiezufuhr, Streß durch künstliche Felder, die vielleicht gerade unsere körperlichen Schwachstellen anregen.
l Unser Stoffwechsel im körperlichen, seelischen oder geistigen Bereich ist blockiert. Dies führt zu Stau auf der einen und zu Mangel auf der anderen Seite. Stoffwechselerkrankungen sind zu 80% der Krankheitsursache (70% davon sind ernährungsbedingt).

Durch das Universal-Prinzip kann der Einfluß von derartigen Entwicklungsproblemen auf die Entstehung von Krankheiten präzise erklärt werden: Wegen fehlender oder unzureichend entwickelter AWF sind die Organe (Kerne der AWF) ungeschützt oder werden nicht ausreichend ernährt. Wir kennen dieses Gefühl "die Nerven liegen bloß" vielleicht von einer offenen Wunde oder einer Zahnbehandlung. Ungeschützte oder unterernährte Organe altern durch die direkte Umfeldanregung vorzeitig. Das führt zu Krankheit bis hin zum vorzeitigen Tod.

Auch Orientierungslosigkeit und Depressionen entstehen aus Kommunikationsstörungen zwischen den körperlichen, seelischen und geistigen AWF. Die Übertragung von Informationen zwischen Körper, AWF und Umfeld funktioniert nur dann fehlerfrei, wenn alle dazwischen liegenden AWF ausreichend mit Medienteilchen gefüllt sind.

Viele Menschen halten sich für gesund, da ihr Körper keine deutlichen Krankheitssymptome zeigt. Gesundheit bezieht sich jedoch auch auf seelische und geistige Bereiche. Unsere AWF benötigen ebenfalls Nahrung und Pflege. Nur wenn diese gesund sind, ist auch eine ganzheitlich gesunde Entwicklung möglich, denn:

"Ein gesunder Geist kann nur in einem gesunden Körper wohnen."

Andererseits eröffnet uns die Erkenntnis der wahren Ursachen einer Krankheit auch den Weg zur Heilung. Die Ursachen liegen oft in blockierten Empfindungen, Gefühlen, Gedanken, die sich wegen der Abweichung vom Lebensplan in den AWF des erkrankten Organes ausgebildet haben und dessen Funktion stören. Erst wenn wir diese erkannt haben, können wir Veränderungen einleiten.

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