Kapitel 4
Der Mensch
(4) Wachstum und Reifung  

 

Augen, Gliedmaßen und Zeugungsorgane sind körperliche Anlagen, welche erst nach einigen Wochen, Monaten oder Jahren funktionsfähig werden. Das gleiche trifft (im größeren Maßstab) auch für die seelischen und geistigen Anlagen zu, die als kompakter strukturierter Verband von Medienteilchen (Clustern) zu verstehen sind. Im Verlauf des Lebens werden die seelischen und geistigen Anlagen in mannigfaltiger Weise angeregt (Gestirne, Arbeit, Umfeld). Daraus ergeben sich die Aktivitäten des praktischen Lebens, wodurch die groben Cluster von besonderen Veranlagungen in kleinere Teile aufgelöst werden. Diese vernetzen sich holoraphisch mit bereits vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten und es entstehen die feineren Strukturen von Erkenntnissen und Erfahrungen.

"Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen", jeder Lernprozeß besteht zunächst aus groben Details, die sich zunehmend verfeinern. Wenn wir Radfahren lernen, kommt es auf die Koordination von Pedalbewegung, Lenken und Balance an. Zuerst fallen wir meist auf die Nase, mit zunehmender Praxis steigen die Fertigkeiten, schließlich fahren wir freihändig. Einige steigern sich sogar zur Perfektion des Kunstradfahrens. Neue Erfahrungen vernetzen sich mit passenden, bereits vorhandenen Erfahrungen auch anderer AWF. Grobe Zusammenhänge (dichte Cluster) werden in tieferen Energieniveaus kernnaher AWF, differenziertere Zusammenhänge (feinere Cluster) dagegen in höheren Energiniveaus kernfernerer AWF abgespeichert. Mit jeder Erfahrung wandelt sich ein wenig Materie in Raum um. Dadurch können sich die höheren AWF, die unsere Wünsche und Sehnsüchte enthalten, im Laufe des Lebens (er-) füllen. Solches Entfalten belohnt die Natur stets mit angenehmen Gefühlen von Glück und Zufriedenheit, die sich einstellen, wenn wir einen Zusammenhang verstanden oder eine Leistung vollbracht haben.

Während Lebensplan und -ziel zum Zeitpunkt der Geburt in Form von geistigen Anlagen feststehen, müssen wir den Weg dahin selbst finden. Der Lebensplan umfaßt die grob umrissenen Etappenziele in den sieben Ebenen (AWF). Es gibt verschiedene Wege, zum Lebensziel zu gelangen. Indem wir Förderndes nutzen und Hemmendes überwinden, entwickeln wir unsere Anlagen zur Reife. Verbunden ist dies immer auch mit dem Ansporn zu neuen Taten. Die Möglichkeiten und zugleich die Grenzen individueller Erkenntnisfähigkeit werden durch Neugier bzw. Interesse gesetzt. Beide Eigenschaften sind Wegweiser durch das Leben. Jeder Mensch zeigt nur für diejenigen Bereiche Neugier und Interesse, die in ihm angelegt sind.

Auf diese Weise entsteht im Verlaufe eines erfüllten Lebens ein immer komplizierteres Netzwerk auf bis zu sieben Ebenen (AWF), das nach dem Oktavsystem hierarchisch aufgebaut ist (analog der Grund- und Obertöne). Unser Bildungssystem ist übrigens ebenso organisiert. So wird in der Grundschule Basiswissen vermittelt, welches in Realschule/Gymnasium, Fachschule/Hochschule in weiteren Ebenen vertieft wird. Der Mensch wird dadurch in die Lage versetzt, immer größere Zusammenhänge zu erfassen und zu bearbeiten. Wenn alle AWF gefüllt sind, ist der Lebensplan vollendet.

Der Alptraum des "Alterns" sollte durch die Freude am "Reifen" abgelöst werden, denn mit jedem neuen AWF wächst die Tiefe des Verstehens und das Erfassen größerer Zusammenhänge. So werden die erworbenen Erfahrungen zur Quelle von Weisheit. Mit jedem neuen AWF gewinnen wir eine weitere Antenne, können Raumwellen höherer Frequenzen empfangen. Bei jedem "Quantensprung" wird Materie in Raum umgewandelt, werden Bindungsenergie frei, die wir als Körperkraft, Lebenslust, Tatendrang, Unternehmensgeist spüren.

Bild: Ein erfülltes Leben - Albert Schweitzer

Wir sind wesentlich größer, als wir meinen! Unsere Gesamtkörper-AWF (Aura) kann bis zu 250 m groß werden, denn nach außen hin nimmt die Größe unserer sieben Gesamtkörper-AWF vom grobstofflichen Körper an im harmonischen Verhältnis 1 : 2 zu und deren Frequenz sinkt entsprechend - entwickelte Menschen strahlen eine gelassene Ruhe aus. Die Größe der Medienteilchen in den Ganzköper-AWF nimmt dagegen ab und deren Frequenz erhöht sich - entwickelte Menschen sind leistunsfähiger. Unser Antennensystem (Körper, Organe und deren AWF) umfaßt nach der Beziehung des Universal-Prinzips l = 2 x D ein Spektrum elektromagnetischer Wellen mit einer Wellenlänge von 10-7 bis ca. 250 m.

Mit unseren Körperrhythmen verfügen wir über eine weitere "übersinnliche" Kommunikationsmöglichkeit, mit der wir noch wesentlich höhere Werte erreichen können. Ein Beispiel dafür sind die Hirnwellen, die mit dem EEG meßbar sind. Während die EEG-Frequenz im entspannten Wachzustand 8-12 Hz (Alphawellen) und im aktiven Wachzustand 16-30 Hz (Betawellen) beträgt, kann sie bei hoher Belastung (Streß) 30 bis 60 Hz erreichen (Betawellen - Infarktnähe). Andererseits können Geübte in tiefer Meditation oder während entsprechender Schlafphasen ihre Hirnstromfrequenz auf 3-0,5 Hz (Deltawellen - Scheintodnähe) senken. Das entspricht nach l = 2 x D mit 300.000 km Durchmesser einem Energieniveau im vierten AWF der Erde. Diese Bereiche werden auch als Akasha-Chronik bezeichnet und erschließen uns gigantischen Möglichkeiten von Inspiration und Intuition, die bis hin zur Erleuchtung reichen. Das heißt, wir können einen Resonanzkanal zu derart großen Feldern herstellen, die es uns ermöglichen, mit dem höchsten Wissen der Menschheit kommunizieren.

Das Rad des bewußten Lebens beginnt sich mit der Geburt zu drehen und wird maßgeblich beeinflußt durch die Entwicklung der Anlagen, angeregt durch die Zyklen der Gestirne, die im Moment der Geburt die Anlagen in den AWF strukturierten. Die Anregungen nehmen wir wahr in Form von Interesse, Neugier oder Sehnsucht. Insofern ist unser Schicksal wesentlich von der Entwicklung unserer Anlagen und deren Anregung durch den Lauf der Gestirne abhängig. Lebensumstände, die sich fördernd oder hindernd ergeben, stellen jene Aufgaben dar, die zu meistern sind. Daher ist Wissen über Sinn und Zweck des Lebens, über die Funktionen und die Zyklen der Anregung von Körper, Seele, Geist und über eine gesunde Lebensweise sehr hilfreich. "Man ist, was man ißt." Zusätzlich müssen auch die vielfältigen Anregungen der Technikgesellschaft bis hin zum Elektrosmog ausgeglichen werden, auch darüber sollte sich jeder selbst bei der richtigen Quelle informieren.

Indem wir Förderndes nutzen und Hemmendes überwinden, entwickeln wir unsere Anlagen zur Reife. Die Entwicklung der AWF vollzieht sich nach dem jährlichen Sonnenzyklus der vier Jahreszeiten (Bild 36). Gleich einem Baumring entfaltet sich auch bei Menschen in jedem Jahr ein weiteres Organ-AWF, d.h. die AWF jedes Hauptorganes werden nacheinander mit Medienteilchen gefüllt. Im Verlauf von sieben Jahren entsteht jeweils aus sieben Organ-AWF ein Gesamtkörper-AWF. Die Größe (Füllungsgrad) der AWF hängt dabei von den in diesem Jahr erworbenen Erfahrungen ab (Dicke der Baumringe). Danach beginnt der Zyklus von neuem aber auf einer höheren Ebene (Energieniveau). Während die Oktav-Lebenszyklen (Bild 35 ) für alle gleichermaßen zutreffen, wird der Inhalt der AWF von den individuellen Anlagen bestimmt, deren Entwicklung durch die Zyklen der Gestirne beeinflußt werden. Die Einflüsse aus den für einen Menschen in Frage kommenden Gestirnskonstellationen können nur aus einem individuellen Horoskop abgeleitet werden.

Der Oktav-Zyklus
Die folgende Tabelle zeigt einen vollständigen Oktav-Zyklus bis zum 49. Lebensjahr. Zu diesem Zeitpunkt könnten wir theoretisch weise sein. Theoretisch heißt, wir haben dann einen schönen Überblick über das Leben, Erleuchtung jedoch wird in der Regel erst nach mehreren Lebenszyklen möglich.

Lebens-jahre
Organe und deren AWF Pole der Hormondrüsen und deren AWF (Chakras) Gesamtkörper und dessen AWF (Aura)
1
Organ-AWF von Knochen, Fleisch, Dreifacher Erwärmer Wurzel-Chakra 1. Energetisches- Gesamtkörper-AWF
2
Organ-AWF von Nieren, Blase Sakral-Chakra
3
Organ-AWF von Magen, Milz, Leber, Galle Solarus Plexus-Chakra
4
Organ-AWF von Herz, Dünndarm Herz-Chakra
5
Organ-AWF von Lunge, Dickdarm Kehl-Chakra
6
Organ-AWF von Zwischenhirn, Nervensystem, Kleinhirn Stirn-Chakra
7
Organ-AWF vom Großhirn Scheitel-Chakra
8 - 14
alle sieben Organ-AWF, wie oben alle sieben Chakras, wie oben 2. Emotionales- Gesamtkörper-AWF
15 - 21
alle sieben Organ-AWF, wie oben alle sieben Chakras, wie oben 3. Mentales- Gesamtkörper-AWF
22 - 28
alle sieben Organ-AWF, wie oben alle sieben Chakras, wie oben 4. Astrales- Gesamtkörper-AWF
29 - 35
alle sieben Organ-AWF, wie oben alle sieben Chakras, wie oben 5. Intuitives- Gesamtkörper-AWF
36 - 42
alle sieben Organ-AWF, wie oben alle sieben Chakras, wie oben 6. Präkognitives- Gesamtkörper-AWF
43 - 49
alle sieben Organ-AWF, wie oben alle sieben Chakras, wie oben 7. Weisheits- Gesamtkörper-AWF
50 - 57
alle sieben Organ-AWF, wie oben alle sieben Chakras, wie oben 1. Energetisches- Gesamtkörper-AWF
usw.
. . .

Bild 35 Der Oktav-Zyklus

Die Entwicklung der Gesamtkörper-AWF zeigt sich in den Übergangsphasen an deutlichen Veränderungen von Verhaltensweisen und Interessenlagen. In der ersten Phase des Lebens, bis zur Entwicklung des Mentalen-AWF, wächst der Mensch durch Gravitation, er sammelt Materie an. Traditionell wurde mit 7 Jahren eingeschult, mit 14 begann die Lehr- oder höhere Schulbildung, mit 21 Jahren das Erwachsenenalter.

In der zweiten Phase, bis zur Entfaltung des Präkognitiven-AWF, werden die seelischen Anlagen entwickelt (Erfahrungen aus dem Gelernten gesammelt). In dieser Aufbauphase wird das Gelernte in die Praxis umgesetzt, eine Familie gegründet, eine Wohnung eingerichtet und Kinder aufgezogen.

In der dritten Phase erfolgt eine Konsolidierung. Bis zur Entwicklung des Weisheits-AWF reifen wir durch Levitation, was landläufig als Alterung bezeichnet wird. Indem wir unsere Erfahrungen ordnen, erfüllen wir unsere geistigen Felder. Begleitend werden Erfahrungen weitergegeben. Nun beginnt auch das Genießen der Früchte des Lebens - im höheren Alter erfolgt dann die Vorbereitung auf den Übergang.

Entwicklungssprünge von Babys und Kindern können von vorübergehenden Schreiattacken oder Orientierungslosigkeit begleitet werden. Dies zeigt jeweils die Chaosphase beim Sprung in ein neues AWF an, nachdem das alte erfüllt wurde. In jedem neuen AWF liegen anfangs nur wenige Medienteilchen-Cluster im unteren Bereich (Schwelle). Erst wenn einige davon aufgelöst wurden, gelangen diese in den mittleren Gleichgewichtszustand. Erst dann ist ein Ausgleich der Polaritäten, also angemessenes Reagieren auf Anregung möglich und das Kind wird wieder ausgeglichener.

Problematisch kann eine Anhaftung an bestimmte Lebensabschnitte sein. In unserer Zeit gilt es als erstrebenswert, nicht nur ewig jung auszusehen, sondern sich auch jugendlich zu geben, zu tun, was "in" ist. Jede Phase der Reifung kennt aber andere Erlebensbereiche. Wer sich auf Dinge konzentriert, die zu einer früheren Lebensperiode gehören, dreht sich im Kreis, bewegt sich im selben AWF, nutzt die Zyklen nicht, um höhere AWF aufzubauen. Entwicklung heißt, die Dinge tiefer, in mehreren Ebenen zu verstehen, denn jedes Ding hat mindestens zwei Seiten. Interesse, Neugier oder Sehnsüchte bilden den Antrieb.

Unser Körper (Kern) verliert mit zunehmender Entwicklung an Materie. Dies ist sichtbar an unseren Falten, an Alterung und Abnutzung. Jedoch unser Bewußtsein verlagert sich mit zunehmender Entwicklung, oder sagen wir besser Reifung, auf feinere, geistige AWF. Das Altern stellt sich so als eine natürliche und begrüßenswerte Erscheinung dar. Der Körper nimmt im Alter vielleicht an Schönheit und Vitalität ab, jedoch gewinnen Erfahrung und Weisheit immer mehr an Bedeutung.

Die Natur belohnt alles, was wir richtig machen, mit angenehmen Gefühlen. Das reicht vom angenehmen Sättigungsgefühl bis zum inneren Glücksgefühl, welches sich einstellt, wenn unsere äußeren Taten mit unseren inneren Einstellungen übereinstimmen. Mediziner stellen dann eine Ausschüttung von Endorphinen fest.

Unangenehme Gefühle, fehlendes inneres Glück zeigen uns dagegen Blockaden an. Die Entwicklung ist gehemmt, Kernmaterie kann sich in bestimmten Bereichen nicht befreien, der Stoffwechsel ist gestört, wir müssen etwas ändern. Wichtig ist es, derartige Wegzeichen zu erkennen und zu berücksichtigen. Nur wenn wir rechtzeitig und richtig reagieren, bleiben wir gesund und erfüllen unseren Lebensplan. Ist die Berufung beispielsweise im Hauptberuf nicht erfüllbar, hilft der Umweg über das Hobby. Finden wir unsere Beziehung nicht optimal, können wir dies als Aufgabe zur Verbesserung nutzen.

Außer dem Oktavzyklus erfahren wir weitere zyklische Anregungen, die für Gesundheit und Entwicklung wichtig sind, durch den Jahreskreis und die Organuhr.

Der Jahreskreis
Unterschiedliche Anregungen durch die Energieverteilung im Jahreskreis (Bild 36) können wir wie folgt nutzen: zur Winter-Sonnenwende unseren Plan für das Folgejahr beschließen, zur Frühjahres-Tag- und -Nachtgleiche mit unserem Vorhaben starten, zur Sommer-Sonnenwende den beschrittenen Weg überdenken, zur Herbst-Tag- und -Nachtgleiche letzte Korrekturen vornehmen. An Haloween sollte dann alles fertig sein, bis zur Winter-Sonnenwende ist ein letzter Feinschliff möglich. Die Natur, zu der auch wir gehören, macht es uns Jahr für Jahr vor.


Bild 36 Der Jahreskreis

Den vier Hauptjahreskreisfesten sind jeweils die entsprechenden Himmelsrichtungen, Elemente und Hauptaktivitäten zugeordnet.

Die Organuhr
Die Evolution hat uns ein außerordentlich effektives Energiesystem geschenkt. Unser Organismus wird hauptsächlich von der Sonne angetrieben und gesteuert. Unsere Organe sind auf den 24 Stunden-Rhythmus von Tag und Nacht eingestellt. Jedes Organ hat eine aktive Phase von zwei Stunden, und genau 12 Stunden später (gegenüberliegend) eine Ruhephase. Dieser Zyklus wird durch die chinesische Organuhr beschrieben (Bild 37).

Bild 37 Die chinesische Organuhr (in 24-Stunden-Einteilung)

Den exakt geregelten Zyklen liegt ebenfalls das alles ordnende Universal-Prinzip zugrunde. Danach ist jedem Organ eine Hormondrüse vorgeschaltet. Die Pole der AWF der Hormondrüsen entsprechen nach dem Universal-Prinzip den traditionell bekannten Chakras bzw. Energiezentren. Jede Hormondrüse hat eine bestimmte Eigenfrequenz, die genau auf die Gestirnfrequenz einer zwei-stündigen Phase des 24-stündigen Tag- und Nachtzyklusses eingerichtet ist. Durch Anregung gerät die Hormondrüse nach dem in Kapitel 1 beschriebenen Mechanismus in Pulsation und produziert nun das jeweilige Hormon. Dieses wird mit dem Blutkreislauf im Organismus verteilt. Durch das Hormon wird die Energiedichte des zugeordneten Organes / Bereiches so verändert, daß diese direkt durch die Raumwellen der Gestirne in Resonanz versetzt werden. Unser Herzmuskel beispielsweise hat lediglich eine Hilfsfunktion. Allein wäre er niemals in der Lage, den Blutkreislauf zu bewerkstelligen.

An jedem Morgen zwischen 3 und 5 Uhr, wenn der erste Silberstreif am Horizont erscheint, wird die Schilddrüse angeregt und produziert das Hormon Thyroxin. Dies wiederum regt die Lunge an - wir atmen schneller, der Kreislauf wird aktiviert und wir erwachen. Zwei Stunden später werden die Nebennieren angeregt und produzieren Adrenalin. Dieses setzt die Peristaltik des Dickdarmes in Gang und - wir spüren den Drang zur Toilette. Die Sonne steigt höher und durch die geringere Reflexion veränderten sich die Wellenlängen der Sonnenstrahlen. Infolge dessen wird die nächste Hormondrüse angeregt, die das nächste Organ auf die entsprechende Wellenlänge der Sonnenstrahlung einstellt. Der Mensch ist somit ein perfektes Solarkraftwerk. Ist das nicht wunderbar?

In den Animationen 38a und 38b sind jeweils zwei von sieben Gesamtkörper-AWF (Auraschichten) einer Frau dargestellt.

Bild 38a zeigt als Beispiel für die sieben Chakras (Hormondrüsen mit AWF, siehe Bild 35) die pulsierende Thymusdrüse mit zwei von sieben Hormondrüsen-AWF. Die beiden trichterförmigen Gebilde stellen die Pole dar, die traditionell als Herzchakra bezeichnet werden. Von vorn betrachtet gleicht es wegen der pulsierend ein- oder ausströmenden Medienteilchen einer rosafarbenen Blume mit grünem Rand. Die Randschichten erscheinen wegen der dort dichteren Medienteilchen stets etwas dunkler. In ähnlicher Weise arbeiten die übrigen sechs Chakras.
Bild 38a Frau mit Aura und Herzchakra
.
 
In Bild 38b sehen wir, wie das Herz als Beispiel für die sieben Organe (siehe Bild 35) mit zwei von sieben Organ-AWF pulsiert. Es wurde durch das Hormon Thyroxin des Herzchakras in einen resonanzfähigen Zustand gebracht und wird nun von der Sonne angeregt. Darüber hinaus ist in beiden Beispielen sichtbar, wie die Organe den physischen Körper und deren AWF die Ganzkörperfelder (Aura) ausfüllen.
Bild 38b Frau mit Aura und Herz sowie Herz-AWF  

Abends, wenn die Sonnenanregung abklingt, produziert das Scheitelchakra (Epiphyse oder Zirbeldrüse) das Hormon Melatonin. Dieses aktiviert den Parasympatikus. Unsere Körperrhythmen verlangsamen sich, der Körper kommt zur Ruhe, - und wir schlafen ein.

Wie erwähnt hat jedes der Organe etwa zu den angegebenen Zeiten seine Aktivitätsphase und genau 12 Stunden später (gegenüberliegend) eine Ruhephase. Mit der Organuhr wird unter anderem die überlieferte Abfolge der Mahlzeiten bestätigt: "Iß morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein Edelmann und abends wie ein Bettelmann." Durch das Technikzeitalter haben wir uns von den natürlichen Zyklen entfernt, verlängern den Tag mit künstlichem Licht. Dennoch ist es sinnvoll, den Lebensablauf "in etwa" nach der Sonne auszurichten, denn nur dadurch funktioniert unser Organismus effizient. Ignorieren wir dies, gerät der Stoffwechsel durcheinander, die Organe unter Streß und wir behindern unsere Entwicklung.

Die Organe entsprechen mit ihren AWF nacheinander unseren Empfindungen, Gefühlen, Gedanken und den höheren Bewußtseinsstufen. Nachfolgend sind die polaren Eigenschaften einiger Organ-AWF dargestellt. Dazwischen liegt natürlich ein ganzes Spektrum und in der Mitte der Gleichgewichtzustand.

Organ
Polarität
negativ
positiv
Lunge
Gram
Würde
Herz
Ungeduld, Grausamkeit
Respekt, Freude
Leber
Wut
Freundlichkeit
Magen
Sorge
Aufrichtigkeit, Ausgeglichenheit
Nieren
Furcht
Sanftmut

Bild 39 Polare Eigenschaften der Organe und deren AWF

Bei einem Kleinkind wechseln zuweilen unmittelbar Lachen und Weinen, weil die differenzierte Ausprägung zwischen den polaren Eigenschaften noch nicht ausgebildet sind.

Durch die Kraft der Anregung entsteht regelmäßig eine verstärkte Pulsation, die Leistungsfähigkeit im entsprechenden Bereich steigt. Zugleich entsteht durch den turbulenten Stoffwechsel Chaos. Nach dem "Verdauen" in der anschließenden Ruhephase ordnen sich die Medienteilchen auf einem höheren Energieniveau, denn wir lernen in der Regel nach jeder Aktion. In jede Aufgabe oder in jede neue Situation müssen wir uns aber erst "einleben", bevor wir gelernt haben, damit umzugehen. So gelingt es uns im Laufe des Lebens durch Erfahrung, nach Anregungen immer schneller zurück ins Gleichgewicht zu kommen.

Bewußtsein, Schlaf und Meditation
Auch die Rolle des Bewußtseins und die Vorgänge in Schlaf und Meditation können durch das Universal-Prinzip präzise erklärt werden. Bewußtsein entsteht durch lebendige Pulsation in jedem Gebilde, daß aus Kern und einem oder mehreren AWF besteht. Der Mensch kann sein Bewußtsein sowohl auf einen kleinen Bereich konzentrieren (fühlen, denken, handeln), als auch auf einen großen Raum ausdehnen (intuitiv planen). Im Wachzustand können wir das Bewußtsein lenken. Während sich dieses bei schöpferischer Arbeit in geistigen AWF befindet, wechselt es bei gedanklicher Konzentration ins "Mentalen AWF". Lassen wir die Seele baumeln, befindet es sich im Emotionalen AWF und bei körperlicher Anstrengung im Energetischen AWF. Den physischen Körper spüren wir in der Regel nur selten bewußt, z.B. bei Berührung oder Schmerzen. Nachts verlangsamen sich unsere Körperrhythmen. In den einzelnen Schlafphasen verlagert sich das Bewußtsein in diejenigen geistigen AWF, die durch die schwächeren Raumwellen der Nachtgestirne angeregt werden. Am Anfang dieses Abschnittes wurde nachgewiesen, daß es möglich ist, mit unseren geistigen AWF auch mit externen Feldern von 300.000 km Durchmesser in Resonanz zu treten.

Durch einen Resonanzkanal können wir Zugang bis zum höchsten für Menschen erfahrbaren Wissen bekommen - der Akasha-Chronik. Das individuell erreichbare Energieniveau ist vom Durchmesser der Gesamtkörper-AWF (Aura) bzw. von den Körperrhythmen abhängig (z.B. Herz- oder Hirnstromfrequenz). Träume dienen der Verarbeitung unserer Erlebnisse im Sinne eines Abgleiches mit dem individuellen Lebensplan. Die eigene höhere Intelligenz (geistige AWF) beurteilt, ob wir durch unsere Handlungen unserem Lebensziel näher gekommen sind. Wenn das der Fall ist, empfinden wir eine innere Übereinstimmung und ein gutes Gewissen, wenn nicht, sind wir unzufrieden. Der nächtliche Abgleich hilft uns zugleich, Probleme zu bearbeiten. "Am Morgen ist man klüger als am Abend."

Bei einer Meditation gelangt unser Bewußtsein ebenso wie im Schlaf, in höhere geistige Bereiche zu gelangen. Worin liegt der Unterschied? Wenn wir morgens aufwachen, können wir uns manchmal an besonders wichtige Trauminhalte erinnern, es handelt sich jedoch meist nur um Bruchstücke. Unser Bewußtsein befindet sich während der verschiedenen Schlafphasen in unterschiedlichen AWF. Höheres Wissen ist analog gespeichert. Die Übertragung analoger Informationen aus den verschiedenen AWF (Ebenen) in die digitalen Bereiche unseres Verstandes bereitet Schwierigkeiten und für höhere Zusammenhänge reicht die Kapazität unseres physischen Verstandes oft nicht aus.

Während sich das Bewußtsein in den einzelnen Schlafphasen jeweils nur in einem AWF befindet, gelingt es bei der Meditation, das Bewußtsein gleichzeitig in mehrere AWF zu lenken und dabei im Körper zu halten. So dehnen wir unser Gewahrsam im Halb-Wachzustand auf Bereiche aus, die uns im Normalfall nicht zugänglich sind. Sachverhalte offenbaren sich holographisch. Wissen aus verschiedenen Ebenen wird zur gleichen Zeit dargestellt und kann sich rascher vernetzen. Das Ergebnis ist Weisheit, das höchste für Menschen erreichbare Wissen, und zugleich der höchste Grad an Wahrheit. Der Weg zur Weisheit steht jedem offen. Allerdings bedarf dies der Übung, denn eine erfolgreiche Meditation ist nur möglich, wenn Reibungsverluste in Körper und AWF ausgeräumt sind. Diese Zusammenhänge beschreibt beispielsweise der buddhistische Stufenweg zur Erleuchtung.

Durch Meditation lernen wir, unsere innere Stimme deutlicher wahrzunehmen. Jeder entscheidet ständig (mehr oder weniger bewußt), was für ihn verträglich ist. Vor jeder Entscheidung steht eine Bewertung. Diese entspricht dem uralten Prinzip der Freund-Feind-Erkennung (FFE). Im Kapitel 3, Abschnitt 12 lernten wir dieses Prinzip beim Pantoffeltierchen kennen. Es handelt sich um eine Steuerung durch anziehende oder abstoßende Kräfte. Diese gelangt auf unterschiedliche Weise in unser Bewußtsein, beispielsweise im Energetischen AWF als Tatkraft oder Hemmung, im Emotionalen AWF als angenehmes oder unangenehmes Gefühl, im Mentalen AWF als logisch erstrebenswerte oder unlogische Gedanken (Intellekt), im Transzendenten AWF als uneigennütziger Antrieb (Mitgefühl) oder in höheren geistigen AWF als erstrebenswerte langfristige positive Ziele (übersinnliche Intelligenz). Während die ersten drei AWF persönliche Interessen signalisieren, dehnt sich der "Horizont" bei den größeren Feldern aus, erreicht über die Fürsorge für Familie, Gemeinde, Land und Nation schließlich eine Dimension, die unsere gesamte Erde, mit allem, was sich darauf befindet, einbezieht. Unsere Entscheidungen werden geprägt von der Größe der AWF, die wir entwickelt haben nach der Beziehung des Universal-Prinzips: D =l/2. Höhere Intelligenz macht uns Inspiration und Intuition zugänglich und ist der beste Lebensberater, der uns hilft, im praktischen Leben den für uns richtigen Weg zu finden.

Weisheit wird nur durch individuelle Erfahrung aufgrund eigener Praxis erreicht. Selbst Meditationskurse oder geistiges Heilen sind nur Handwerkszeug auf diesem Weg, den wir selbst gehen müssen.

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