Kapitel 4
Der Mensch
(2) Was bedeuten Körper, Seele und Geist?  

 

Das Universal-Prinzip ermöglicht erstmals eine klare Definition von Körper, Seele und Geist im Sinne unserer heutigen technisch geprägten Sichtweise.

Während diese Begriffe aus allen Traditionen bekannt sind, vermochte die technikdominierte Wissenschaft des 20. Jahrhunderts wenig damit anzufangen. Deren Ziele reduzierten sich auf die Erscheinungen der Dinge (Symptome), also auf die sichtbaren Manifestationen der Gedanken, nicht aber auf die Gedanken und Gefühle selbst.

Wenn wir uns mit den subtileren Bereichen des Seins beschäftigen, müssen wir davon ausgehen, daß der Verstand nicht unser klügster Ratgeber ist. Er ist eher vergleichbar mit einem Steuergerät für unseren materiellen Körper. Wir verfügen über feinere Anlagen, dies bemerken wir beispielsweise beim Versuch, anderen unsere Gedanken, Gefühle oder Empfindungen mit Worten mitzuteilen. Wir wissen, daß wir mit unseren Sinnen nur einen kleinen Teil der Welt erfassen können, und daß unsere Welt sowohl aus sichtbarer Materie als auch aus unsichtbaren Materiefeldern besteht.

Während unser physischer Körper einen Kern darstellt, bilden dessen AWF mit den darin enthaltenen Medien die Mittler zwischen Körper und Umfeld. Jede Anregung von außen und jede Reaktion von innen durchdringt stets unsere seelischen und geistigen AWF. Diese entstehen durch Wechselwirkungen zwischen Kern und Umfeld und bilden unser individuelles Wesen. Die ersten drei AWF entsprechen den körperlich/seelischen AWF, das vierte (transzendente) verbindet die Seele mit den übrigen drei seelisch/geistigen AWF. Die oft verwendete Bezeichnung "Geist" für die geistigen Felder ist nicht korrekt, denn dieser bildet das Umfeld, in dem wir uns befinden.

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