Kapitel 4
Der Mensch
(10) Die Energiezentren (Chakras)  

Wie die physischen Organe besitzen auch die Organ-AWF einen Eingang und einen Ausgang. Das sind die Pole der AWF, die durch eine Polachse verbunden sind. Neben den Organen sind im Organismus weitere kleine spezialisierte Felder angelegt, beispielsweise Hormondrüsen oder Sinnesorgane. Interessant ist, daß man in der Antropologie traditionell den Umfang der Augen mit Äquator bezeichnet und eine Polachse zuordnet. Im Sinne des Universal-Prinzips sind die Augen Kerne und die Pupille ist der Nordpol. Die AWF der Augen ermöglichen das Wahrnehmen verschiedener Frequenzbereiche bis hin zum Aurasehen.

Jedem Organ ist eine Hormondrüse "vorgeschaltet". Die Pole der Hormondrüsen-AWF entsprechen nach dem Universal-Prinzip den traditionell bekannten Chakras bzw. Energiezentren (Bild 42).

In Kapitel 1 wurde dargestellt, daß infolge der Pulsation eines angeregten AWF durch die Pole Medienteilchen des Umfeldes eingesaugt und Medienteilchen des AWF ausgestoßen werden. Aurasichtige beschreiben das Aussehen der Chakras als Blumen bzw. Mandalas. Nach dem Universal-Prinzip kann dies bestätigt werden, denn dieser Eindruck entsteht durch die pulsierend ein- oder ausströmenden Medienteilchen. Die Randschichten sind wegen der dort dichteren Medienteilchen stets etwas dunkler. Je höher die Frequenz des Chakras, desto feiner sind die Medienteilchen, was der steigenden Anzahl der "Blütenblätter" entspricht.

Es gibt sieben Haupt-Chakras, dies entspricht den sieben Bereichen einer Oktave (der achte bildet jeweils den Beginn des nächsten Bereiches), den sieben Spektralfarben und den sieben Tönen der klassischen Tonleiter. Daneben besitzen wir ungefähr einundzwanzig Neben-Chakras.

Die Verbindung zwischen den Chakras und den "Verbrauchern" wird durch ein Netzwerk von Kanälen hergestellt, die auch "Nadis" genannt werden.

Die Nadis im physischen Körper sind die Adern und Nerven, in denen Medienteilchen und Informationen transportiert werden. Blut bildet solch einen Strom von Medienteilchen, mit dem das Umfeldmedium Luft zu den Verbrauchern geleitet wird.

Ebenso wie die Chakras ist auch der "senkrechte Hauptkraftstrom" aus alten Aufzeichnungen überliefert. Dieser entspricht nach dem Universal-Prinzip sowohl der Polachse des physischen Körpers als auch aller Gesamtkörper-AWF (Bild 42). Die Haupt-Polachse ist mit den Polachsen aller Hormondrüsen und deren AWF verbunden. Damit wird durch das Universal-Prinzip auch beim Menschen das Vorhandensein von Nord- und Südpol, die durch eine Polachse verbunden sind, bestätigt (analog Elementarteilchen, Atom, DNA, Planet, Sonne, Galaxie - siehe Kapitel 1, 2 und 3).

Die Haupt-Polachse (Wirbelsäule) setzt sich zusammen aus einem Hauptkanal (Shushuma) und zwei Nebenkanälen (Ida und Pingala). In diesen fließt Energie in Yin-Qualität (anziehend, nach innen gerichtet) bzw. Yang-Qualität (abstoßend, nach außen gerichtet). Im Hauptkanal sind Yin und Yang vereint. Wir erkennen hier die bereits mehrfach beschriebenen Gesetzmäßigkeiten des Strahl- und Saugpoles (Nord- und Südpol), die wir bei Mann und Frau in entgegengesetzer Weise an Kopf und Steiß finden. Alle Nervenstränge sind mit dem Rückenmark verbunden. Eine weitere Entsprechung für Ida und Pingala bilden das motorische und das vegetative Nervensystem.

Nach dem Universal-Prinzip entspricht Yang der Levitationskraft und Yin der Gravitationskraft, beides sind elektromagnetische Kräfte.

In der chinesischen Tradition heißen die Energiekanäle "Meridiane". Diese sind vergleichbar mit den Nadis. Die Meridiane sind von der chinesischen Akupunktur her bekannt. Dabei werden bestimmte Punkte im Verlauf der Meridiane, mit Nadeln, Wärme, eletrischem Strom, Lichtfarben oder Massage angeregt, um den Energiefluß zu aktivieren oder zu harmonisieren. Diese Punkte sind ebenfalls kleine Ein- oder Ausgänge, also Chakras.

Im Unterschied zu den Chakras werden die Akupunkturpunkte, weniger die Meridiane, inzwischen von den etablierten Wissenschaftlern akzeptiert. Dies liegt wohl daran, daß die Punkte durch Messung des Hautwiderstandes mit Instrumenten nachweisbar sind. Den französischen Wissenschaftlern Dr. Jean-Claude Darras und Professor Dr. de Vernejoul ist es gelungen, das Netz der Meridiane mit Hilfe von drei radioaktiven Isotopen als Kontrastmittel sichtbar zu machen. Das Kontrastmittel bewegte sich in den Meridianen mit einer Geschwindigkeit von drei bis fünf cm pro Minute. Diese Größenordnung sowie die Lage der Meridiane stimmt mit den jahrtausendealten chinesischen Überlieferungen und Zeichnungen überein. Es konnte ebenfalls nachgewiesen werden, daß die radioaktiven Isotope nicht in den Blutkreislauf oder ins Lymphsystem eindrangen, wohingegen sie mühelos eine Binde durchdrangen, mit der die Adern abgebunden und damit blockiert waren. Das Kontrastmittel bewegte sich nur dann auf das Zielorgan zu, wenn es an einem Akupunkturpunkt im Verlauf eines Meridians eingespritzt wurde. Die Geschwindigkeit des Kontrastmittels erhöhte sich bei Stimulierung des Akupunkturpunktes.

Bild 42 zeigt die Bezeichnungen der sieben Energiezentren (Chakras), in der Reihenfolge von der geringsten (7) bis zur größten Dichte (1). Das erste und das siebte Chakra bilden gleichzeitig die Chakras (Pole) für alle Gesamtkörper-AWF. Während das Scheitelchakra zuerst nur 12 "Blütenblätter" besitzt, "erblüht" es nach der vollständigen Entwicklung aller sieben AWF mit 960 Blütenblättern. Diese Erweiterung wird traditionell auch als "Erleuchtung" bezeichnet und entsteht nach Aktivierung der Schlangenkraft "Kundalini", die solange zusammengerollt am unteren Ende der Wirbelsäule wartet, bis sie erlöst wird:

... "dann wird der tausendblättrige Lotus erblühen:"...

Nach dem Universal-Prinzip emittieren die sieben Chakras der voll aktivierten AWF das vollständige Spektrum, z.B. in einem AWF die sieben Farben in satten Tönen, die sich zu reinem Weiß ergänzen. Es ist dies der Moment der vollkommenen Erleuchtung.

Erleuchtung ist das Ziel menschlicher Entwicklung

Reihen- folge
Lage
Hormon- drüsen
Zugehörige Organe
Bezeichnung der Energiezentren (Chakras)
Deutsch/Latein
Sanskrit
7
Scheitel Zirbel- drüse, Epiphyse Großhirn Scheitel- oder Kronen-Zentrum Sahasrara Chakra
6
Stirn Hirn- anhang- drüse Hypo- physe Zwischen- und Kleinhirn Stirn-Zentrum oder Drittes Auge Ajna Chakra
5
Kehle Schild- drüse Lunge, Dickdarm Hals- oder Kehl- Zentrum Vishuddha Chakra
4
Herz Thymus- drüse Herz, Dünndarm Herz- Zentrum Anahata Chakra
3
Ober- bauch Bauch- speichel- drüse, Pankreas Magen, Milz, Leber, Galle Solarus Plexus- oder Nabel-Zentrum Manipura Chakra
2
Unter- bauch Keim- drüsen Nieren, Blase Sakral- Zentrum Savad histhana Chakra
1
Steiß Neben- nieren Dreifacher Erwärmer (Antrieb), Knochen, Fleisch Wurzel- oder Basis- Zentrum Muladhara Chakra

Bild 42 Energiezentren (Pole der Hormondrüsen und deren AWF) oder Chakras

Während wir mit Mund oder Nase Luft ein- und ausatmen, können wir mit den sieben feinstofflichen und geistigen Chakras noch feinere Medienteilchen aufnehmen und abgeben. Benötigt ein Verbraucher, wie z.B. ein Muskel Energie, entspricht dies einem Potentialgefälle bzw. einer Differenz an Energiedichte und es entsteht eine Spannung, die einen Sog durch die entsprechenden Nadis zum jeweiligen Chakra aufbaut.

Dieser Sog ist nichts anderes als eine Gravitationskraft, die durch einen Teilchenstrom ausgeglichen wird. Auf diese Weise stellen sich beispielsweise Durst- oder Hungergefühl im niederfrequenten Bereich oder die Sehnsucht nach Liebe in höherfrequenten Bereichen ein. Indem wir atmen, essen, trinken oder einen andersgeschlechtlichen Menschen umarmen, entsteht der erwünschte Strom von Medienteilchen (z.B. Nahrung oder Elementarteilchen), der die AWF wieder füllt. Hier zeigt sich, daß mit dem Universal-Prinzip auch alle Lebensvorgänge beschrieben werden.

Der Drang etwas zu nehmen, wie z.B. Atemluft, Durst und Hunger; Lohn für geleistete Arbeit; Interessen, Wünsche oder Sehnsüchte; Liebe, entspricht nach dem Universal-Prinzip Gravitationskräften (Anziehungskräften), die durch den Besitz des angezogenen Objektes (Nahrung, Objekt der Wünsche) ausgeglichen werden können. Ist das ersehnte Objekt nicht erreichbar, ist Ersatz möglich (Wasser statt Wein).

Der Drang etwas zu geben, wie z.B. Ausscheidungen (Ausatemluft, Exkremente), Arbeit, Wünsche, Geschenke, Liebe (für Andere), entspricht nach dem Universal-Prinzip Levitationskräften (Abstoßungskräften), die durch die Abgabe des abgestoßenen Objektes (Ausscheidungen, Objekte der Wünsche) ausgeglichen werden können. Ist der erwünschte Andere nicht erreichbar, ist Ersatz möglich (Haustier statt Partner).

Ständig werden Raumwellen (Kommunikation) und Medienteilchen (Stoffwechsel) ausgetauscht. Wenn angeregte AWF pulsieren, entstehen an den Chakras Wirbel mit jeweils unterschiedlicher Drehrichtung. Durch Rechtsdrehung werden Medienteilchen ausgestoßen (abstoßende Levitationskraft, Yang-Aspekt), durch Linksdrehung werden Medienteilchen aufgenommen (anziehende Gravitationskraft, Yin-Aspekt). Hierin liegt der Grund für die Anziehungskraft der beiden Geschlechter. Die überwiegend resultierende Drehrichtung wechselt in der Reihenfolge der Chakras und ist bei Männern und Frauen entgegengesetzt, so daß eine "ineinander greifende" differenzierte Ergänzung möglich wird, - eines der Erfolgsgeheimnisse der Evolution.

Ungleiches zieht sich an: Während es sich bei der Anziehungskraft zwischen unterschiedlichen Geschlechtern nach dem Universal-Prinzip um Gravitationskraft handelt, beruht die Abstoßungskraft zwischen gleichen Geschlechtern auf Levitationskraft.

Eine andere Erklärung gibt es für Menschen, die sich "durch Zufall" wegen gleicher Interessen treffen.

Gleich und Gleich gesellt sich gern: Menschen mit gleichen Interessen (Gleichgesinnte beiderlei Geschlechter) finden sich nach dem Universal-Prinzip in entsprechenden gleichen Energieniveaus zusammen. Eine Gruppe Gleichgesinnter kann Andere zur Resonanz anregen, die durch Graviationskräfte aus höheren oder durch Levitationskräfte aus tieferen Energieniveaus angezogen werden. Ein Beispiel für dieses Prinzip erkennen wir in der Werbung. Es werden nur solche Interessenten gewonnen, die durch die Botschaft in Resonanz geraten.

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