Kapitel 4
Der Mensch
(1) Die Zeit vor der Geburt  

 

Aus Sicht des Universal-Prinzips ergeben sich völlig neue Erkenntnisse über Wesen und Entwicklung von Leben.

"Zwiesprache" Foto R. Böttner

Die Natur hat es bei höher entwickelten Lebewesen so eingerichtet, daß die Befruchtung im Körper der Mutter stattfindet und damit im Schutz ihrer Ausgleichswellenfelder (AWF).
( Siehe auch Kap. 1 Abschnitt 2)

In den ersten Wochen danach bilden sich bei allen Lebewesen ein äußeres und ein inneres Keimblatt aus. Zwischen beide schiebt sich später ein mittleres Keimblatt, wie bei Pflanzen. Vor Ausbildung des mittleren Keimblattes wird analog zu Vögeln ein Dottersack angelegt. Bis zur vierten Woche gibt es kaum Unterschiede bei den äußeren Körperformen zwischen Embryonen von Menschen und höheren Säugetieren. Im zweiten Monat bilden sich sowohl die Schwimmhäute zwischen den Fingern, welche ebenso wie die Kiemenanlagen auf Fische hindeuten, als auch das schwanzartige Körperende, das an Reptilien erinnert, zurück.

Es wird deutlich, daß stets die evolutionäre Entwicklung im Schnelldurchgang durchlaufen wird - die Entwicklung von der Pflanze über das Tier bis hin zum Menschen. Die Natur läßt nie etwas komplett Neues entstehen, sondern baut immer auf Bewährtem auf. Bei der Embryonalentwicklung werden zunächst Vorformen angelegt, die sich später bis zu der Entwicklungsstufe ausbilden, welche wir heute erreicht haben.

Aus Sicht des Universal-Prinzips beschränken wir uns nicht nur auf den körperlichen Bereich dichter sichtbarer Materie, denn die einzelnen Organe und der physische Körper selbst bilden lediglich Kerne, zu denen untrennbar die AWF gehören. Wir können insofern den Körper mit einem Eisberg vergleichen, von dem nur 1/7 sichtbar ist, die übrigen sechs Teile entsprechen den unsichtbaren AWF.

Die AWF bilden als Bindeglied zwischen Organ bzw. Körper (Kern) und Umfeld die Voraussetzung für dessen Entwicklung. Die AWF werden nacheinander aufgebaut. Jedes weitere AWF enthält feinere Medienteilchen und kann mit einem weiteren Spektrum an Raumwellen höherer Frequenz kommunizieren. Das ist das Geheimnis für die immer perfektere Anpassung an die Umfeldbedingungen bei Erhöhung von Leistungsfähigkeit und Stabilität des Organismus, sichtbar an komplizierteren Organ- und Sinnesausformungen. So entsteht aus den oberen Ursegmenten bei jeden Embryo zuerst eine Vorniere, die nie eine Funktion erhält. Deren Ausführungsgang jedoch wird von der danach aufgebauten Urniere übernommen, die anschließend durch unsere heutige hochentwickelte Niere ersetzt wird.

Der menschliche Organismus benötigte den gewaltigen Zeitraum von 600 Millionen Jahren, um sich bis zum heutigen Stand zu entwickeln. Dabei wurden durch die Vielfalt der AWF und Medienteilchen Regulierungsmöglichkeiten aufgebaut, die alle Angriffe auf seine Identität abwehren konnten. Phantastisch ist, daß die Natur jede Herausforderung zur Quelle einer höheren Qualität nutzt. So sind Menschen gegenüber Umfeldgiften resistenter als die meisten Pflanzen und Tiere. Im Verlaufe der Entwicklung wurden beispielsweise 100 Trillionen Antikörper entwickelt, die über ein deutungsfähiges Freund- / Feindgedächtnis verfügen. Das heißt, es wurden Begegnungen mit fremden Organisationen gespeichert, mit denen ein heutiger Mensch in seinem Leben nie Kontakt hatte. Wir besitzen ein riesiges erbliches Potential an Erfahrungen. Überdies verfügen wir noch über genügend Speicherfähigkeit für künftige Erfahrungen (in den AWF), die uns aus der Weiterentwicklung der Erde (Umfeld) noch bevorstehen.

Mit der Entwicklung des physischen Embryo-Körpers geht die Ausbildung der AWF einher. Zunächst hat jede einzelne Zelle ein AWF, das ihre Individualität sichert. Parallel zur Entwicklung von Zellkomplexen (Organen) entstehen darüberhinaus übergreifende Organ-AWF. Der Gesamtorganismus (Körper) umfaßt alle Organe und baut seinerseits weitere übergeordnete Gesamtkörper-AWF auf.

Bis zum Beginn der Kiemenentwicklung ist nur das erste Gesamtkörper-AWF, das "Energetische AWF" vorhanden. Mit der Entwicklung von Organen entsteht als weiteres Gesamtkörper-AWF das "Emotionale AWF".

Im dritten Schwangerschaftsmonat sind mit den Sinnesorganen und dem Nervensystem die wichtigsten Organe mit eigenen AWF angelegt. Jetzt wird als drittes Gesamtkörper-AWF das "Mentale AWF" ausgebildet. Manche Mütter spüren diesen Impuls als leichtes Ziehen. Dies ist sowohl aus tibetischen Erfahrungen, als auch aus der Tradition australischer Ureinwohner bekannt, die den Namen des Kindes davon ableiten, an welchem Ort sich die Mutter gerade befand, als sie dieses Zeichen bemerkte.

Organ- und Gesamtkörper-AWF
Mit Hilfe des Universal-Prinzips können die traditionellen Begriffe "Aura" und "Chakra" exakt definiert werden: Die Organe entsprechen Kernen, die jeweils bis zu sieben Organ-AWF ausbilden können. Neben den klassischen Organen wie Herz, Lunge oder Leber gibt es kleinere wie Sinnesorgane oder Hormondrüsen. Alle Organe sind im übergeordneten Gesamtkörper (Organismus) vereint. Dieser stellt ebenfalls einen Kern dar (Sanskrit: Stula Sharia) und kann bis zu sieben Gesamtkörper-AWF entwickeln: Energetisches- (Prana Sharia), Emotionales- ( Linga Sharia), Mentales- (Intellekt, Karma Manas), Transzendentes- (Antakarana), Intuitives- (Intelligenz, Manas), Präkognitives- (Budhi), Weisheits-AWF (Atma). Während die Gesamtköper-AWF der Aura entsprechen, sind die traditionell bekannten Chakras die Pole der AWF von Hormondrüsen. Mehr dazu in den Abschnitten "Die Ausgleichswellenfelder" und "Die Energiezentren".

In den folgenden sechs Monaten wachsen sowohl der physische Körper als auch die AWF. Die Nabelschnur ist in Form einer Doppelhelix aufgebaut. So können Medienteilchen in zwei entgegengesetzte Richtungen befördert werden; und zwar Nahrungsmittelpartikel und Sauerstoff von der Mutter zum Embryo sowie Ausscheidungsprodukte und Kohlendioxid zurück zur Mutter. Die Doppelhelix entspricht nach dem Universal-Prinzip einem materialisierten Resonanzkanal zwischen Mutter und Kind.

Wenn die Entwicklung des Embryos im Mutterleib vollendet ist, wird die Geburt durch den Druck des zum Säugling gereiften Embryos mit seinen AWF ausgelöst, indem Hormone produziert werden, die zur Anregung der peristaltisch-rhythmischen Pulsation der Gebärmutter führen. Wichtig ist, daß der werdende Mensch den Zeitpunkt seiner Geburt selbst bestimmt. Dies wird in Abschnitt 3 näher erläutert.

 

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