Kapitel 3
Die Erde
(7) Die Erde steigt auf  

 

Es gibt Theorien, die einen festen Eisenkern vermuten, der von einer Schicht flüssigen Eisens umgeben ist, andere nehmen an, der Kern bestünde aus einer an Wasserstoff und Helium stark verarmten Sonnenmaterie. Auch gehen einige Wissenschaftler davon aus, daß die Erdwärme noch von der Entstehung der Erde herrühre, und diese sich nun langsam immer mehr abkühlen würde.

Die Abläufe nach dem Universal-Prinzip sind im Abschnitt 4 dieses Kapitels beschrieben. Demnach wird der Erdkern mit der Zeit immer stärker angeregt und die Temperatur im Erdinneren wird steigen (siehe auch Kapitel 1, Abschnitt 10).

Mit jeder neuen Schicht, die von der Erdoberfläche aus nach innen abgelöst wurde, entstand eine weitere AWF-Schicht nach außen. Daraufhin geriet eine weitere Kernschicht in Resonanz. Diese Entwicklung schreitet fort, solange unsere zentrale Sonne brennt. So wanderte die Anregung jeweils eine Schicht weiter in die Tiefe, denn in den Schichten des Erdkerns gibt es ebenfalls Medienwellen. In "Bild der Wissenschaft" 7/1997 heißt es dazu im Beitrag "Der wirbelnde Kern" von Ute Kehse:

"Die Gesteine des Mantels verhalten sich kurzfristig betrachtet wie starr, in langen Zeiträumen werden sie aber plastisch wie Wachs. In dem zähen Kreislauf der Plattentekektonik steigt heißes Mantelgestein auf, quillt an den mittelozeanischen Rücken hervor und drückt die Kruste auseinander.
Alte Platten werden an sogenannten Subduktionszonen, z.B. bei Japan verschluckt und tauchen vermutlich bis zum Boden des Mantels ab.
Bevor das Material erneut erhitzt wird und aufsteigt, findet es vorläufig Ruhe in einer 200 km breiten Übergangszone zwischen Kern und Mantel. Darunter, in 2.900 km Tiefe, ändert sich die Chemie so drastisch wie zwischen Erdkruste und Atmosphäre: ... beim Erstarren stößt das Eisen den Sauerstoff ab, der sich an der Grenze zum inneren Kern sammelt.
Die Kern-Flüssigkeit dort wird dadurch leichter und steigt auf, ähnlich wie Wasserdampf-Blasen vom Boden eines heißen Kessels.
Die Rotation der Erde lenkt die aufquellende Eisenschmelze seitlich ab. Gewaltige Walzen von teils 200 km Durchmesser entstehen. Sie ähneln Hoch- und Tiefdruckgebieten in der Atmosphäre."

Außerdem wurde festgestellt, daß in 2.900 km Tiefe Sauerstoff entsteht. Dieses Phänomen stützt die Aussage des Universal-Prinzips, daß eine permanente Umverteilung von Materie bis in die tiefsten Schichten der Erde erfolgt. Stoffe mit großer Energiedichte werden durch Stoffveränderung in solche mit geringerer Energiedichte umgewandelt.

Mit der Entstehung jedes neuen AWF verringert sich die Energiedichte der Erde insgesamt; infolge dessen steigt sie Stufe um Stufe in höhere Energieniveaus, bezogen auf die AWF der Sonne, auf. Einerseits entfernt sie sich dadurch von der Sonne, kann aber andererseits jeweils einen weiteren Oktavbereich der Sonnen-Energie absorbieren.

Dramatisch kann es immer dann werden, wenn die Erde einen "Quantensprung" in ein ferneres Sonnen-AWF vollzieht. Dabei muß sie jedes Mal eine Chaosphase überwinden, wird tüchtig durchgeschüttelt und stabilisiert sich dann wieder in einer anschließenden Ordnungsphase. Die in den Mythen beschriebenen Weltuntergänge oder Apokalypsen sind wahrscheinlich auf derartige "Quantensprünge" zurückzuführen (mehr dazu im Kapitel 5). Erhöhte Aktivitäten der Sonne oder anderer Gestirne führen zu stärkeren Resonanzen auf der Erde. Diese können ganz unterschiedliche Auswirkungen haben, je nachdem, welches AWF oder welche Kernschicht in welchem Gebiet angeregt wird. Die Spanne reicht von Einflüssen auf das Wetter, auf den Pflanzenwuchs oder auf das Befinden von Tieren und Menschen bis hin zu Vulkanausbrüchen oder Erdbeben.

Mit jedem weiteren AWF gelingt es der Erde jedoch, ihr Gleichgewicht schneller zu finden. Diese Entwicklung ist mit einer gedämpften Sinusschwingung vergleichbar, so daß dramatische Chaoszustände immer seltener werden, wenn das Gleichgewicht nicht durch künstliche Anregungen oder Veränderungen der Medienteilchen gestört wird. Dies verdeutlicht das ausgeglichene Klima in mediteranen Gebieten, wo das Wasser als dünneres Medium die jahreszeitlichen Schwankungen der Anregung weitaus besser abdämpft, als es im Inneren eines Kontinents möglich ist. Die gleiche stabilisierende Wirkung hat die Vegetation, u.a. auch weil Pflanzen einen großen Anteil an Wasser enthalten.

Heute befindet sich unsere Erde im achten AWF der Sonne und besitzt selbst sieben AWF. Diese Zahlen des Makrokosmos finden sich nicht nur vielfach in überlieferten Traditionen, sondern auch im Periodensystem der Elemente sowie in unserer Zeiteinteilung wieder.

Eine Entsprechung im Mikrokosmos finden wir in den Atomen auf der Erde, die außer dem Atomkern ebenfalls bis zu sieben Felder haben können, in denen Elektronen kreisen. Außerdem kennen wir die sieben Farben des Regenbogens und die sieben Töne der klassischen Oktav-Tonleiter.

 

  zurück weiter
Zurück zur Übersicht Kapitel 3
e-mail home
Copyright by Rolf Böttner