Kapitel 3
Die Erde
(2) Dann versteinerte die Welt  

 

Bald war eine Kruste aus festem Gestein ähnlich der Mondoberfläche entstanden. Es war kalt und die kahle Oberfläche wurde vom Licht der Sonne und der übrigen Gestirne bestrahlt.

Unentwegt prasselte der Sonnenwind wie ein feines Sandstrahlgebläse nahezu ungebremst auf die Erdoberfläche, denn es gab noch kein stabiles schützendes AWF. Die feste Oberfläche reflektierte allerdings zu dieser Zeit noch den größten Teil der Sonnen-Raumwellen, infolge der großen Differenz an Energiedichte zwischen Erde und All. Jedoch - steter Tropfen höhlt den Stein - mit der Zeit wurden immer mehr Partikel aus der Erdoberfläche geschlagen und es entstand Staub, der sich durch den fortwährenden Beschuß immer mehr verfeinerte. Diese Staub-Medienteilchen bildeten aufgrund ihrer geringeren Energiedichte weitere Schichten von Erd-AWF, wodurch wiederum mehr Sonnenstrahlen absorbiert werden konnten.

Das Herausschlagen von Materieteilchen durch elektromagnetische Wellen ist aus anderen Bereichen bekannt und wird beispielsweise in der Photochemie und Photobiologie untersucht. Lichteinwirkung auf Metalle bewirkt den Photoeffekt, bei Pflanzen wird dadurch die Photosynthese ausgelöst (Bild 23). Technische Anwendungen: Photozelle, Solarzelle.

Bild 23 Photosynthese © Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh 1994

Für die Entstehung des Photoeffektes gibt es verschiedene Theorien und der Mechanismus der Energieübertragung bei der Photosynthese ist ebenfalls bisher nur teilweise bekannt. Das Universal-Prinzip beschreibt die Wechselwirkungen bei der Umwandlung von elektromagnetischen Transversalwellen in Longitudinalwellen erstmals präzise (Kapitel 1).

 

  zurück weiter
Zurück zur Übersicht Kapitel 3
e-mail home
Copyright by Rolf Böttner