Kapitel 3
Die Erde
 
(18) Die Zyklen  

 

Durch die Eigenrotation und die Umlaufbahnen der Erde und der übrigen Himmelskörper entstehen auf der Erde verschiedene Zyklen. Gut bekannt sind die 24 Stunden des Tag- und Nacht-Zyklus, der monatliche Zyklus von Voll- und Neumond und das Sonnenjahr mit den vier Jahreszeiten. Weniger geläufig sind der 11-jährige Zyklus der Sonnenaktivitäten (siehe Bilder 1a und 1b und Beschreibung im Kapitel 1, Abschnitt 8) und die Weltzeitalter (Kapitel 5).

Der Jahreskreislauf:
Im Frühjahr treiben die Levitationskräfte den Saft der Pflanzen in die Höhe, Blätter, Blüten und Früchte wachsen. In der kalten Jahreszeit reicht die Sonnenanregung nicht mehr zum Transport des Saftes (Medienteilchen) und die Gravitationskräfte überwiegen. Der Baum zieht den Saft in den wärmeren Wurzelbereich zurück, die Blätter werden nicht mehr angeregt, Pulsation und Stoffwechsel kommen zum erliegen. Die Blätter schrumpfen, erstarren und lösen sich schließlich an der Sollbruchstelle ("Nabel") und fallen ab.

Der Monatskreislauf:
Infolge der fehlenden Sonnenanregung entstehen nachts Gravitationskräfte die den Saft der Pflanzen nach innen und in die Wurzeln ziehen. Durch die zusätzliche Energie bei Vollmond entsteht aber auch nachts eine Anregung und die Levitationskräfte der Wurzeln bleiben oberhalb des Minimums, das sich bei Neumond einstellt. Pflanzen und Pilze wachsen bei zunehmenden Mond überwiegend über der Erde, bei abnehmenden Mond dagegen hauptsächlich unter der Erde. Die periodisch wirkende Anziehungskraft des Mondes bewirkt die Gezeiten (Ebbe und Flut). Bei Voll- und Neumond addieren sich die Wirkungen von Sonne und Mond (Springflut), bei Halbmond heben sie sich z.T. auf (Nippflut). Während dem Mond zuweilen eine Atmosphäre abgesprochen wird, ergaben Beobachtungen, daß der Druck des Sonnenwindes zu Entgasungsprozesse vom Mondinneren her führt. Der Mond baut also eine Atmosphäre auf. Interessant ist auch, daß der Mond in Abhängigkeit von der Entfernung zur Erde pulsiert. In diesem Zusammenhang müssen wir berücksichtigen, daß sich der Mond "im Schutze" der äußeren AWF der Erde befindet, denn er ist ein "Kind" der Erde, wie auch die Erde ein "Kind" der Sonne ist.

Der Zyklus der Sonnenaktivitäten:
Außer den Einflüssen durch die wechselnde Sonneneinstrahlung im Rhythmus der Jahreszeiten gibt es Einflüsse, die durch den 11-jährigen Sonnenzyklus bedingt sind.

Bild 33 Protuberanzen (Materieauswürfe) der Sonne

Die Sonnenfleckenaktivitäten haben eine Dauer von wenigen Stunden bis zu 6 Tage, große Gruppen mehrere Monate. Protuberanzen (Bild 33) können 10 Monate dauern und bis zu 2 Mio km Höhe erreichen.

Das Atmosphäre-AWF besteht aus verschiedenen Schichten, die mit Buchstaben bezeichnet werden. Die bei "Flares" (Sonnen-Eruptionen) erzeugten Röntgenstrahlen verstärken die sogenannte D-Schicht in etwa 80 km Höhe. Die F-Schicht löst sich oft für viele Stunden ganz auf. Außerdem können Teilchenströme in 70 bis 1.000 km Höhe zu Polarlichtern führen (Eigenleuchten durch Ionisation der Medienteilchen). Mit den Polarlichtern gekoppelt treten starke Störungen des Erdmagnetfeldes auf, die als magnetische Stürme bekannt sind und Erdströme hervorrufen. Diese Unruhe macht sich oft in einem Zittern der Kompaßnadeln, d.h. einer Schwankung der Deklination um einige Grad bemerkbar. Auch die Längstwellen (Wellenlänge > 1000m) zeigen oft eine Verstärkung. Auch in der Geophysik und in der Funktechnik machen sich solare Einflüsse stark bemerkbar.

Während die Sonnenanregung nach dem Universal-Prinzip Hauptquelle der Anregungen der Erde ist und wie beschrieben das Wetter und die Wärme im Erdinneren bewirkt, steht die Lehrmeinung derartigen Gedanken oft noch skeptisch gegenüber. Einflüsse auf die tiefsten Schichten der Erdatmosphäre und damit auf das Wetter seien fragwürdig. In letzter Zeit versuche man zwar, gewisse Strömungsverhältnisse, die sich in der Stratosphäre zeigen, mit dem 11-jährigen Sonnenzyklus in Verbindung zu bringen und von dort einen Steuerungsmechanismus auf das Wetter in der Troposphäre abzuleiten. Weiter vermutete Zusammenhänge betreffen das Baumwachstum. Die Dicke der Baumringe soll im Sonnenfleckenmaximum größer sein, als im Minimum. Außerdem wurden Zusammenhänge zwischen Sonnenfleckenaktivitäten und akuten Stadien bestimmter Krankheiten (z.B. Embolien) beobachtet. Statistische Nachweise seien aber nicht ganz überzeugend, ganz zu schweigen vom Verständnis der physikalischen und biologischen Hintergründe.

Die gleiche Unsicherheit zeigt man bei der Beurteilung der Magnetfelder von Sonne und Erde. Das Magnetfeld der Sonne sei überraschend schwach, so daß es noch bis vor wenigen Jahren zweifelhaft war, ob ein solches überhaupt existiert. Nach neueren Forschungen dürfte es aber doch vorhanden sein, seine Stärke beträgt aber nur etwa 1 Gauß und ist offenbar veränderlich. Man fragt sich, ob die Magnetfelder, die mit den Flecke verknüpft sind, nur lokale Verstärkungen dieses allgemeinen Magnetfeldes sind, ob vielleicht die unterschiedlichen Rotationsgeschwindigkeiten eine Rolle spielen oder ob örtliche Schwankungen in der Geschwindigkeit der Sonnenrotation die Ursache der Magnetfelder sind.

Auf die Erde bezogen räumt man ein, daß die Hauptquelle des erdmagnetischen Feldes zwar in elektrischen Strömen im Erdinneren begründet sei, zum geringeren Teil aber auch in Strömen in der Ionosphäre. Da deren Zustand von der Sonnenaktivität abhinge, bestünde auch ein enger Zusammenhang zu den erdmagnetischen Aktivitäten.

Bild 34 zeigt wie sich die Abläufe und Erscheinungen in Universum und in der Erdatmosphäre gleichen, der Wolkenwirbel ähnelt einer Galaxie.

Bild 34 Wolkenwirbel, © Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh, 1994

Während die Lehrmeinung zwischen Magnetfeldern und elektrischen Felder unterscheidet, sind diese nach dem Universal-Prinzip als elektromagnetische Felder stets untrennbar verbunden (siehe Kapitel 1, Abschnitt 8). Die Erde und vor allem die Sonne besitzen gewaltige AWF. Nur haben sich diese im Laufe der Entwicklung ausgeglichen, indem sich Medienteilchen passender Energiedichte eingelagert haben, die durch Wechselwirkungen infolge Anregung entstanden sind. (Die Medienteilchen unseres Atmosphäre-AWF sind die Moleküle aus denen die Luft besteht.)

Bei der Messung eines elektromagnetischen AWF muß daher immer beachtet werden, ob es ausgeglichen ist oder nicht.

Das AWF zwischen Anode und Kathode eines geladenen Akkumulators ist maximal unausgeglichen, die Spannung erreicht einen Maximalwert. Durch den Ladevorgang wird die Energiedichte von Anode und Kathode in unterschiedliche Energieniveaus gebracht, beim Entladen gelangen beide Pole wieder in ihr ursprüngliches Energieniveau zurück. Die Spannung entspricht der magnetische Komponente des AWF, das Medium zwischen den Polen stellt die elektrische Komponente dar, Anode und Kathode sind die Kerne der beiden unterschiedlichen Potentiale.

Im gleichen Maße, wie die AWF zunehmen, verringert sich das Kraftfeld eines Körpers. Die ursprünglich freie Kraft, die sich aus der Potentialdifferenz des Körpers zum Umfeld ergibt, verteilt sich nun auf die Teilchen des AWF-Mediums. Die freie Kraft wirkt bei Anregung als abstoßende Levitationskraft ohne Anregung hingegen als anziehende Gravitationskraft.

Durch lange Standzeit entlädt sich ein Akku zum einen durch Kriechströme, zum anderen durch den Aufbau eines ausgleichenden AWF-Mediums. Die Ausbildung eines ausgleichenden AWF-Mediums wird bei Hochspannungsleitungen besonders deutlich, denn die Luft wird ionisiert. Die dazu erforderliche Energie ist Teil der Leitungsverluste. Die Spannungsspitze beim Einschalten von Verbrauchern ist nach dem Universal-Prinzip durch den Aufbau dieses AWF begründet.

Im großen Maßstab unseres Wetters bauen sich Spannungen auf zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten, chaotische Phasen wechseln mit ordnenden. Wir modernen Menschen haben den Bezug zu manchen Zyklen verloren. Natürlich schlafen wir nachts und kleiden uns entsprechend den Jahreszeiten. Wegen der Annehmlichkeiten der Technik (Licht und Wärme) sind uns die Einflüsse die solche Zyklen auf unsere Entwicklung haben, aber weitgehend verloren gegangen (Winter: Einkehr, Besinnung, Erfahrung verarbeiten; Sommer: Aktivität, Tat,…). Auch der Sinn der großen Zyklen, die ein Menschenalter teilweise weit überdauern, wurde vergessen. Alle Mythen berichten von Sintfluten oder Apokalypsen, die Lehrmeinung lächelt, manche versuchen sich in Deutungen.

Nach dem Universal-Prinzip können die Auswirkungen der Zyklen recht einfach erklärt werden. Alle Zyklen, sowohl die Pulsation, als auch Rotation und Umläufe der Objekte lassen sich als Sinuswellen darstellen. Bei der Kurve des Jahreskreislaufes erkennen wir Wellenberge mit maximaler Anregung (z.B. Erde im sonnennächsten Punkt = Sommersonnenwende) und Wellentäler (Erde im sonnenfernsten Punkt = Wintersonnenwende), sowie Schnittpunkte mit der Abszisse (Erde mit einer durchschnittlichen Anregung = Tag- und Nachtgleiche). Im Maximum absorbiert die Erde wesentlich mehr Sonnenenergie, als in anderen Jahreszeiten.

Jeder Wellenberg entwickelt eine nach außen gerichtete Levitation, jedes Wellental eine nach innen gerichtete Gravitation. Aufgrund dieser Pulsation funktionieren beispielsweise auch unsere Atmung und unser Herzrhythmus. Klar, daß uns Abweichungen beeinflussen.

Wer beispielsweise in einer Phase der Gravitation Kraft entfalten will, arbeitet gegen die Zyklen und schafft mit großer Anstrengung nur wenig. Wer sich in einer Levitationsphase ausruhen will, kann trotz Tabletten keine Ruhe finden.

Wenn die Zyklen der Strahlung aller Himmelskörper auf einer Zeitachse aufgetragen werden, ergibt sich durch Interferenzen eine resultierende Kurve. Diese zeigt das realistische Bild des Verlaufes der Anregungen, die auf die Erde wirken und alles beeinflussen, was sich auf ihr befindet, auch diejenigen, die dem noch skeptisch gegenüberstehen. Im Kapitel 4 werden wir mehr über uns Menschen erfahren.

 

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