Kapitel 3
Die Erde
(17) Zur Evolution  

 

Wenn wir uns die Entwicklung auf der Erde als Stammbaum vorstellen, zieht sich die Menschwerdung durch die stärksten Äste der verschiedenen Entwicklungsetappen materieller Erscheinungsformen.

Vieles spricht dafür, daß sich die ersten Organismen im Wasser entwickelt haben. Irgendwann begannen sie, das Land zu besiedeln. Von da ab bildeten Pflanzen und vor allem Bäume ein weiteres AWF der Erde, das zur Verfeinerung der Atmosphäre beitrug und die Voraussetzungen und Bedingungen zur Weiterentwicklung zu Tieren schuf, denn mit dem AWF der Pflanzen konnte ein weiterer Frequenzbereich an Raumwellen der Sonne absorbiert werden.

Einst schützte ein Panzer oder eine dicke Haut (Außenskelett) das höhere Energieniveau im Inneren der noch groben und unspezifizierten Lebewesen vor dem äußeren Druck einer damals dichteren Atmosphäre. Weniger entwickelte sonnennähere Planeten besitzen eine dichtere Atmosphäre als unsere irdische (die der Venus ist z.B. 100 mal dichter). Dadurch wurden die energiereichen Anteile der Sonnenstrahlen reflektiert. Im Laufe der Evolution baute die Erde schrittweise weitere Atmosphäre-AWF auf, analog dazu verlagerten sich die Außenskelette wegen der abnehmenden Dichte der Atmosphäre nach innen. Hochentwickelte Lebewesen besitzen heute sehr komplexe Medienteilchen (Enzyme, Hormone, Organe) und können im Laufe ihrer Individualentwicklung entsprechend mehr und feinere AWF nach außen aufbauen. Lediglich der Kopf ist noch durch ein Außenskelett geschützt. Hier befindet sich künftiges Entwicklungspotential.

Die Entwicklung der Lebewesen zu mehr AWF mit höheren Energieniveaus geht nach dem Universal-Prinzip einher mit der Entwicklung der Erde. Diese vollzieht sich wiederum analog zur Sonnenentwicklung in unserer Galaxie. Durch die Anregung unseres galaktischen Zentrums wird in allen Ebenen Materie durch Levitationskräfte in Raum umgewandelt.

Pflanzen haben eine Besonderheit. Sie verbinden durch ihren oberirdischen Wuchs das Atmosphäre-AWF mit der Erdkernschicht durch ihren Wurzelbereich (Bild 32). Insbesondere Bäume können ein großes Spektrum an elektromagnetischen Wellen empfangen und senden, denn mit ihrem Stamm, den Ästen, Blättern, Blattrippen oder Nadeln und den Wurzeln verfügen sie über verschiedenste Antennen.

Bild 32 Bauplan einer Blütenpflanze © Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh, 1998

Bäume produzieren durch Assimilation Sauerstoff. Aus diesem Grunde ist unter einem Baum stets mehr Sauerstoff vorhanden als im Umfeld. Zudem ist die Luftfeuchte unter Bäumen höher und diese sind in der Lage, ihr Wärmefeld selbst zu regulieren. Man kann das deutlich sehen, wenn Tau oder Reif gefallen ist. Der Bereich eines Baum-AWF bleibt in der Regel frei von Reif. Im Winter wird es im Wald nie so kalt wie in baumlosen Gebieten, und im Sommer schätzen wir die ausgewogene Kühle eines Baumschattens. Sauerstoff, Luftfeuchte und Temperatur bilden für jedermann erfahrbare, aber unsichtbare AWF. Heute ist kaum noch bekannt, welche ausgleichenden Heilkräfte Bäume entwickeln können. Das Wort "lindern" ist beispielsweise von der Linde abgeleitet, unter die man kranke Kinder legte.

Durch das Universal-Prinzip wird verständlich, daß wir in der Aura eines Baumes die Energie einsparen können, die wir sonst benötigen, um beispielsweise unseren Wärmehaushaushalt selbst zu regulieren. Diesen Vorteil kann der Kranke zur Heilung nutzen, der Gesunde zu seiner Weiterentwicklung. Jeder weiß auch, daß man von einem Waldspaziergang erfrischt zurückkehrt, ein Stadtbummel dagegen in der Regel ermüdet (mehr dazu im Kapitel 7).

Die Entwicklung des Lebens auf unserem blauen Planeten verdanken wir einzig den Wechselwirkungen zwischen dem Sonnenwind und den der übrigen Himmelskörper mit der Materie des Erdkerns. Während die Kraft der Raumwellen zum lebendig pulsierenden mehrstufigen Stoffwechsel führt, verbindet sich abgelöste Kernmaterie mit Sonnenwindteilchen zu höheren Formen. Beides wird durch die Informationen gesteuert, die sich aus den Wechselwirkungen ergeben.

Unsere Lebensgrundlagen sind Licht, Wärme, Luft, Wasser und Erde. Wir profitieren von Pflanzen und Tieren, die unsere Nahrungskette bilden.

Von ihnen wird Materie so aufbereitet, daß unser Körper alle an der Erdoberfläche vorkommenden Stoffe aufnehmen kann. Einige benötigen wir nur in sehr geringen Mengen als Spurenelemente. Diese Vielfalt ist die Grundlage dafür, daß wir im Laufe unseres Lebens bis zu sieben AWF mit einem äußerst diffizilen System von miteinander vernetzten, verschiedenen Antennen entwickeln können.

Das siebente AWF ist unser empfindlichstes Organ mit den feinsten Antennenstrukturen. Das AWF selbst besitzt die größte, die Medienteilchen darin dagegen die kürzeste Wellenlänge. Mit diesem Wunderwerk der Kommunikation können wir auch ganz feine Anregungen, beispielsweise die des Mondes und die weiter entfernter Gestirne, aufnehmen. So enthält das äußerste AWF die feinsinnigen, höheren Qualitäten unseres Bewußtseins, die nach der Wissenschaft völlig unlokalisiert und unerklärbar bleiben, obwohl das Bewußtsein unstreitbar vorhanden ist. Das Universal-Prinzip erklärt ebenfalls die Ursachen paranormaler Erscheinungen auf einfache und grundlegende Weise, was sich ohne die Kenntnis der AWF und der Raumwellen jedem wissenschaftlichem Modell entzieht.

Wir alle haben die Möglichkeit, unsere Anlagen soweit zu entwickeln, daß wir uns ein Maximum an Informationen, Wissen, Weisheit zugänglich machen können. Mit der Entfaltung der subtilen Strukturen unseres siebenten AWF sind gleichzeitig auch die Grenzen menschlichen Wissens und Erkenntnisdranges gesetzt. Unsere individuellen Möglichkeiten drücken sich aus durch Interesse, Neugier, Wünsche, Träume und Sehnsüchte. Dinge, für die wir keine AWF-Strukturen besitzen, interessieren uns nicht und wir können diese auch nicht verstehen. Die Natur hat diese Regelkreise wunderbar eingerichtet (mehr dazu im Kapitel 4).

 

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