Kapitel 2
Das Universum
(4) Kosmisches Ausatmen  

In dem Moment, als die Levitationskraft die entgegengesetzt gerichtete Gravitationskraft überstieg, explodierte der der Kondensationskern, weil die Bindungsenergie der durch Kernfusion verdichteten Materie vom Kern aus plötzlich frei wurde.

Hier setzte die Selbstregulation der Natur ein - der Gravitationsprozeß kehrte sich um in einen Levitationsprozeß. Es vollzog sich eine prinzipiell gleiche Entwicklung, wie bei einer Supernova aber mit geringerer Intensität. Der Kondensationskern blieb erhalten.

Ein derartiger Ausbruch verläuft nach dem Universal-Prinzip in drei Phasen:
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1

Das Plasma entlädt sich in einer ersten Reaktion durch zwei gigantische Jets, die aus den Polen jagen und die Medienteilchen im Raum zu einem riesigen Raumblitz anregen. Diese magnetische Kraft-Komponente expandiert zu zwei gewaltigen Raumblasen (Bild 20). "Inneres wird nach außen gekehrt." Bereits nach einem weiteren Sekundenbruchteil verlangsamt sich die Expansion der AWF erheblich. Es folgt eine erste Phase von Kondensation, weil sich die spontan expandierte Materie an den Randschichten abgekühlt hatte.

2

Wenn der Explosionsimpuls vom Kern aus die Oberfläche des Zentralsterns erreicht, werden in einer zweiten Reaktion große Teile von der Oberfläche im Bereich des Äquators abgesprengt und in den Raum ausgeworfen. Diese elektrische Materie-Komponente expandiert wesentlich langsamer und ordnet sich in Form eines Gürtels aus Materieobjekten unterschiedlicher Größe im Raum um den Äquator der Zentralsonne an (Bild 20).
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3
Die beiden polaren Blasen vereinigen sich und bilden gewaltige AWF, in denen sich der dichtere Materie-Gürtel befindet, die Scheibe aus der später die Planeten entstehen.

 

Bild 20 Der gigatische Ausbruch von Eta Carinae (NGC 3372)

Die anfänglichen heftigen Schwankungen zwischen Expansion und Kondensation glätteten sich langsam ordnete sich das Chaos und es stellte sich eine stabile Pulsation ein. D.h. nach der spektakulären Supernova-Explosion brennt die Zentralsonne relativ kontinuierlich und produziert einen Sonnenwind, mit der die Objekte im Materie-Gürtel zyklisch angeregt werden. Der Sonnenwind entspricht einer riesigen elektromagnetischen Welle, die aus einer magnetischen Pol-Komponente und aus einer elektrischen Äquator-Komponente besteht (vgl. Kapitel 1).

Bild 20 zeigt den gigantischen Ausbruch eines der massivsten Sterne unserer Galaxie. Deutlich sind die beiden keulenförmigen Raumblasen, der dazwischen befindliche scheibenförmige Auswurf dichterer Materie von der Äquatorregion und der helle Zentralstern zu erkennen. Eta Carinae ist ein Musterbeispiel für das Universal-Prinzip. Die beiden polaren AWF-Keulen und die äquatoriale AWF-Nebenkeule entsprechen genau der Strahlungscharakteristik einer normalen Richtantenne (Yagi). Eta Carinae kann damit ebenso wie ein angeregtes Elementarteilchen elektromagnetische Raumwellen senden und empfangen (vgl Kapitel 1).

Sonnen brennen stets von innen nach außen und beziehen ihre Energie aus der Spaltung von Materie, die durch Levitationskräfte in Raum umgewandelt wird. Demgegenüber glaubt die Lehrmeinung, es handele sich um Kernfusion. Fusion bedeutet Kondensation durch Gravitationskräfte. Diese würden das Feuer der Sonne hemmen, bzw. zum Erlöschen bringen und ihre AWF würden schrumpfen. Kurzzeitige leichte Fusionsreaktionen sind nur für Kondensationsphasen im Rahmen der Zyklen denkbar. Die bei weitem überwiegende Wirkung einer Sonne aber ist Expansion.

 

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