Kapitel 2
Das Universum
 
(11) Die Ursache der elliptischen Umlaufbahnen  

Am Beispiel unseres Sonnensystems erkennen wir, daß die Planeten um sich selbst rotieren. Dadurch entsteht der Tag-/ Nachtzyklus. Der Umlauf der Planeten um die Sonne führt in Verbindung mit der Ekliptik (Neigung der Polachse der Erde um 23,5°) zu den vier Jahreszeiten.

Beide Zyklen werden durch periodische Wechsel zwischen Expansion und Kondensation bewirkt. In der sonnennächsten Position werden die Planeten stärker angeregt. Durch die stärkere Ausdehnung der AWF (Atmosphäreschichten) vermindert sich die Energiedichte der Planeten insgesamt, sie werden leichter und steigen in höhere Energieniveaus auf. Weil sie sich nun von der Sonne entfernen, nimmt die Anregung wieder ab und die AWF kondensieren. Die Planeten werden wieder schwerer, fallen in niedrigere Energieniveaus und nähern sich erneut der Sonne.
Am 4. Juli hat sich die Erde am weitesten von der Sonne entfernt, sechs Monate später ist sie der Sonne am nächsten. Der Juli ist nicht nur für Nordeuropa, sondern für die Erde insgesamt der wärmste Monat im Jahr. Das liegt an der ungleichen Verteilung der Wasser- und Landmassen. Während des Sommers auf der Südhalbkugel ist die Erde um 2,3° kühler. Die elliptische Umlaufbahn hat ein Maximum zur Sommersonnenwende, ein Minimum zur Wintersonnenwende sowie zwei Nulldurchgänge zur Frühjahres- und zur Herbst-Tag- und -Nachtgleiche.

Auf diese Weise entstehen die elliptischen Umlaufbahnen der Planeten im Makrokosmos und die elliptischen Umlaufbahnen der Elektronen um die Atomkerne im Mikrokosmos. Die Planeten bzw. Elektronen können auf ihren Umlaufbahnen wechselnde Einflüsse von der Sonne und anderen Planeten aufgrund ihrer flexiblen AWF sehr gut ausgleichen (siehe Kapitel 1, Abschnitte 13 - 18). Mehr dazu in den Kapiteln 5 "Die Weisheit alter Hochkulturen" und Kapitel 7 "Praktische Anwendungen im Leben".

 
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