Kapitel 2
Das Universum
 
(1) Sterne entstehen und vergehen  

Sterne entstehen und vergehen wieder. Im Universum sind die Energie-Kreisläufe von extrem ausgedehntem Raum zu extrem dichter Materie und wieder zurück zu Raum ganz besonders deutlich. Seit langem diskutieren Experten, ob das Universum endlich oder unendlich ist, ob und wie es expandiert.

Bild 14 Jets aus den Polen eines ehemaligen Roten Riesen (Nebel CRL2688)

Albert Einstein brachte mit seiner Allgemeinen Relativitätstheorie die Krümmung des Raumes in Zusammenhang mit der Anwesenheit und Verteilung der Massen im Raum. Nach seiner Theorie hängt die Raumkrümmung von der mittleren Dichte der im Raum enthaltenen Materie ab.

Einsteins gekrümmter Raum entspricht den im Universal-Prinzip exakt definierten Ausgleichswellenfeldern (AWF) und seine Materiedichte wird darin als Energiedichte bezeichnet. Darüber hinaus bildet da Universal-Prinzip die Grundlage zu einem völlig neuen Verständnis und zur Erklärung aller Wechselwirkungen und Kräfte, an denen Materie beteiligt ist. Erstmals wird der Zusammenhang zwischen den Zyklen der Entstehung, Entwicklung und Umwandlung von Objekten aller Größenordnungen (von Elementarteilchen bis hin zu Galaxien) in offenen Systemen (Umfeldern) erklärt.

Im Universum gibt es keinen absolut leeren Raum (Vakuum). Der Abstand zwischen den Gestirnen ist durch deren AWF ausgefüllt. In den AWF befinden sich Teilchen bestimmter Dichte (Medien). Raumkrümmung existiert überall; jedes Objekt beliebiger Dimension ruft diese durch seine meist unsichtbaren AWF hervor. Alle Objekte befinden sich im Ausgleichsfeld eines übergeordneten größeren Objektes. So leben wir in einem AWF der Erde und diese kreist in einem AWF der Sonne.

Wechselwirkungen eines Objektes sind zunächst auf das angeregte AWF begrenzt. Wegen des direkten Kontaktes zu den angrenzenden AWF, können die Wechselwirkungen durch die mechanische Bewegung der Medienwellen auf diese übertragen werden. Eine sensationelle These des Universal-Prinzips besagt, daß diese Wechselwirkungen auch an weit entfernte resonanzfähige Objekte per Raumwellen übertragen werden können.

Die geringste Energiedichte herrscht in den äußersten AWF der Galaxien. Deren Medien bestehen aus sehr dünnem Gas, dünner als jeder technisch erzeugte vakuumähnliche Zustand. Dennoch erzeugen die Medienteilchen infolge der Anregung der zentralen Sonne unserer Galaxie eine Temperatur von 2,7 Kelvin. Wissenschaftler nahmen bisher an, es handele sich um eine sogenannten kosmische Hintergrundstrahlung, die noch vom Urknall herrührt. Wenn dies zuträfe, müßte unser Universum mit zunehmender Abkühlung kondensieren. Im Widerspruch dazu steht die gleichzeitige Feststellung, daß unser Universum expandiert.

In Bild 15a ist schematisch dargestellt, wie sich ein Komet der Sonne nähert. Mit der Annäherung erhöht sich seine Geschwindigkeit und damit die Anregung. Dies stellt ein schönes Beispiel dar, für die differenzierten Wechselwirkungen von unterschiedlichen AWF-Medien sowie für die wahre Abfolge der Aggregatzustände (siehe Kapitel 1, Abschnitt 17). In Bild 15b zeigt die leuchtenden Plasma- und Staubschweife des Kometen West.

Bild 15a Ein Komet nähert sich der Sonne

Bild 15b Komet West

Alle Objekte im Universum sind in Systemen verschiedener Größenordnungen miteinander vernetzt. Planeten wie unsere Erde sind in ca. 4 Mrd. Sonnensysteme eingebunden und diese konzentrieren sich in Sternhaufen oder in ca. 100 Mrd. Galaxien. Dazu gehören u.a. die faszinierenden Spiralnebel, die wiederum in riesigen Nebelhaufen verbunden sind, von denen einer bis zu 1.000 Galaxien enthält. Außer unserem soll es nach Vermutung einiger Wissenschaftler noch zahlreiche andere Universen im All geben.

Bild 16a Blick auf die Polachse einer Spiralgalaxie (Draufsicht NGC 1566)

Bild 16b Blick auf den Äquator einer Spiralgalaxie (Seitenansicht M31)

Wenn wir uns mit derartigen Größenordnungen beschäftigen, ist es durchaus interessant, sich bewußt zu machen, daß alle Objekte aus kleinsten Teilchen zusammengesetzt sind. Eine Übereinstimmung zwischen Mikro und Makrokosmos zeigt sich unter anderem auch darin, daß alle Objekte einen Äquator haben sowie einen Nord- und einen Südpol besitzen, die durch eine Polachse verbunden sind.

Galaxien sind meist elliptische Riesensysteme, deren Gasmassen mit ca. 1000 km/s vom Kern weg expandieren oder sie bilden spiralförmige Linsen. Außerdem wurden Jets beobachtet, die aus dem Kern der Systems schießen und Materie aus den Polen auswerfen. Die linsenförmigen Scheiben entsprechen nach dem Universal-Prinzip den Äquatorwellen (in Bild 17 gelb), die senkrecht dazu austretenden Jets bilden die Polwellen (in Bild 17 rot). Die gleichen Phänomene sind ebenfalls zu erkennen in den Bildern 1a und 1b (Kapitel 1, Abschnitt1) und in Bild 14 (die Polwellen erscheinen hier blau, wegen anderer Fotofilter).

Bild 17 Äquatorwelle (gelb) und Olwelle (rot)

Auch in Bild 18a ist sichtbar, wie der gelbe Zentralstern eine Äquatorwelle (gelbroter zentraler Ring) auswirft.

Bild 18a Supernova 1987A in der großen Magellanschen Wolke

Der planetarische "Sanduhrnebel" (Bild 18b) entstand in gleicher Weise, wie die Superenova in Bild 18a. Die Äquatorwelle umschließt den blaugrünen Zentralstern, die beiden roten Polwellen erscheinen aus dem Blickwinkel überlappt.

Bild 18 b Sanduhrnebel MyCn 18

 

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