Kapitel 1
Das Universal-Prinzip pur
(9) Die im Umfeld fortlaufende Raumwelle  

 

Die Schwingung eines Objektes wirkt auf das Umfeld und breitet sich dort in Form einer fortlaufenden Raumwelle aus (Bild 8).

Bild 8 Von dem AF löst sich eine Raumwelle, deren Phasen- verschiebung verringert sich von l/4 in Senderferne auf 0.

Im Unterschied zur stehenden Medienwelle wird durch die fortlaufende Raumwelle keine Materie, sondern nur Kraft transportiert. Die Kraftübertragung erfolgt wie bei einer Wasserwelle (Bild 7) durch Rotation der Teilchen des Umfeldmediums.


Bild 9: Wasserwelle © Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh 1998

Eine Welle, die sich dem Strand nähert, nimmt an Länge und Geschwindigkeit ab. Die nachfolgenden Wellen stauen sich und türmen sich auf. Dadurch gerät die Kreisbewegung der Wasserteilchen unter Druck, wird zunehmend elliptisch und geht schließlich in Translation über.

Wir können im Bild 8 zwei charakteristische Eigenschaften von elektromagnetischen Wellen erkennen:

l Durch die Ablösung der elektrischen Komponente vom Äquator und der magnetischen Komponente durch die Pole schwingen beide rechtwinklig zueinander.
l Beide Komponenten sind durch den Radius des Objektes in Sendernähe, also am Kern, um l/4 phasenverschoben.

Alle Objekte, die eine genügend starke Anregung erhalten, senden elektromagnetische Wellen aus, die Informationen des Objektes im Raum verbreiten. Die elektrische Komponente entspricht der Materie, die angeregt wird (Medienteilchen), die magnetische Komponente ist die Kraft, die zur Anregung führt.

Raumwellen entsprechen den bisher von der etablierten Wissenschaft definierten elektromagnetischen Wellen. Bei den innerhalb eines AWF wirkenden Longitudinalwellen handelt es sich aber ihrer Natur nach ebenfalls um elektromagnetische Wellen, denn auch sie bestehen aus einer elektrischen und einer magnetischen Komponente. In Bild 8 ist ersichtlich, wie die Raumwelle aus der elektrischen Äquator- und der magnetischen Pol-Komponente einer stehenden Medienwelle hervorgeht, indem sie sich vom schwingenden AWF löst und im Umfeld fortpflanzt.

Während die etablierte Wissenschaft bislang von diffusen Kraftfeldern ausging, sind die AWF nach dem Universal-Prinzip klar voneinander abgegrenzt. Daraus ergeben sich definierte Proportionen, die eine Ableitung von Gesetzmäßigkeiten ermöglichen. Die Grenzen sind der Grund für die Ausbildung der AWF. Die stehende Medienwelle und die fortlaufende Raumwelle haben die gleiche Wellenlänge, die vom Durchmesser des schwingenden Feldes bestimmt wird. Dies kann ein Kern- oder ein Ausgleichsfeld sein, das wie eine Antennen elektromagnetische Wellen aufnehmen oder abgeben kann (Bild 8).

Die Ableitung und Beschreibung der Gesetzmäßigkeiten klar abgegrenzter AWF, die durch stehende Medienwellen den Übergang vom Teilchen (Kern) zur Welle (elektromagnetischen Raumwelle) bilden, bilden das Fundament des Universal-Prinzips.

Während das Umfeld, in dem sich die Raumwellen fortpflanzen, den Übertragungsraum darstellt, bildet das AWF den Aktionsraum, in dem diese Umwandlung stattfindet. Im AWF wird Kraft auf Materie übertragen. Stehende Medienwellen schwingen in Richtung ihrer Ausbreitung (Longitudinalwellen), Raumwellen dagegen quer zu ihrer Ausbreitungsrichtung (Transversalwellen).

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