Kapitel 1
Das Universal-Prinzip pur
(8) Die stehende Medienwelle  

 

Das Ausgleichsfeld der Erde, die Atmosphäre besteht aus mehreren verschiedenen Schichten, die durch das Hin und Her der Teilchen in Schwingung versetzt werden. Die Energiedichte der Teilchen nimmt von Schicht zu Schicht nach außen hin ab und die periodisch schwingenden Teilchen einer Schicht werden an den jeweils angrenzenden Schichten reflektiert. Die Medienteilchen einer Schicht erzeugen dadurch eine "stehende Medienwelle", welche in der Äquatorregion ein Maximum erreicht, denn dort ist sie der Sonnenanregung am nächsten.

Diese Wechselwirkungen entsprechen zum einen den Gesetzen der Thermodynamik, bei Betrachtung einzelner Teilchen des Mediums: Umwandlung in die einzelnen Aggregatzustände in Abhängigkeit der Anregung, d.h. Kondensation und Expansion, weil Druck und Temperatur im kernfernen Bereich niedrig und im kernnahen Bereich dagegen hoch sind, zum anderen den Gesetzen der Optik, bei Betrachtung der Gesamtheit der Medienteilchen (stehende Medienwelle): Reflexion an dünneren oder dichteren Medien.

Die Anregung durch die Sonnenenergie beschränkt sich nicht auf "äußere Wechselwirkungen" im Atmosphären-Ausgleichs-feld, sondern dringt in abgeschwächter Form auch in den Erdkern ein. Es ist bekannt, daß Magnetfelder, und um ein solches handelt es sich bei dieser Kraftwirkung, Stoffe durchdringen und nur sehr schwer abzuschirmen sind. Dies verursacht die "inneren Wechselwirkungen".

Die Energiedichte der Erde steigt bis zu ihrem inneren Kern. Durch die eindringende Anregungskraft entsteht dort erheblich mehr Reibung, Druck und Wärme, als in der Atmosphäre. Nur ein kleiner Teil kann von der Erdoberfläche abgestrahlt werden.

Aufgrund der hohen Energiedichte erwärmen sich die Teilchen im Erdinneren so stark, daß sie in den flüssigen bzw. gasförmigen Aggregatzustand übergehen. Da sie sich jedoch nicht wie die Teilchen in der Atmosphäre ausdehnen können, baut sich ein enormer Druck auf. Dieser entlädt sich periodisch, indem sich die heiße Materie einen Weg in die Regionen bahnt, die von der Sonnenanregung am weitesten entfernt sind - sie strömt mit großer Geschwindigkeit zu den Polen. Durch den extremen Druckabfall, der sich zur Oberfläche hin ergibt, expandieren die Teilchen in einer Levitationskaskade. Kernmasse großer Energiedichte wird spontan in AWF-Medienteilchen wesentlich geringerer Energiedichte umgewandelt. Dies führt zu einer starken Abkühlung, die zum einen Ursache für die Kälte an den Polregionen ist und zum anderen die starken Winde verursacht (analog dem Lindeverfahren zur Luftverflüssigung). Der Winddruck verstärkt die Kraftwirkung der Ausgleichsfelder, die dadurch regelrecht aufgeblasen werden.

Ein ganz hervorragendes Beispiel für diese Vorgänge dokumentiert Bild 1. Es handelt sich um Aufnahmen der Sonne vom Weltraumobservatorium "Soho". Bild 1a zeigt den Verlauf eines Zyklus zur Entstehung der elektrischen Komponente (Äquatorwelle), auf Bild 1b ist die magnetische Komponente (Polwelle) zu erkennen.

In "Geo" S. 18 - 41 heißt es dazu in "Stern ohne Grenzen":
"Inzwischen weiß man, daß es zwei Arten von Sonnenwinden gibt: Bei dem einen fliegen die Teilchen mit einer Geschwindigkeit von 400 Kilometern pro Sekunde durchs All, bei dem anderen rasen sie doppelt so schnell dahin.... Der Wind mit den langsameren Teilchen aus Löchern am Äquator, der mit den schnelleren aus Löchern in der Nähe der Pole." und an anderer Stelle: "Noch rascher sogar strömen die Teilchen von den Sonnenpolen. Wie aus feinen Düsen stieben hier die sogenannten schnellen Winde mit fast drei Millionen Kilometer pro Stunde ins All"

Diese Aussagen über den Sonnenwind decken sich exakt mit den Abläufen, die das Universal-Prinzip beschreibt.

Druckausgleich erfolgt auch durch gelegentlich auftretende Vulkanausbrüche, die sich in Gebieten ereignen, in denen die Kernschichten Ausgänge für die Lava ermöglichen. Im Verhältnis zu den Polaktivitäten erfolgt der Austritt sehr viel langsamer und kommt aus geringerer Tiefe, so daß sich nicht der enorme Druck aufbaut, wie in den Polregionen. Die Folge ist, daß sich austretende Lava nicht so stark abkühlt und noch relativ heiß und flüssig austritt.

Ein Ausgleichsfeld entsteht aus einer elektrischen Äquator- und einer magnetischen Polwelle (Bilder 5 und 6) und wird deshalb als Ausgleichswellenfeld (AWF) bezeichnet. Diese Zuordnung beruht darauf, daß die Medienteilchen in der Äquatorregion aufgrund ihrer höheren Energiedichte energieärmer sind, daher überwiegt der Aspekt der schweren und trägen Masse. Die Medienteilchen in der Polregion sind energiereicher, bei ihnen überwiegt der Kraft-Aspekt.

Bild 5 Elektrische Komponente der Ausgleichswelle eines Kerns (Äquatorwelle).

Bild 6 Magnetische Komponente der Ausgleichswelle eines Kerns (Polwelle).

Ein Ausgleichsfeld kann je nach Größe der Potentialdifferenz zwischen Kern und Umfeld aus einem oder mehreren AWF bestehen. Teilchen, die von einer angeregten Kernschicht ausgesandt werden, expandieren und bilden in Verbindung mit absorbierten Teilchen aus dem Umfeld die Medienteilchen eines AWF. Diese Vorgänge sind als Erosion oder Korrosion bekannt.

AWF sind Räume, die durch die Knoten der Polwelle und die Bäuche der Äquatorwelle begrenzt werden. Während die Größe der Medienteilchen vom Kern ausgehend am Übergang zwischen zwei AWF sprunghaft steigt, verringert sich deren Masse und Energiedichte innerhalb eines AWF kontinuierlich analog dem Periodensystem der Elemente. Je geringer die Energiedichte, desto größer sind die Teilchen, denn Kernmasse großer Energiedichte wandelt sich nach außen hin in AWF-Medienteilchen wesentlich geringerer Energiedichte um.

Bild 7: Die Äquator- und die Polwelle des dunklen Kerns bilden eine stehende Medienwelle und grenzen damit den Raum des hellen Ausgleichsfeldes ab, das den Kern wie eine Hülle umgibt.

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