Kapitel 1
Das Universal-Prinzip pur
(24) Die Energie  

Bill Gough von der "Foundation for Mind-Being" sagte einmal: "Energie ist zwar nicht endgültig definierbar, aber doch operationell definiert als die Fähigkeit Arbeit zu verrichten - nicht als die Arbeit selbst. Daher beruht alles, was wir über die Energie wissen auf unserem Vermögen, ihre Fähigkeit zu messen, Arbeit zu verrichten."

Energie ist die Fähigkeit eines Objektes Arbeit zu leisten. Energie ist stets an das Vorhandensein von Materie gebunden.

Die etablierte Wissenschaft definiert zwei Arten von Energie, potentielle und kinetische. Diese werden nachfolgend nach dem Universal-Prinzip analysiert und dienen als Grundlage für eine neue Definition von Energie:

l Potentielle Energie der schweren Masse ist die Bindungsenergie, welche sich als Spannkraft äußert, die mit der Entfernung wächst, mit der ein Objekt radial aus seinem Gleichgewicht bewegt wird, d.h. aus dem Energieniveau, das seiner Energiedichte entspricht. Wird das Objekt vom Kern weg bewegt, ist es die Gravitationskraft, die ihn zum Gleichgewichtszustand zurückzieht. Wird er zum Kern hin bewegt, ist dies Levitationskraft. Wenn ein Körper aus seinem Gleichgewicht bewegt wurde, bedarf es keiner Anschubenergie, weil er sich durch die "Vorspannung" selbst in Bewegung setzt.
l Kinetische Energie der trägen Masse ist eine Beharrungsenergie, die sich als Widerstandskraft äußert, welche mit der Geschwindigkeit wächst, mit der ein Objekt konzentrisch aus seiner Lage bewegt wird. Um ein Objekt konzentrisch zu bewegen, bedarf es immer einer Anschubenergie zur Überwindung der Masseträgheit.

Potentielle und kinetische Energie spielen eine große Rolle im Universum. Materie stellt ein Potential dar, das Kraft speichern oder entwickeln kann. Dabei ist immer die Anregung zur Bewegung wichtig. Auch oben bei "Potentielle Energie" bedurfte es einer Anregung, um des Objekt aus seinem Energieniveau zu bewegen.

Jede Art von Anregung führt zu Bewegung. Bewegung führt immer zu einer Veränderung der Energieniveaus und damit zu einem Chaos, denn die bewegten Objekte oder die bewegten Medienteilchen in schwingenden Objekten müssen sich anpassen. Entweder gelingt es ihnen, ihr Energieniveau zu finden, oder sie müssen sich durch Zustandsveränderung (Aggregatzustände) oder Stoffveränderung (Erosion, Korrosion, radioaktive Strahlung) anpassen. Beispiele für die technische Nutzung der Zustandsveränderung sind Dampfmaschinen für die Nutzung der Stoffveränderungen Verbrennungsmotoren oder Kernkraftwerke.

Durch Bewegung entsteht immer Reibung, gleichgültig ob sich ein Objekt selbst bewegt oder ob sich die Medienteilchen im Objekt bewegen. Durch die Abreibung von Wechselwirkungsteilchen entstehen in dem Fall ebenfalls die Effekte der elektromagnetischen Wellen, z.B. der Funke eines Feuersteins, die Wärme eines Feuers oder unser Tageslicht. Die Effekte elektromagnetischer Wellen entstehen durch normale Sonnenanregung oder durch Relativbewegung von Objekten. So wird Licht und Wärme durch die Sonne erzeugt. Das gleiche geschieht beim Schleifen eines Eisens an einer Schleifmaschine.

Bei der Bewegung eines Objektes wird dessen AWF durch die Geschwindigkeit, d.h. durch die Reibung als Reaktion auf die Antriebskraft, deformiert. Eine anschauliche Darstellung dafür ist der Machsche Kegel. Die kinetische Energie steckt im AF, bzw. in dessen Deformation. Durch die Deformation zum Kern hin addieren sich die Levitationskräfte aller AWF. Wenn das Objekt in dem Moment auf ein Hindernis trifft, schnellt das AF zurück, die gespeicherte Energie wird frei und kann als Kraft Arbeit verrichten.

Bild 13 Machscher Kegel
© Duden Lexikon, Bibliografisches Institut AG und FA Brockhaus 1984.

Die Darstellung des Machschen Kegels verdeutlicht aber am Beispiel der Schallmauer auch, wie ein Objekt mit steigender Geschwindigkeit seine AWF hinter sich läßt. Bei jedem Objekt, dessen Geschwindigkeit größer als die des Schalls im jeweiligen Medium ist, entsteht durch Verdichtung des Mediums eine derartige "Kopfwelle". Wir sehen in Bild 13, wie der Kern in der letzten Phase vollkommen ungeschützt ist, denn alle AWF befinden sich hinter ihm. Wenn man dies weiterentwickelt, folgen nach der Schallmauer die übrigen Oktavbereiche der elektromagnetischen Wellen, z.B. die Wärme- und die Lichtmauer denn durch die Reibung werden Wechselwirkungen im Oktavbereichen Infrarot (starke Wärme) und Licht erzeugt.

Weitere Beispiele sind Überschallflug oder Raumfähren mit aufwendigen Hitzeschutz, Meteorit mit dem typischen Schweif oder der van Allen-Gürtel der Erde.

Im Sinne der Anregung ist es gleichgültig, ob sich ein Objekt aktiv bewegt oder ob es sich passiv im Strom eines sich bewegenden Mediums befindet. Die Erde wird durch den Strom des Sonnenwindes angeregt.

Durch die Abreibung von Wechselwirkungs- oder Medienteilchen entstehen Ladungsträger, deren Differenz an Energiedichte zwischen Kern und Umfeld nicht ausgeglichen ist. Bei einem positiven Ion überwiegt die Kernmasse, bei einem negativen die AWF-Masse.

Kraft kann drahtlos durch Medien- oder Raumwellen übertragen werden. Beispiele sind neben dem Funk auch alle intrazellulären und zwischenmolekularen Wechselwirkungen ohne Stoffaustausch wie die Nerven- Reizleitung. Bei Induktion und Transformation werden ebenfalls Kräfte drahtlos übertragen. Die etablierte Wissenschaft hat das korrekt mit den Kraftwirkungen von Feldern erklärt. Das Universal-Prinzip ermöglicht eine Darstellung der Ursache dieser Phänomene. Beim elektrischen Haushaltstrom handelt es sich um einen Teilchenfluß, der die Differenz an Energiedichte zwischen den beiden Spannungspotentialen ausgleicht. Jedes der durch den Leitungsdraht fließenden Teilchen besitzt ein Ausgleichsfeld. Der Durchmesser der AF ist größer, als der Leitungsquerschnitt. Die mitfließenden AF bilden daher außerhalb des Leitungsdrahtes ein bewegtes Feld, das eine Kraft auf Objekte außerhalb des Drahtes ausübt und diese mitführt.

Wenn man von der Teilchenbewegung ausgeht, gibt es keinen Unterschied zwischen mechanischer und elektrischer Energie. Auf der gleichen Grundlage können die Vorgänge im Bereich Teilchen und Welle erklären, so daß sich die Unterschiede zwischen Mechanik und Quantenmechanik auflösen. Auch das Anheben eines Steines ist ein elektromagnetischer Vorgang. Der Stein bildet die elektrische Komponente und die Kraft zum Hochheben die magnetische Komponente. Durch die Bewegung wird Umgebungsluft bewegt. An der Stelle, wo der Stein war, entsteht Unterdruck und durch Gravitation in Bewegung gesetzte neue Luft strömt nach. Dort, wo der Stein hingelangt, wird die Luft durch Levitationskraft verdrängt.

Materie stellt ein Energiepotential dar, das seine Energiedichte bei Anregung durch Levitationskraft verringert und diese ohne Anregung durch Gravitationskraft erhöht. Es gibt nur eine Energie. Sie steckt nach dem Universal-Prinzip in den beiden Antipoden Materie und Raum. Während mit zunehmender Dichte von Materie deren Levitationspotential wächst, steigt das Gravitationspotential von Raum dagegen mit wachsender Leere.

Was bedeutet Erhöhung der Energiedichte eigentlich?

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