Kapitel 1
Das Universal-Prinzip pur
(18) Die neue Ordnung durch Stoffveränderung  

Die Medien in den kernferneren AWF bestehen aus kleineren Medienteilchen.

Während die Anpassung an sich verändernde Energieniveaus durch Zustandsveränderung (Aggregatzustand) nur innerhalb eines AWF (innerhalb einer Oktave) möglich ist, gelingt ein dauerhafter Übergang in ein höheres AWF nur durch Stoffveränderung.
Die kleineren Medienteilchen höherer AWF können durch Stoffveränderung aus größeren oder noch kleineren Teilchen entstehen. Stoffveränderung bedeutet Veränderung der Masse, damit verliert das Teilchen jedoch seine Individualität.

Je nach Anregung sind jeweils zwei Arten von Stoffveränderung möglich:

l Erhöhung der Energiedichte durch Gravitationskraft durch Eingehen in eine Verbindung (ein Atom verbindet sich mit einem Atom eines anderen oder des gleichen Stoffes zu einem Molekül). Oder umgekehrt Verringerung der Energiedichte durch Levitationskraft, Lösen einer Verbindung.
l Erhöhung der Energiedichte durch Gravitationskraft durch Zuwachs an Masse (Entstehung eines anderen Elementes über Zwischenschritte Ion oder Isotop). Oder umgekehrt Verringerung der Energiedichte durch Levitationskraft, Verringerung der Masse ist durch Abstrahlung oder durch Reibungsverluste möglich (z.B. bei hoher Geschwindigkeit).

Größere Teilchen müssen Masse abgeben oder eine Verbindung aus zwei bzw. mehreren Stoffen lösen, kleinere Teilchen müssen Masse aufnehmen oder eine Verbindung mit schwereren Teilchen eingehen.

Durch die Pulsation wird immer Materie abgegeben und aufgenommen. Dazu gibt es die folgenden drei Möglichkeiten:

l Absorption < Emission, die Anregung ist so stark, daß mehr Masse abgegeben als aufgenommen wird, wir sprechen von überwiegender Levitation. Hier findet Zustands- und Stoffveränderung statt.
l Absorption = Emission, die Anregung führt dazu, daß gleich viel abgegeben wie aufgenommen wird; Levitation und Gravitation gleichen sich aus. Es findet nur periodische Zustandsveränderung statt.
l Absorption > Emission, die Anregung ist so schwach, daß mehr aufgenommen als abgegeben wird, wir sprechen von überwiegender Gravitation. Es findet Zustands- und Stoffveränderung statt.

Durch die oben beschriebene sinusförmige Bewegung um die Mittellage ergibt sich ein gleichförmiger Kreislauf der Medienteilchen um ihre Mittellage. Wir können uns auch vorstellen, wie wir auf einer Schaukel harmonisch hin- und herschwingen.

Bei bestimmten Anregungsfällen jedoch kann es zu einer extremen Erhöhung der Amplitude, zum sogenannten Resonanzfall, kommen. Infolgedessen kann das Teilchen durch eine sogenannte Resonanzkatastrophe zerstört werden. Bei unserem Schaukelbeispiel entspricht dies einer immer höheren Auslenkung, bis schließlich ein Überschlag mit Zerstörung der Schaukel erfolgt. Durch eine Resonanzkatastrophe wird ein Objekt in seine Bestandteile zerlegt, dies entspricht einer Levitation. Dabei können Teilchen entstehen, deren Energiedichte in einem höheren AWF liegt.

Bild 4 zeigt eine Resonanzkatastrophe. Wenn Wasser durch starke Anregung in seine Bestandteile aufgespalten wird, kann Wasserstoff in ein höheres AWF entweichen, während Sauerstoff im gleichen AWF bleiben muß. Die gleiche "Katastrophe" entsteht, wenn wir eine Flasche Sekt öffnen. Die verschlossene Flasche steht unter Druck und stellt damit ein niedrigeres AWF dar. In der köstlichen Flüssigkeit befindet sich unter anderem Kohlensäure H2CO3. Wenn wir die Flasche öffnen, zeigt der Knall gleichzeitig einen Quantensprung an. In dem geringeren Druck des Atmosphäre-AWF löst sich die Verbindung Kohlensäure auf, die beiden Partner sind frei. H2O verbleibt in der Flasche, CO2 steigt auf in den Raum. Das AWF, das die Partner unter Druck zusammenhielt, hat sich aufgelöst, als der Druck sank. Die Bindekraft wurde frei und ließ das Kohlendioxid expandieren.

Der Normalfall besteht aber darin, daß durch permanente Anregung immer mehr Kernmasse durch den Stoffwechsel in das oder die AWF verteilt wird. Dadurch verringert sich die Energiedichte und in dem Moment, da die Energiedichte von Teilchenkern und -AWF geringer ist als im übergeordneten AWF, kann dieses Teilchen durch einen Quantensprung ins nächst höhere AWF gelangen. Dieser Sprung wird durch die Geschwindigkeit unterstützt, mit der das Teilchen mit der stehenden Medienwelle pulsiert. Außerdem wie beim obigen Sektbeispiel durch den "Turboeffekt" der sich auflösenden Kern- oder Medienteilchen. Dieser Turboeffekt wirkt etwa so wie das Zünden des Brenners im Heißluftballon.

Der Stoffwechsel infolge der Pulsation sorgt dafür, daß periodisch leichtere Medienteilchen nach innen und schwerere nach außen gepumpt werden.

So entsteht in jedem AWF ein Spektrum von Medienteilchen, die sich der Größe nach entsprechend einem Oktavbereich anordnen. Dieses Oktav-Spektrum von Medienteilchen eines AWF emittiert bei Anregung das entsprechende Spektrum an elektromagnetischen Wellen.

Ein Beispiel dafür sind auch die 60 Oktaven des Spektrums der elektromagnetischen Wellen der Erde. Im Umfeld (Sonnen-AWF) werden kosmische Strahlen in den Erd-AWF Gamma-, Röntgen-, UV-, Licht-, Infrarotstrahlen, dann Mikro-, Radio-, und Schallwellen erzeugt.

Mit jedem AWF, das ein Objekt aufbaut, vergrößert sich das Spektrum elektro- magnetischer Wellen, die er absorbieren kann. Die elektromagnetischen Wellen, die Medienteilchen absorbieren oder emittieren werden nach außen hin immer kurzwelliger, die AWF werden dagegen immer langwelliger.

Der Stamm eines Baumes tönt tief, seine Blätter rauschen.

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