Kapitel 1
Das Universal-Prinzip pur
(17) Die neue Ordnung durch Zustandsveränderung  

Ein Objekt kann seine Energiedichte durch Veränderung seines Aggregatzustandes verändern und sich auf diese Weise an wechselnde Anregungen anpassen.

Im Sinne des Universal-Prinzips wird die Veränderung des Aggregatzustandes als Zustandsveränderung bezeichnet und von der später beschriebenen Stoffveränderung unterschieden.

Nach dem Universal-Prinzip muß man bei der Betrachtung der Aggregatzustände das AWF zugrunde legen, in dem ein Stoff in allen drei Aggregatzuständen stabil ist. In unserem Atmosphäre-AWF ist dies das Wasser. Im unteren Zustand bei maximalem Druck und Temperatur ist es flüssig und hat eine maximale Energiedichte (= Wasser), im mittleren Zustand bei Anregung wird es gasförmig und hat eine minimale Energiedichte (= Dampf), im oberen Zustand bei minimalem Druck und Temperatur ist es fest und hat eine mittlere Energiedichte (= Eis).

Der Wasserkreislauf in unserem Atmosphären-AWF zeigt uns, wie der Ausgleich zustande kommt. Wasser paßt sich durch Veränderung seines Aggregatzustandes und damit seiner Energiedichte an unterschiedliche Anregungen an. Die Anregung wird durch das Ausgleichsfeld der Wasserteilchen abgepuffert. Die Medienteilchen der Atmosphäre und der Erdoberfläche werden durch den Sonnenwind angeregt und nehmen Energie auf. Dadurch geraten ihre Bestandteile in Bewegung und erwärmen sich. Durch die Erwärmung dehnen sie sich aus, ihre Größe nimmt zu, ihre Energiedichte nimmt ab. Sie verändern ihren Aggregatzustand von fest zu flüssig und zu gasförmig (Bild 4).

In der Folge erhöht sich die Levitationskraft, während die Gravitationskraft im gleichen Maße abnimmt. Die Wasserteilchen steigen auf oder sinken ab und finden immer das Energieniveau, das ihrer jeweiligen Energiedichte entspricht und bei dem sie sich im Gleichgewicht zwischen Gravitations- und Levitationskraft befinden.

Es ist ein Rhythmus um den mittleren Gleichgewichtszustand, den wir im Atmosphäre-AWF als "Wetter" kennen. Das Wetter entspricht im übrigen einer stehenden Medienwelle.

Den Unterschied zwischen Kern und AWF können wir sehr anschaulich bei einem Heißluftballon erkennen. In dem Maße, wie die Luft im Ballon angeregt, also erhitzt wird, erhöht sich der Anteil der Levitationskraft und der Ballon ist in der Lage, das Gewicht der Gondel zu tragen. Wenn sich die Luft im Ballon abkühlt, erhöht sich der Anteil der Gravitationskraft und der Ballon sinkt auf ein niedrigeres Energieniveau. Ist keine Landung geplant, muß der Ballonfahrer die Luft mit dem Brenner wieder vermehrt anregen. Die Medienteilchen können sich in einem Energieniveau halten, welches einer geringeren Energiedichte entspricht, weil sich die Energiedichte eines Objektes aus der Summe von Kern und AWF zusammensetzt. Das leichte AWF kann den schwereren Kern tragen.

Durch den periodischen Wechsel der Sonnenanregung im Tag- / Nacht-Rhythmus verändern die Teilchen ebensooft ihre Energiedichte. Die Folge ist ein ständiges Auf und Ab; daher sprechen wir von einem dynamischen Gleichgewicht. Dies führt zu einer sinusförmigen Bewegung um die Mittellage. Der Volksmund sagt treffend: "Die Wahrheit liegt immer in der Mitte".

Das ist eines der Geheimnisse der Natur, mit der es gelingt, nach einer alles durcheinander wirbelnden Anregung immer wieder Ordnung zu schaffen, Lebensbedingungen zu erhalten.

Eine Analogie dazu ergibt sich bei der Anordnung der einzelnen chemischen Elemente im "Periodensystem der Elemente" (PSE). Die Elemente sind darin systematisch nach Gesetzmäßigkeiten des atomaren Aufbaus und der physikalischen und chemischen Eigenschaften in sieben Perioden und acht Gruppen angeordnet. Die sieben Perioden entsprechen sieben möglichen Elektronenbahnen.

Die Elemente einer Gruppe (senkrechte Spalten des PSE) haben ähnliche Eigenschaften. Vergleicht man beispielsweise die jeweils ersten Elemente einer Periode (mit einem Elektron auf der äußersten Bahn) mit den Tönen der Tonleiter, so entsprechen die Elemente den ersten Tönen aller Oktaven vom tiefsten bis zum höchsten Ton "c".

Die Elemente einer Periode (waagerechte Zeilen des PSE) sind nach steigenden Elektronenzahlen angeordnet. Vergleicht man jeweils die Elemente einer Periode mit den Tönen der Tonleiter, so entsprechen die Elemente dem ganzen Spektrum an Tönen, vom "c" bis zum "h".

Die sieben Perioden entsprechen den sieben auf der Erde möglichen AWF, die acht Gruppen dagegen den verschiedenen Energienivaus innerhalb eines AWF.

Ein AWF kann ebenfalls nur eine bestimmte Energiedichtedifferenz zwischen Kern- und Umfeld überbrücken. Diese entspricht einer Oktave im Spektrum der elektromagnetischen Wellen oder auch einer Periode im PSE. Wenn die Differenz an Energiedichte zwischen Kern- und Umfeld größer als eine Oktave ist, entsteht jeweils ein weiteres AWF.

Was für Medien befinden sich in den weiteren AWF?

  zurück weiter
Zurück zur Übersicht Kapitel 1
e-mail home
Copyright by Rolf Böttner