Doppler-Effekt

die von dem österreichischen Physiker C. Doppler (* 1803, † 1853) 1842 entdeckte Wellenlängenänderung einer Licht- oder Schallwelle bei einer relativen Bewegung von Quelle und Empfänger. Nähert sich die Quelle dem Beobachter, so erhöht sich die Zahl der in 1 s ankommenden Licht- bzw. Schallwellen, die Linien im Spektrum verlagern sich nach dem Violetten, der Ton wird höher (z. B. beim Signalhorn eines vorbeifahrenden Rettungswagens). Das Umgekehrte gilt, wenn sich die Quelle entfernt.

Nach Bertelsmann Electronic Publishing im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH, Gütersloh, München 1997

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