Buddha

Sanskrit: »der Erleuchtete«, geistlicher Titel des Begründers des Buddhismus, persönlicher Name Siddhartha Gautama, (* 560 v. Chr.). Der Prinz Siddhartha verließ mit 29 Jahren die Heimat, um als Asket auf dem Weg äußerer Kasteiung die Erlösung zu suchen. Später wandte er sich jedoch von der gewaltsamen Askese ab und der Meditation zu, um sich von innen her von der Welt zu lösen. Am Ende dieses Wegs ereignete sich in der »Hl. Nacht« des Buddhismus die Erleuchtung (bodhi), durch die der Asket ein »Buddha« wurde. In dieser erlösenden, jede weitere Wiedergeburt ausschließenden Erleuchtung wurden dem Buddha die »vier hl. Wahrheiten« offenbar: vom Leiden, von der Ursache des Leidens, von der Aufhebung und vom Weg, der zur Leidensaufhebung führt.
Nach Bertelsmann
Electronic Publishing im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH, Gütersloh, München 1997

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