Gott

der Glaube an Gott(heiten) ist zu unterscheiden von dem Glauben an eine numinose Macht, die nicht als Person vorgestellt wird, und von dem Glauben an Dämonen. Die Götter der Religionsgeschichte werden als Personen vorgestellt; sie sind damit der Gefahr der Vermenschlichung, z.T. unter Verlust ihrer Heiligkeit, ausgesetzt (z. B. in den griechischen Göttersagen). - In den sog. Hochreligionen bleibt der personale Charakter der Gottesbeziehung erhalten. Der Islam vertritt konsequent den Ein-Gott-Glauben. Das Christentum ist ohne seine Grundlage im Monotheismus des Alten Testaments nicht zu denken; Gott (israelitisch Jahwe) ist Schöpfer und Herr der Welt. Das Christentum gründet sich auf die geschichtliche Offenbarung Gottes in der Person Jesu von Nazareth, in dem der Name Gottes seinen konkreten Inhalt bekommt: Vater und Versöhner der Welt.
Nach Bertelsmann Electronic Publishing im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH, Gütersloh, München 1997

I.S. des Universal-Prinzips wird die Evolution mit der Entwicklung von Ausgleichswellenfeldern (AWF) erklärt. Die Entwicklung von Lebewesen, auch des Menschen ist keineswegs abgeschlossen, da weitere kernfernere dem Umfeld nähere AWF (Ebenen) erreicht werden können. Die höchsten Ebenen menschlicher Entwicklung werden traditionell als Held, Heroe und Halbgott bezeichnet. Danach folgen die übergeordneten AWF göttlicher Ebenen. Die Vorstellung der Naturreligionen können nachhaltig bestätigt werden, die Götter entsprechen den Planeten, da die übergeordneten AWF der Planeten alle untergeordneten AWF, zu denen auch wir gehören, steuern. Ihre Fähigkeiten übersteigen die Summe ihrer Teile, zu denen die Menschen gehören um ein Vielfaches. Der Gott unseres Sonnensystems ist die Sonne und der Gott unserer Galaxie entspricht dem galaktischen Zentrum. Durch diese Erkenntnis wird es der Menschheit möglich an der Schwelle zum dritten Jahrtausend den lang erwarteten Bewußtseinswandel zu vollziehen. Das Zeitalter des Glaubens wird durch das des Wissens ersetzt.

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