Liebe

Gefühl der Zuneigung. Man unterscheidet die personenbezogene Liebe zu einem Partner, die Sexualität mit einschließt, oder zu Eltern, Freunden u.a., und die objektbezogene Liebe zur Natur, zur Freiheit, zum Eigentum. In der christlichen Theologie gilt Liebe als Inbegriff der Sittlichkeit, die Gott für sich und den Nächsten fordert.

emotional

gefühlsbetont. Emotion, Gefühls-, Gemütsbewegung.

mental

geistig. Mentalität, geistige Eigenart, Charakterprägung,

Verstand

allgemein die Fähigkeit, sinnliche oder gedankliche Inhalte im Denken aufzunehmen, zu entwickeln oder zu beurteilen; nach Kant das Vermögen zu urteilen; auch das Vermögen der begrifflichen Erkenntnis, im Unterschied zur Anschauung.

Vernunft

Erkenntnisvermögen, das nicht wie der Verstand auf die Erkenntnis des einzelnen, sondern auf das jeweilige Ganze oder den totalen Zusammenhang der Erscheinungen gerichtet ist; nach Kant das Vermögen, aus eigenen Grundsätzen zu urteilen (theoretische Vernunft) oder zu handeln (praktische Vernunft). Nach Bertelsmann Electronic Publishing im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH, Gütersloh, München 1997.

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