Körper

Person, der Mensch als Träger einer besonderen Eigenart und eines spezifischen Ich-Bewußtseins, i.S. des Universal-Prinzips der Kern.

Seele Psyche, Anima, in der Religionsgeschichte das angenommene Lebensprinzip des einzelnen Menschen, aber auch von Pflanze und Tier (so bei Aristoteles). Viele Naturvölker fassen alles Bewegte als beseelt auf (Animismus). Als Träger psychischer Vorgänge ein wichtiger Begriff der Psychologie im 19. Jahrhundert, spielt Seele als wissenschaftlicher Terminus heute keine bedeutende Rolle mehr, i. S. des Universal-Prinzips die drei kernnahen AWF.

Geist, griechisch pneuma, lateinisch spiritus, ursprünglich eine belebende göttliche Kraft; in der Philosophie seit Platon der 2. Wirklichkeitsbereich neben der Materie; das belebende, beseelende, immaterielle Prinzip im Menschen und in allen Dingen; im Unterschied zur Seele eine besondere Seinsstufe. In G. W. F. Hegels Lehre vom subjektiven, objektiven und absoluten Geist sind diese Formen des Geistes die ineinander übergehenden Momente des Lebens des Absoluten, mithin eine metaphysische (dialektische) Einheit, i. S. des Universal-Prinzips wird unterschieden in die drei kernfernsten geistigen AWF und den Geist als Umfeld.

Nach Bertelsmann Electronic Publishing im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH, Gütersloh, München 1997

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